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Tsubaki Kabelschlepp: Energiekette schützt Brücken-Elektronik

Aus Kunststoff und Edelstahl
Tsubaki Kabelschlepp: Energiekette sorgt für störungsfreien Brückenbetrieb

Tsubaki Kabelschlepp: Energiekette sorgt für störungsfreien Brückenbetrieb
Die Energiekette schützt die Versorgungsleitungen der Schubbrücke. Bild: Tsubaki Kabelschlepp

Immer wieder war die Kattendijk-Schubbrücke im Hafen von Antwerpen in der Vergangenheit defekt, weil die hohe Luftfeuchtigkeit die empfindliche Elektronik beschädigt hatte. Die für die Wartung des Bauwerks zuständige Firma Jacops nv beauftragte Tsubaki Kabelschlepp eine Alternative zur bestehenden Stromversorgung zu entwickeln.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem belgischen Energieketten-Anbieter Incasys, einem exklusiven Händler von Kabelschlepp Belgien durchgeführt.

Kunststoff und Edelstahl trotzen den rauen Umgebungsbedingungen

Die Experten wählten für die Führung der Kabel und Leitungen eine Kunststoff-Energiekette der Serie M (MC0650). Diese Energieführungen besitzen ein gekapseltes, schmutzunempfindliches Anschlagsystem sowie 4-fach verschraubte Aluminiumstege, die auch extremen Belastungen standhalten. Da die Brücke über eine Länge von insgesamt 30 m verfährt, sahen die Ingenieure zudem einen 30.000 mm langen korrosionsfesten u-förmigen Edelstahlführungskanal vor, in dem sich die Energiekette auf Kunststoffgleitern bewegt. Die Gleiter sind auswechselbar und sorgen dafür, dass bei Verschleiß nicht gleich die gesamte Energieführung erneuert werden muss. Es reicht, wenn die abgenutzten Gleiter ausgetauscht werden.

Geringer Gelenkverschleiß dank Topf-Deckel-Prinzip

Die an der Kattendijk-Brücke verbaute Energiekette verfügt über eine Innenbreite von 120 mm und einen Krümmungsradius von 260 mm. Durch ihre robuste Laschenkonstruktion sind die Seitenbänder der Energieführungen nicht nur sehr stabil – sie lassen sich auch einfach zusammensetzen, so der Anbieter. Das Topf-Deckel-Prinzip sorgt zudem für einen geringen Gelenkverschleiß. Für die Stromversorgung des Brückenantriebs verlegte man sieben verschiedene Traxline-Leitungen in der Energieführung.

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