Porsche-Zulieferer Weiss Kunststoffverarbeitung setzt an Prüfarbeitsplätzen auf moderne LED-Technik

Optimal beleuchten

Anzeige
Die optimale Beleuchtung an Prüfarbeitsplätzen ist für das Wohlbefinden der Arbeitnehmer genauso wichtig wie für die Arbeitsleistung und die Arbeitssicherheit. Viele Unternehmen greifen deshalb auf innovative LED-Technik zurück. So auch die Firma Weiss, Hersteller von Kunststoffteilen und Zulieferer von Porsche.

Exklusiv in KEM Der Autor: Jan Schiga, Geschäftsführer, LED2work GmbH, Pforzheim

Die Kunststoffeile der Firma Weiss Kunststoffverarbeitung werden vor allem im Sichtbereich in Automobilen eingesetzt, wie z. B. für Kofferraumdeckel oder als seitliche Blenden. Neben der Automobilbranche fertig das Unternehmen die Kunststoffteile auch für Kindersitze sowie den Akustik- oder Medizinbereich. An den Prüfarbeitsplätzen der Sichtkontrolle hat das Unternehmen herkömmliche Leuchtstoffröhrenleuchten durch moderne LED-Leuchten ausgetauscht.
„Da wir an diesen Systemarbeitsplätzen besonders gute Lichtverhältnisse benötigen, haben wir uns für diesen Leuchtenwechsel entschieden“, so Rene Obergfäll, Projektleiter bei Weiss. Bei der Sichtkontrolle der genarbten Kunststoffteile ist Genauigkeit, Konzentration, aber auch Schnelligkeit gefragt. Nur ein kleiner Kratzer und das Kunststoffteil muss neu gefertigt werden. Die optimale Ausleuchtung des Systemarbeitsplatzes ist deshalb Voraussetzung. Die herkömmlichen Leuchten konnten dieser Aufgabe nicht mehr gerecht werden, weshalb sich Weiss für den Einbau der LED-Leuchte SystemLED von LED2work entschied. „Mit dem Leuchtenaustausch haben wir an den Prüfarbeitsplätzen begonnen. Die anderen Arbeitsplätze werden nach und nach umgerüstet, beispielsweise dann, wenn ein Leuchtmittelwechsel bevorsteht“, erklärt Obergfäll.
Auch Wirtschaftlichkeit der LED-Technik überzeugte
Neben dem Ergonomieaspekt hat sich Weiss auch wegen der Energieeffizienz für die SystemLED entschieden. Während die zuvor installierten Leuchtstoffröhren in der Wannenleuchte bei 2 x 36 W eine Beleuchtungsstärke von 400 lx besaßen, kommt die SystemLED bei 48 W auf 1300 lx. So senkt das Unternehmen allein bei der Beleuchtung einen Teil seiner Energiekosten und schafft für die Mitarbeiter gleichzeitig eine gute Arbeitsatmosphäre. „Die LED-Leuchte verfügt über 5500 Kelvin, was Tageslicht entspricht und für unsere Mitarbeiter das Arbeiten sehr angenehm macht“, so Obergfäll.
Neben der Energieeffizienz und den guten Lichteigenschaften hat zudem die Wirtschaftlichkeit der neuen LED-Leuchte das Unternehmen überzeugt. Deren Betriebsdauer beträgt 60 000 Stunden, während Halogenlampen lediglich auf 4000 Betriebsstunden und Energiesparlampen mit integrierten elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) auf 15 000 Betriebsstunden kommen. Außerdem fallen mit den LED-Leuchten nun umständliche Wartungszeiten weg. Denn LED-Leuchten besitzen weder Vorschaltgeräte noch wird ein Leuchtmittelaustausch fällig. Bei Leuchtstoffröhrenleuchten hingegen hätte das Unternehmen weiterhin regelmäßig den Austausch der Leuchten einplanen müssen, weil deren Lux-Leistung – d. h. die Intensität des Lichts – schon nach geraumer Zeit abnimmt.
Homogenes Licht für konzentriertes Arbeiten
Für die Prüfarbeitsplätze der Firma Weiss war noch ein weiterer Faktor mitentscheidend für die SystemLED: ihre Homogenität. Ausgestattet mit LED-SMD-Technologie, die eine Lumen-Ausbeute von 100 lm/W mit sich bringt, erzeugt die SystemLED ein sehr gleichförmiges Licht. Durch die matte Abdeckung der Leuchte wird zugleich jegliche Blendwirkung ausgeschlossen – sogar auf metallischen Oberflächen. Dies ist besonders wichtig, damit die Weiss-Mitarbeiter konzentriert die Oberflächenkontrolle der Kunststoffteile durchführen können. „Für unsere Prüfplätze war dies ein entscheidendes Auswahlkriterium, denn jeder weiß, wie ermüdend und anstrengend es ist, die Augen zusammenkneifen zu müssen, weil man von der Beleuchtung geblendet wird“, so Obergfäll.
Ein weiterer Vorteil der LED-Technik gegenüber den herkömmlichen Leuchten sieht die Firma Weiss in folgendem Punkt: Während stark aufgeheizte Halogenlampen ein Verbrennungsrisiko für Menschen bergen, wird bei LEDs die Wärme über das Aluminiumgehäuse nach hinten abgegeben. Außerdem geben LEDs keine gesundheitsschädliche UV- oder Infrarotstrahlung ab. Das ist auch gut für viele Werkstoffe. Denn so mancher Kunststoff wird unter UV-Strahlung spröde. I

Info & Kontakt
LED2work
Jan Schiga, Geschäftsführer
Tel.: 07231 5660589
Detaillierte Informationen bietet der Katalog LED-Industrieleuchten
Anzeige

Emerson: Pneumatik 4.0

Smartenance

Pneumatik 4.0 bei Emerson im Überblick

Video aktuell

Step into the state-of-the-art Samsung Audio Lab to see how they develop loudspeakers, soundbars, and other audio products using multiphysics simulation.

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Top-Thema Spannvorrichtungen

Spannvorrichtungen

Alles über Spannvorrichtungen und welches Einsparungspotenzial sie bieten

Top-Thema Schaltschränke

Alle Infos über den Schaltschrankbau mit seinen Komponenten, Geräten und deren Verdrahtung

Kalender

Aktuelle Termine für Konstrukteure

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de