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ElringKlinger forscht zu KI im Bereich der Werkstoffmodellierung

Thermoplastische Leichtbaustrukturen
ElringKlinger forscht zu KI im Bereich der Werkstoffmodellierung

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ElringKlinger erhofft sich durch die Projektteilnahme neue Erkenntnisse, die bei thermoplastischen Kunststoffbauteilen wie diesem Motorträger Anwendung finden Bild: ElringKlinger
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Die ElringKlinger AG, Dettingen/Erms, ist Teil eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts, das sich mit künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Werkstoffmodellierung befasst. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf die Implementierung neuartiger Materialmodellierungsansätze in den Produktentstehungsprozess von thermoplastischen Leichtbaustrukturen.

Für die Entwicklung zukünftiger, effizienzoptimierter und emissionsarmer Fahrzeugkonzepte ist der Einsatz zuverlässiger und präziser Simulationsmethoden von fundamentaler Bedeutung. Das Ziel des Forschungsvorhabens Artificial Intelligence for Material Models (AIMM) ist es, die klassische modellbasierte Werkstoffbeschreibung durch eine alternative, datengetriebene Materialmodellierung zu ergänzen bzw. zu ersetzen. Insbesondere vor dem Hintergrund des Einsatzes neuer Werkstoffe, deren Werkstoffverhalten zunehmend komplexer wird, sollen damit die Grenzen konventioneller Materialbeschreibung überwunden werden.

In AIMM wird durch eine beschleunigte Beschreibung für CAE-Anwendungen der schnellere Einsatz neuer Werkstoffe, die Entwicklung zugehöriger, neuer Versuchskonzepte zur Erzeugung der notwendigen Trainingsdaten und die Verkürzung der Charakterisierungs- und Modellierungsphase durch Automatisierung der Prozesse im Fokus stehen.

Kunststoffmaterialmodelle auf reale Bauteile übertragen

Die ElringKlinger AG befasst sich im Rahmen des Forschungsprojekts mit der Implementierung neuartiger Materialmodellierungsansätze in den Produktentstehungsprozess von thermoplastischen Leichtbaustrukturen. Um die Forschungsergebnisse von Kunststoffmaterialmodellen auf reale Bauteile übertragen und testen zu können, fertigt ElringKlinger dafür notwendige Demonstratorbauteile.

„Wenn uns der Brückenschlag zwischen konventionellen Materialbeschreibungen und einem datenbasierten Ansatz für Materialmodelle gelingt, können wir auch aus unvollständigen Versuchsdatensätzen praxistaugliche Materialbeschreibungen ableiten. Neben der kürzeren Entwicklungszeit aufgrund des Wegfalls von komplexen Materialcharakterisierungsprozessen wird zudem das Material durch innovative Beschreibungsansätze effizienter genutzt. Hierdurch ergibt sich weiteres Gewichtseinsparpotenzial für unsere Leichtbauteile“, erklärt Julian Kleih, Leiter CAE & Simulation im Bereich Leichtbau & Elastomertechnik.

Wie geht es im Antriebsstrang weiter? Elring-Klinger-CEO Wolf gibt einen Ausblick

In dem vom Projektträger TÜV Rheinland administrierten Forschungsvorhaben engagieren sich neben der ElringKlinger AG auch die Industriepartner Mercedes-Benz AG, GOM GmbH und die Renumics GmbH. Auf Seiten der Forschungseinrichtungen sind das Ernst-Mach-Institut der Fraunhofer Gesellschaft, das Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik (IDA) der Technischen Universität Berlin sowie die Universität Stuttgart mit den Instituten für Flugzeugbau und Umformtechnik Teil des Projekts.

AIMM wird mit 2,9 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. (bec)

Kontakt:
ElringKlinger AG
Max-Eyth-Straße 2
72581 Dettingen/Erms
Tel._: +49 7123 724–0
E-Mail info.de@elringklinger.com
Website: www.elringklinger.de

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