Magnetverklebung: Komplette Fertigungslösung im Automobilbereich

Schnell und sicher

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Eine komplette Fertigungslösung für Magnetverklebungen im Automobilbereich bieten der Industrieklebstoffhersteller Delo gemeinsam mit den Unternehmen Bartec und Team. Während Delo den passenden Klebstoff bereitstellt, kommt von Bartec Dispensing Technology die Dosierlösung und von Team die komplette Fertigungslinie für Kunden. Verklebt werden Magnete in Rotoren, die in Motoren im Automobil zum Einsatz kommen.

Die Autoren: Dr. Philip Gabriel ist Anwendungsingenieur Engineering bei Delo, Stefano Farina ist Regional Sales Manager für Delo in Italien

Die Anwendungsbereiche für Klebstoffe im Elektromotorenbereich sind vielfältig: So eignen sie sich unter anderem für das Einkleben von Statoren in Gehäusen oder das Verkleben von Magneten. Die Anforderungen sind dabei nicht nur an den Klebstoff groß, sondern auch an die Konstruktion der Elektromotoren sowie die verwendeten Bauteile. Es wird erwartet, dass diese ständig kleiner, leichter und zuverlässiger werden. Delo-Klebstoffe können hier einen wertvollen Beitrag leisten, da sie die einzelnen Teile, die sogar aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen können, gewichtssparend und gleichzeitig spannungsausgleichend miteinander verbinden.
Einkomponentige Epoxidharze wie Delomonopox härten durch Wärme aus. Sie werden vor allem bei temperaturbeständigen Bauteilen, die im Ofen ausgehärtet werden, eingesetzt. Aufgrund des Aushärtens auch in hohen Schichtdicken sind sie sehr gut bei spaltüberbrückenden Einsätzen geeignet. Zudem verfügen die Klebstoffe über hervorragende Festigkeit auf Magnet und verzinktem Stahl. Die hohe Schlagzähigkeit, das spannungsausgleichende Verhalten und die maximale Einsatztemperatur bis 200 °C prädestinieren den Klebstoff daher für den Einsatz in Elektromotoren.
Wenn keine Wärmehärtung möglich ist, eignen sich Delo-ML-Klebstoffe für Bauteile, die keine Ofenhärtung zulassen, da sie anaerob bei Raumtemperatur und/oder durch die Bestrahlung mit Licht im geeigneten Wellenlängenbereich aushärten. Mithilfe von Licht kann der aus dem Fügespalt ausgetretene Klebstoff innerhalb weniger Sekunden aushärten und somit das Bauteil für weitere Prozessschritte fixieren. Der in Schattenzonen befindliche Klebstoff härtet anaerob, also unter Luftabschluss, und bei gleichzeitigem Kontakt zu Metallionen aus. Delo-ML-Klebstoffe werden daher vorzugsweise als Schraubensicherung, Gewinde- und Flächendichtung sowie bei metallischen Fügeteilen eingesetzt.
Gemeinsam zur optimalen Lösung
Bislang gab es für automatisierte Prozesse bei Magnetverklebungen keine Standards. Da Magnetverklebungen jedoch immer häufiger eingesetzt werden und dabei schnelle Prozesse gefragt sind, kooperieren jetzt mehrere Unternehmen miteinander.
Delo liefert mit Delomonopox AD289 einen Klebstoff, der aufgrund seiner hohen Viskosität und seiner guten Alterungsbeständigkeit eingesetzt wird. Der Konstruktionsklebstoff eignet sich vor allem für die Verklebung von Metallen, temperaturbeständigen Kunstoffen, Ferrit und Keramik sowie für besonders hochfeste, zähharte Verbindungen mit sehr hoher statischer als auch dynamischer Belastbarkeit. Das Produkt wird üblicherweise in Temperaturbereichen von – 55 °C bis + 200 °C eingesetzt, was gerade bei der Verwendung in Motoren von Bedeutung ist.
Dosiert wird der Klebstoff mit einem Dosiersystem von Bartec Dispensing Technology. Das System überzeugt bei der Dosierung des Epoxidharzes in Rotorschlitze und dem Positionieren der zu verklebenden Magneten. Die hoch präzise Dosierpumpe und das spezielle Düsenset ermöglichen ein schnelles und sicheres Applizieren der Klebstoffraupen auf die Innenwandungen des Rotorschlitzes. Die Dosiernadel taucht bei diesem Vorgang in die Kavität ein, in die dann später der Magnet eingeschoben wird. Dabei wird durch Wiederausfahren der Nadel eine mäanderförmige Klebstoffraupe des einkomponentigen Klebstoffs dosiert.
Anschließend wird der Klebstoff durch ein Induktionssystem ausgehärtet. Hierbei wird durch eine maßgefertigte Induktionsspule, mittels elektrischer Spannung, ein Magnetfeld erzeugt, in dem sich das Rotorpaket sekundenschnell auf die gewünschte Aushärtetemperatur erhitzt. Die Aufheizzeit wird gegenüber einem Umluftofen oder Wärmetunnel deutlich verringert und kritische Prozesszeit eingespart. Durch die temperaturbedingte Verringerung der Viskosität verfließt der Klebstoff und verteilt sich optimal in den Zwischenräumen vom Magnet und Rotorschlitz. Nach vollständigem Aushärten überzeugt die Verklebung durch dauerhafte und hervorragende Haftung, auch bei höchsten Anforderungen an das Bauteil.
Das italienische Unternehmen Team s.r.l. kombiniert abschließend die Fähigkeiten der Unternehmen und bietet dem Kunden die komplette Fertigungslinie, die er direkt in seine Produktion einbinden kann.
Delo, Tel.: 08193 9900-0, E-Mail: info@delo.de
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