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Der motion-plastics-Spezialist igus beteiligt sich als Investor am neuen High-Tech-Gründerfonds IV

Beteiligung am Gründerfonds IV
Igus verleiht kreativen Köpfen flinke Füße

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Damit kluge Köpfe aus ihren Ideen schnell marktfähige Produkte machen können, beteiligt sich igus am High-Tech-Gründerfonds IV. Bild: igus GmbH

Um bahnbrechende Entwicklungen zu fördern und gemeinsam mit Start-ups neue Technologien zu entwickeln, bietet igus jungen kreativen Köpfen finanzielle Unterstützung: Der motion-plastics-Spezialist beteiligt sich als Investor am neuen High-Tech-Gründerfonds IV.

 

„Wir wollen helfen, dass neue Ideen bis zur Marktreife gelangen.“
– Frank Blase, igus

„Deutschland ist führend in Europa in der Zahl der Patentanmeldungen. Diese Innovationskraft braucht der Markt und wir wollen helfen, dass neue Ideen bis zur Marktreife gelangen und dann weiterwachsen können”, sagt igus Geschäftsführer Frank Blase. Das Kölner Unternehmen beteiligt sich deswegen am neuen Fonds IV als Investor. „Für uns ist dieses Engagement eine hervorragende Gelegenheit, Nähe zu Gründerinnen und Gründern aufzubauen, in unterstützender Funktion früh an disruptiven Technologien beteiligt zu sein und den Innovationsstandort Deutschland zu stärken.“

igus entwickelt und fördert zukunftsweisende Projekte

igus ist weltweit tätig und in der Start-up Szene längt kein Unbekannter mehr. Viele Hochleistungskunststoffe kommen in den Neuentwicklungen zum Einsatz. Und auch durch interne Start-ups wie dem 3D-Druck oder der Low-Cost-Robotik ist igus kontinuierlich im Gespräch mit kreativen Köpfen. Jüngstes Beispiel ist das auf der Hannover Messe vorgestellte igus:bike als weltweit erstes Urban Bike aus recyceltem Kunststoff.

igus_bike_Kunststoff_Recycling
Mit dem igus:bike entwickelte der motion-plastics-Spezialist zusammen mit dem Start-up MTRL das Konzept eines langlebigen Fahrrads, das fast vollständig aus Kunststoff besteht – vom Rahmen über die Lager bis hin zum Zahnriemen.
Bild: igus GmbH

Das Start-up MTRL, das in den Niederlanden bereits erfolgreich 400 Fahrräder mit Rahmen und Laufrädern aus Kunststoff auf die Straßen gebracht hat, beginnt als erster Partner bis Ende dieses Jahres mit der Produktion und dem Verkauf. In Deutschland startet die Markteinführung Anfang 2023. In Zukunft sind weitere Versionen, beispielsweise ein E-Bike, geplant. Das Vollkunststoff-Fahrrad soll künftig sowohl in einer Variante aus neuem Kunststoff wie auch in einer Version aus 100 Prozent recyceltem Material verfügbar sein. MTRL plant lokale Produktionsstätten auf der ganzen Welt in der Nähe von Plastikmülldeponien.

HTGF unterstützte bereits über 670 Start-ups

Mit der Investition in den HTGF ist igus Teil eines erfolgreichen und starken Investoren- und Start-up-Netzwerke Europas. Fokus des Seedfonds HTGF IV werden dabei die Bereiche

  • Digital Tech,
  • Industrial Tech,
  • Chemie und
  • Life Sciences

sein. Das Unternehmen wird dort als Branchen- und Technologieexperte eine aktive Rolle in der Bewertung und Entwicklung von Start-ups einnehmen.

Über den High-Tech-Gründerfonds

Die Geburtsstunde des HTGF schlug 2005. Damals gründeten Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums, der Industrie und Branchenexperten eine Arbeitsgruppe. Ihr Ziel: Den Markt für Gründungsfinanzierungen, der völlig brach lag, wiederbeleben. Sie hatten Erfolg. Der HTGF unterstützt heute junge Unternehmen mit einem Volumen von bisher 895,5 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds. Mit Fonds IV kommen nun noch einmal mehr als 400 Millionen Euro hinzu. Zu den Investoren zählen neben dem BMWK und der KfW Capital Unternehmen wie Altana, Bosch, Haniel und SAP. Gemeinsam haben die Geldgeber seit 2005 über 670 Start-ups zu Unternehmen unterstützt. Dabei geht es nicht nur um Geld. Start-up Experten und erfahrene Investment-Manager begleiten die Gründer mit ihrem Know-how. Zu den Erfolgsgeschichten des HTGF zählen unter anderem der Online-Brillenhändler Mister Spex, der Softwareproduzent 6Wunderkinder und der virtuelle Kraftwerkbetreiber Next Kraftwerke. (eve)



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