Produktlebenszyklus

Simulationssoftware von Ansys wird zukunftsfähig

Anzeige
Die technische Simulation muss sich ändern, damit die Produkte von morgen tatsächlich Realität werden. Gefragt ist ein Tool für jeden Ingenieur, für jedes Produkt und für den gesamten Lebenszyklus. Denn ohne diese Entwicklung können die vielfältigen Möglichkeiten von „Industrie 4.0“ nicht voll ausgeschöpft werden. Daher gilt: Wer zu wenig macht, wird von der Innovation überholt …

Mark Hindsbo, Vice President und General Manager, Ansys

Inhaltsverzeichnis

1. Komplexe Analyse für eine komplexe Welt
2. Simulation generiert das Design
3. Schlüssel zur Erschließung des Potenzials des 3D-Drucks
4. Erfolgreich über den gesamten Produktlebenszyklus

Branchenführer setzen auf bewährte Methoden. Deswegen wird schon in naher Zukunft der Einsatz umfassender Simulation nicht mehr nur ein Wettbewerbsvorteil einiger weniger, sondern ein absolutes Muss für alle sein. Kontinuierliche Verbesserungen der Simulationssoftware werden es einem breiten Nutzerkreis in den Unternehmen einfacher denn je machen, die bewährten Methoden anzuwenden. Wer die Simulation lediglich in der Produktentwicklung oder bei bestimmten Designs anwendet, kann das volle Potenzial der Ansys-Software hinsichtlich der strategischen und finanziellen Vorteile nicht ausschöpfen.

Auch der Blick 50 Jahre zurück auf die Anfänge der technischen Simulationssoftware zeigt, dass sich die frühen User schnell von den anderen Unternehmen positiv abhoben, die das Potenzial der Simulation nur langsam erkannten und nutzten. Bereits morgen wird die Simulation Teil des Werkzeugkastens jedes Ingenieurs sein. Denn technische Simulation wird immer umfassender und beeinflusst nicht nur die Produktinnovation und -leistung positiv, sondern treibt zudem das Umsatzwachstum voran und bietet dem Endverbraucher immer mehr Vorteile. Diese Trends verändern die Art und Weise, wie Ansys seine technische Simulationssoftware entwickelt ebenso wie die Nutzung der Lösungen durch die weltweiten Anwender aus jeder Branche.

Heute wird jedes Design bis an die Grenzen des Machbaren ausgereizt, um von den Vorteilen der Verbundwerkstoffe, der additiven Fertigung und der durch „Industrie 4.0“ möglich gemachten hohen Konnektivität und Automatisierung zu profitieren. Das Ergebnis ist eine neue Generation intelligenter, langlebiger und nachhaltiger Produkte. Man könnte annehmen, dass technische Makrotrends Produkte wie Kraftfahrzeuge negativ beeinflussen, indem sie die Elektrifizierung und Autonomie vorantreiben. Diese digitale Revolution findet jedoch in jeder Branche und für jedes Produkt statt. Simulationen sind in dieser neuen Welt unerlässlich, denn nur durch die digitale Simulation aller Produktoptionen, die diese technischen Trends bieten, können die notwendigen Einblicke gewonnen werden, um so innovativ wie die Branchenführer zu sein. Mittlerweile nutzen sogar Kunden wie der Nahrungsmittelkonzern Mars die Ansys-Software zur Optimierung der Fertigungsprozesse. Kein Produkt ist zu klein, zu einfach oder zu günstig, um nicht von Simulationen zu profitieren.

Komplexe Analyse für eine komplexe Welt

Da die Industrie nach immer intelligenteren und effizienteren Produktdesigns verlangt, ist es nicht länger möglich, nur einen einzigen Aspekt einer Leistung oder ein einzelnes Teil isoliert zu betrachten. In der Vergangenheit war dies dagegen sehr wohl üblich. Dank Verbesserungen der Simulationssoftware, der Hardware und riesigen Sprüngen bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit ist es für Ingenieure heute viel einfacher geworden, mehrere Physiken zu untersuchen und die Gesamtleistung eines Produkts zu beurteilen.

Das ist ein entscheidender Faktor, denn die Optimierung in einem Bereich kann zu einem Kompromiss in einem anderen Bereich führen. Daher wird es immer wichtiger, alle Einflüsse gemeinsam zu simulieren. So nutzen heute 96 der weltweiten Top-100-Kunden des Softwareentwicklers drei oder mehr Physik-Lösungen, die über die gesamte Ansys-Plattform hinweg eingesetzt werden. Anstatt die Simulation zur Verifizierung eines bestimmten Entwurfs zu verwenden, nutzen die Ingenieure die Möglichkeiten der Simulation, um Tausende von möglichen Entwürfen zu analysieren, bis der optimale Entwurf identifiziert wurde.

