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2. Lernreise „Industrie 4.0 live“ auch virtuell ein Hit

Digitale Transformation
2. Lernreise „Industrie 4.0 live“ auch virtuell ein Hit

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Um Unternehmen bei der Umsetzung der digitalen Transformation zu unterstützen, bietet das Fraunhofer IPA gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH und dem Macils Management Centrum die Lernreise „Industrie 4.0 live“ an. Die zweite Auflage startete Mitte 2018 und endet im Sommer 2021. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde ein Teil der insgesamt 15 Management-Sitzungen und 7 Transfer-Workshops mit Firmen aus Deutschland, Österreich, Belgien und Slowenien von Präsenz auf virtuell umgestellt. Dem intensiven Austausch zwischen den Unternehmen hat dies keinen Abbruch getan.


Inhaltsverzeichnis
1. „Anwendungsdaten ab Werk in die Cloud flüstern“
2. Erweiterte Lernreise startet im September 2021

Das bestätigt auch Dr. Stefan Aßmann, Business Chief Digital Officer (CDO) für den Unternehmensbereich Industrietechnik der Robert Bosch GmbH: „Es war definitiv eine unerwartet andere Lernreise. Als die Pandemie losging, war es schade, dass viele Termine ausfielen oder verschoben wurden. Aber dann war ich überrascht, wie gut die neuen virtuellen Formate funktionierten. Ich war per Video zugeschaltet und hatte das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. In Maschinen wurde reingezoomt und man war näher dran, als das oft in Präsenz möglich ist.“

Abschied vom Fließband: Die Matrixproduktion ist der neue Standard

Prof. Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA, ergänzt: „Bei der ersten Lernreise verschafften sich die teilnehmenden Unternehmen einen Überblick über gesamtheitliche Transformationskonzepte. Die zweite Lernreise war thematisch spezifischer. Da ging es eher um spezifische Lösungen, ums Detail. Akribie war gefragt. Die konnte man gut in digitale Lern- und Besuchsformate packen.“

Für beide Schirmherren ist der „Funke übergesprungen“, da die Lernreise keine klassische Videokonferenz, sondern ein Kommunikationsformat ähnlich einer Fernsehsendung mit Live-Charakter im Stil von „Wetten, dass …? aus der Fabrik“ war. Handwerklich gut gemacht und mit entsprechendem Unterhaltungswert.

„Anwendungsdaten ab Werk in die Cloud flüstern“

Bereits bei der ersten Lernreise dabei und diesmal wieder mit an Bord war die Firma Hagleitner Hygiene aus Zell am See, Österreich. Unternehmensinhaber und Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner, für den die Digitalisierung der Produktpalette an oberster Stelle steht, zog wie folgt Bilanz: „Wir haben das Internet of Toilet serienreif gemacht: Desinfektions-, Kosmetik- und Hygienepapierspender flüstern 2021 Anwendungsdaten ab Werk in die Cloud. Direkt über das Smartphone geht es am einfachsten.“ Aus Wunsch und Vision wurde Wirklichkeit. Man muss es nur wollen – und vor allem dranbleiben.

In diese Kerbe schlägt auch Georg Wasserloos, Geschäftsführer Macils Management Centrum, der den Wissenstransfer für Praktiker in Form der Lernreise im Jahr 2016 ins Leben gerufen hat: „Wir wollen mit den tollen Beispielen inspirieren und Lust auf die Produktion von morgen machen. Wenn dann der Appetit überspringt, beginnt bei den teilnehmenden Unternehmen ein Veränderungsprozess von innen heraus und die Mitarbeiter nehmen die Veränderungsarbeit selbst in die Hand.“

DigiBattPro4.0 – Forschungsprojekt zur Produktion von Batteriezellen

Auch Lernreise-Best-Practice-Partner Murrelektronik aus Oppenweiler hat die Digitalisierung von Anfang an als „Riesenchance“ begriffen, wie Geschäftsführer Stefan Grotzke erklärt: „Wir verstehen uns als kundenorientierter Problemlöser, der hilft, die Produktion wirtschaftlicher zu gestalten und so einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.“ Seit Jahrzehnten steckt Murrelektronik in vielen Produktionsanlagen, etwa in Form von Feldbussystemen und Steckverbindern, die das mittelständische Unternehmen herstellt.

Seine Begeisterung für die digitalisierte Produktion gibt Grotzke in Pilotprojekten an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter. „Wenn sie selbst sehen, welchen Nutzen die Digitalisierung hat und wie sie ihre Arbeit erleichtert, weckt das die Lust auf Veränderung“, berichtet er.

Inspiration und Ansporn vermittelt den Unternehmensangehörigen die Lernreise Industrie 4.0 live. Dort entdecken sie die Best-Practice-Lösungen anderer Unternehmen und kommen mit den Verantwortlichen in Kontakt. „Es bildet sich ein Netzwerk von Gleichgesinnten, in dem man gegenseitig unterstützt“, beobachtet Grotzke.

Erweiterte Lernreise startet im September 2021

Mit Auslaufen der aktuellen Lernreise startet direkt ein neues Format. Bisher stand die Fabrik der Zukunft auf zwei Säulen: schlank und digital vernetzt. Jetzt kommt ein dritter Aspekt hinzu: nachhaltig, klimaneutral. Ein Dreiklang, der ökologisch notwendig und inhaltlich sinnvoll ist.

Kognitive Roboter für die flexible Logistik-Automation

Der effiziente, verschwendungsfreie Ressourceneinsatz (lean), gepaart mit der Vernetzung und Transparenz (digital), eröffnet Potenziale für eine Produktion ohne Umwelteinflüsse (green). Die neue Lernreise „Fabrik der Zukunft: Lean – Green – Digital“ soll hierzu spannende Best-Practices-Beispiele für eine wertstromorientierte und vernetzte Ultraeffizienzfabrik zeigen. (bec)

Weiterführende Informationen zur Lernreise „Fabrik der Zukunft“

Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Tel.: +49 711 970–1800
E-Mail: industrieanfragen@ipa.fraunhofer.de
Website: www.ipa.fraunhofer.de

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