Wiederverwertung gebrauchter Kunststoffketten

Igus startet Recyclingprogramm für Energie- und Schleppketten

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Igus startet das Green Chainge Recycling Program Bild: Igus
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Was passiert, wenn die maximale Lebensdauer einer Energie- oder Schleppkette aus Kunststoff erreicht wird? Zumeist wird sie mit anderen Kunststoffabfällen einfach entsorgt und verbrannt. Mit dem Igus Green Chainge Recycling Program geht das Unternehmen nun einen neuen Weg: Anwender können ihre gereinigten Kunststoffketten – unabhängig vom Hersteller – zum Recycling an Igus schicken. Sie sparen somit Entsorgungskosten und erhalten zusätzlich einen Wertgutschein für den Einkauf beim Motion-Plastics-Spezialisten.

Das Ziel des Programms ist es, den Kunststoff der Energie- und Schleppketten zu recyceln, wieder zu verwenden und somit einem Wertstoffkreislauf zuzuführen. Dafür werden die Kunststoffe nach Materialtypen sortiert, gereinigt, geschreddert und verpackt. Danach können sie von Igus oder anderen Unternehmen für die Produktion hochwertiger technischer Produkte wiederverwendet werden. Das Programm wird in den kommenden Wochen weltweit ausgerollt – derzeit erfolgt der Start in Deutschland sowie die Lokalisierung in vielen weiteren Märkten wie China, USA, Japan, Taiwan oder Korea.

Laut dem Plastikatlas 2019 von Heinrich-Böll-Stiftung & Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) werden lediglich rund 16 % des in Deutschland anfallenden Plastikmülls für neue Produkte wiederverwendet. Auch wenn eine langlebige Kunststoffenergiekette nicht vergleichbar mit täglichen Wegwerfprodukten wie Plastikverpackungen ist, stellt sich zum Lebensdauerende auch hier die Frage nach der Entsorgung. Im Normalfall wird die Kette zusammen mit anderen Kunststoffabfällen beseitigt. Recycling findet selten statt, da der Aufwand der sortenreinen Trennung sowie des Verarbeitens zu wieder nutzbarem Granulat relativ hoch ist. In den meisten Fabriken ist es daher üblich, alte Energie- und Schleppketten von ihren Maschinen abzubauen und in Industriemüllcontainer zu werfen. Die Kunststoffe werden in den meisten Fällen anschließend verbrannt. ik

Kontakt:
Igus GmbH
Spicher Str. 1a
51147 Köln
Tel.: +49 2203 9649 0
Fax: +49 2203 9649 222
E-Mail: info@igus.de
www.igus.de

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