Simulation generiert das Design

Immer öfter geht die Simulation von den Anforderungen aus und generiert das Design – und kommt nicht erst dann zum Einsatz, wenn die meisten Designentscheidungen bereits getroffen wurden. Dies ist der einzige Weg, die Komplexität des modernen Produktdesigns in den Griff zu bekommen und die Chancen einer schnell umgesetzten Innovation erfolgreich zu nutzen.

Mit zunehmender Häufigkeit kommt die Simulation übrigens auch in der Fertigungsphase zum Einsatz, in der sie die Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität der Produktion deutlich verbessert. In Verbindung mit additiver Fertigung oder 3D-Druck stellt die Simulation sicher, dass das fertige Produkt nicht nur die optimale Form besitzt, sondern auch langfristig präzise, kostengünstig und mit einem hohen Grad an Konsistenz gefertigt werden kann.

Schlüssel zur Erschließung des Potenzials des 3D-Drucks

Die Simulation ist der Schlüssel zur Erschließung des Potenzials des 3D-Drucks im großen Maßstab. Sie macht es den Unternehmen leicht, je nach Bedarf zu analysieren und offene Fragen zu beantworten, um einzigartige, zuverlässige und qualitativ hochwertige Produkte mit einem außergewöhnlichen Maß an Zuverlässigkeit herzustellen.

Wenn das Produkt auf den Markt gebracht wurde, kann mittels Remote Sensoren eine virtuelle Nachbildung – ein digitaler Zwilling – erstellt werden. Schließlich können Simulationen am digitalen Zwilling weitere wichtige Produktinformationen liefern. Darüber hinaus kann die Simulation auch „was-wäre-wenn-Studien“ für eine optimale Leistung durchführen sowie kritische Ausfälle oder Wartungsanforderungen vorhersagen.

Die Technologie für digitale Zwillinge steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber mit der zunehmenden Weiterentwicklung von „Industrie 4.0“ wird sie immer mehr an Bedeutung gewinnen und schließlich entweder in der Cloud oder auf der Anlage selbst laufen. In immer größeren Maße wird die Simulation zu einer produktinternen Erfahrung, bei der der digitale Zwilling neben der künstlichen Intelligenz und maschinellen Lernalgorithmen zum festen Bestandteil des Produktdesigns und -betriebs wird.

Erfolgreich über den gesamten Produktlebenszyklus

Die mittlerweile konsequentere Nutzung der Simulation in allen Phasen des Lebenszyklus eines Produkts stellt die wohl wichtigste Änderung dar. Schließlich wurden der bedeutende strategische Wert und die erheblichen finanziellen Vorteile erkannt, die die Simulation von der ersten Designphase bis über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu bieten vermag.

Man kann vom Beginn einer neuen Ära der Innovation sprechen, in der jeder Ingenieur zu jeder Zeit während des Designprozesses von detaillierten Simulationsergebnissen profitiert. Wenn Produkte sich noch in der frühesten Ideenphase befinden, bearbeiten die Designer schon den Designprozess. Währenddessen können sie ihre ersten Konzepte bereits digital testen und Erkenntnisse gewinnen, die zu vorläufigen Produktdesigns führen, ausgerichtet auf die Erfüllung maximaler Kundenanforderungen und hoher Gewinnmargen.

Mit Discovery Live und anderen Produkten steht Ansys kurz vor dem Durchbruch, die Simulation allen Ingenieuren gleichermaßen zugänglich zu machen. Schon in wenigen Jahren wird es undenkbar sein, ohne den Einsatz von umfassenden – und jedem Ingenieur zur Verfügung stehenden – Simulationen Innovationen auf den Markt zu bringen. eve

www.ansys-germany.com

Details zu Ansys Discovery Live:

hier.pro/v3uy9

Anzeige

Emerson: Pneumatik 4.0

Smartenance
Pneumatik 4.0 bei Emerson im Überblick

Video aktuell

Basierend auf dem brandneuen Standard Wireless-IO-Link zeigt Timo Mauderer, Leiter Vorentwicklung bei der Zimmer Group den intelligenten Roboterflansch, der kabelgebundene mechatronische Greifer mit wireless-IO-Link verknüpft und somit eine externe Roboterverkabelung in vielen Fällen überflüssig macht.

Aktuelle Ausgabe

Titelbild KEM Konstruktion Entwicklung Management S3
Ausgabe
S3.2019
LESEN
ARCHIV
ABO

Newsletter


Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Top-Thema Spannvorrichtungen

Spannvorrichtungen
Alles über Spannvorrichtungen und welches Einsparungspotenzial sie bieten

Top-Thema Schaltschränke


Alle Infos über den Schaltschrankbau mit seinen Komponenten, Geräten und deren Verdrahtung

Kalender


Aktuelle Termine für Konstrukteure

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de