Mehrpunktwerkzeug clincht Kontaktschienen

Punktum produktiver

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Der slowakischer Zulieferer Sluzba Nitra setzt zum rationellen und qualitativen Verbinden von Kupferblechen zu Kontaktschienen auf die umfassende System-lösungskompetenz von Tox-Pressotechnik.

Wolfgang Laux, Marketing, Tox Pressotechnik

Um den hohen Ansprüchen der Automobilindustrie sowie deren Subsysteme-Lieferanten auf Dauer genügen zu können, braucht es mehr als nur gute Ideen und innovative Technologien. Denn die Prozesskette ist von der Bauteileproduktion über die Baugruppenfertigung und bis zur Endmontage von großen Herausforderungen, hinsichtlich Qualität, Produktivität und Liefertreue, gekennzeichnet. Als noch extremer stellen sich besagte Herausforderungen für die Bauteile- und Baugruppen-Zulieferer dar, die zusätzlich einem sehr starken Preis- und Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind. Folgerichtig gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, sich in diesem schwierigen Umfeld behaupten zu können. Entweder man verfügt über entsprechendes Prozesswissen und die Fähigkeit sowie die Kapazitäten und das Kapital, die Produktionseinrichtungen selbst zu bauen und die Teile-/Baugruppen-Fertigung durchführen zu können. Oder man konzentriert sich auf die Teile-/Baugruppen- Fertigung und nimmt für die Prozesslösungen und die Herstellung der Produktionstechnik einen kompetenten Partner ins Boot. Diesen Weg beschritt der slowakische Zulieferbetrieb Sluzba Nitra s.r.o., als es um die Serienfertigung von Kontaktschienen aus Kupferblechen für die Elektrik von Kleintransportern ging. Um die Serienfertigung technisch und termingerecht „stemmen“ zu können, beauftragte Sluzba Nitra das Technologie-Unternehmen Tox Pressotechnik aus Weingarten mit der Konstruktion und dem Bau eines leistungsfähigen Pressensystems zum Clinchen von jeweils zwei verschieden dicken CU-Blechstreifen zur Baugruppe Kontaktschiene.
Wirtschaftliche Komplettlösung aus dem Baukasten
Nach Abklärung der technischen Anforderungen und des Bedarfs durch Michal Badin, Area Sales Manager in der Slowakei, projektierte Tox Pressotechnik eine Komplettlösung in Gestalt eines Pressensystems mit Mehrpunktwerkzeug. Mit einem Hub ermöglicht dieses Werkzeug das gleichzeitige Setzen mehrerer Clinchpunkte zum Verbinden der beiden Blechstreifen. Das Mehrpunktwerkzeug ist dabei eine Kombination aus herkömmlichem Tox-Rund-Punkt und der Variante Tox-Twinpoint. Beim Twinpoint wird die Punktfestigkeit im Vergleich zum Einzelpunkt deutlich erhöht und er ist ideal einzusetzen bei engen Bauräumen. Hier kamen sowohl die Systemlösungskompetenz als auch das Baukastenkonzept des unternehmens aus Weingarten zum Tragen: Bis auf die Konstruktion und die Anfertigung des Mehrpunktwerkzeugs entstammen sämtliche für die Komplettlösung verwendeten Komponenten dem Standardprogramm. Dazu zählen eine C-Gestell-Tischpresse vom Typ CMB, ausgelegt für Presskräfte bis 300 kN, und ein pneumohydraulischer Antriebszylinder Tox-Kraftpaket Typ Q-S für maximal 284 kN Presskraft bei 6 bar und einem Gesamthub von 100 mm bei einem Krafthub von 12 mm. Des Weiteren eine Schutzumhausung, eine Sicherheitssteuerung STE 326 mit Lichtvorhang, ein Universal-Pressen-Untergestell UUM, ein Prozessüberwachungssystem CEP 400, eine Ölsprüheinrichtung und schließlich die Installation der Komponenten zum betriebsbereiten Komplettsystem inklusive Mehrpunktwerkzeug. Das Pressensystem ist in der Lage, zwei verschieden dicke CU-Bleche in einem Hub zu clinchen. Stempelseitig hat das Blech der Kontaktschiene eine Dicke von 1,2 mm, matrizenseitig sind die Bleche 0,4 mm, 0,6 mm, 1,0 mm und 1,5 mm dick. Je nach Bauteil-Version werden vier oder fünf Tox-Rund-Punkte bzw. Twinpoints mit Durchmesser 10 mm oder 4 mm gesetzt. Für einen optimalen Clinchverlauf und die Schonung der Stempel und Matrizen wird bedarfsgesteuert eine abgestimmte Dosis Öl als Gleitmittel eingesprüht.
Jeder Clinchvorgang wird durch das Prozessüberwachungssystem CEP 400 gecheckt, um eine lückenlose Dokumentation der Clinchqualität sicherstellen zu können. Dank des Mehrpunktwerkzeugs ergibt sich beim Setzen der fünf (vier) Tox-Punkte in einem einzigen Pressenhub gegenüber dem Setzen von Einzelpunkten eine deutliche Produktivitätssteigerung. Außerdem ist das Mehrpunktwerkzeug für die universelle Verarbeitung verschiedener Kontaktschienenausführungen ausgelegt und ist demnach ohne weitere Umrüstungen und ohne Zeitverluste nach dem jeweiligen Bedarf flexibel nutzbar. Nicht zuletzt erlaubte die Verwendung der erwähnten Standardkomponenten aus dem Tox-Baukasten eine schnelle und auch kostengünstige Anlagenrealisierung. Als Hersteller sowohl der Clinch-/Verbindungstechnologie als auch des Antriebs und des kompletten Pressensystems stellt das Unternehmen aus Weingarten für den Kunden Sluzba Nitro s.r.o. den richtigen, weil alles aus einer verantwortlichen Hand liefernden Partner dar. I

Info & Kontakt

40191229

Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG
Weingarten
Dr.-Ing. Hinrich Dohrmann
Geschäftsführer
Tel.: +49 751 5007-0
Ausführliche Informationen zu den Tox-Verbindungen
t1p.de/ijim
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