„Integrated Industry“ ist das Leitthema in Hannover

Vernetzt in die Zukunft

Anzeige
Mit dem Leitthema „Integrated Industry“ rückt die Hannover Messe 2013 vom 8. bis 12. April die zunehmende Vernetzung aller Bereiche der Industrie in den Mittelpunkt.

Gemeint sind damit etwa Maschinen, Anlagen oder Bauteile, die intelligenter als jemals zuvor miteinander kommunizieren und Informationen in Echtzeit untereinander austauschen können. So werden Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg lückenlos dokumentiert oder Wartung und Reparaturen können automatisch initiiert werden. Denn die Digitalisierung und IT-Technologien führen innerhalb von Betrieben und im wirtschaftlichen Austausch zu großen Veränderungen. Innerbetrieblich verändert sich der Informationsaustausch, aber auch Branchen rücken enger zusammen und bilden neue Allianzen. Insofern passt das Leitthema in besonderem Maße als Marktplatz für unterschiedliche Branchen und Generierung zusätzlicher Synergien.

Elf Leitmessen, fünf Schwerpunkte
Die Hannover Messe 2013 vereint elf Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Motion, Drive & Automation, Energy, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac, Industrial Supply, SurfaceTechnology, IndustrialGreenTec und Research & Technology. Damit liegen die Schwerpunkte der weltweit wichtigsten Technologieplattform auf Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, industrieller Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung.
Industrial Automation
Mit Themen wie Embedded Systems und Smart Production stehen auf der Industrial Automa- tion integrierte Automatisierungsprozesse im Vordergrund. Anhand von intelligenten Produktionssystemen und -verfahren sowie der Realisierung und Koordination von vernetzten geografisch verteilten Produktionsstätten wird „Integrated Industry“ erlebbar.
Motion Drive & Automation
Die Motion Drive & Automation schließt sich beispielsweise mit Condition-Monitoring-Systemen dem Leitthema an. Im Zuge der Digitalisierung verschmelzen die Themen der Industrieautomation und der Antriebstechnik immer mehr. Zunehmend bieten Unternehmen aus den Bereichen Antriebs-, Linear- und Getriebetechnik deshalb komplette Automationslösungen an. „Integrat-ed Industry“ ist der Wegbereiter dieser Entwicklung. Die MDA wird in den Hallen 20 bis 25 ausgerichtet sowie in den Automationshallen 15, 16 und 17. Dabei spielt die Halle 17 eine besondere Rolle. Dort zeigen MDA-Aussteller Lösungen und Systeme für die Automatisierungstechnik und markieren damit den Übergang von der reinen Antriebs- und Fluidtechnik zur Leitmesse Industrial Automation.
Energy
Die Energiewende erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme. Mit dem Mehreinsatz von dezentralen Energiequellen kommt den Smart Grids, den intelligenten Netzen, eine nie da gewesene Relevanz zu. Auf der Energy spiegelt sich diese Entwicklung wider. Dort werden aktuelle energiewirtschaftliche Themen ganzheitlich abgebildet.
Wind
Die Wind ergänzt das Energieportfolio. Dort zeigen Unternehmen, wie mit moderner Wartung und Steuerung von Windkraftanlagen durch integrierte Systeme die Herausforderungen der Energiewende künftig gemeistert werden können.
MobiliTec
Auch die MobiliTec präsentiert „Integrated Industry“ geradezu exemplarisch: Damit sich die Zukunftstechnologie Elektromobilität durchsetzen kann, müssen unterschiedliche Industriebereiche übergreifend zusammenarbeiten und sich somit zu neuen Allianzen zusammenfinden.
Digital Factory
Das Potenzial von „Integrated Industry“ wird insbesondere in der Digital Factory deutlich. Dort geht es schwerpunktmäßig um Prozessintegration und interdisziplinäre Produktentwicklung. Außerdem verbessert Systems Engineering die Synchronisation verschiedener Fachdisziplinen im Engineering – das ist „Integrated Industry“ live.
ComVac
Hier werden energieeffiziente Produktionsprozesse sicherge-stellt. Die Drucklufttechnik ist eine der wenigen Technologien, die in fast allen Industriebranchen konkrete Anwendung findet. Umso wichtiger ist die frühzeitige Integration der Druckluft- und Vakuumtechnik in die industrielle Wertschöpfungskette.
Industrial Supply
Viele Aussteller der Industrial Supply sind unmittelbar in den Produktions- und Planungsprozess ihrer Kunden integriert. Nur mit intelligenten Zulieferlösungen und Dienstleistungen können unternehmensübergreifende Prozesse realisiert werden. „Integrated Industry“ schafft dafür die Basis.
SurfaceTechnology
Auf der SurfaceTechnology präsentieren Aussteller ganzheitliche Systeme und aktuelle Trends unter anderem aus der Nanotechnologie. Wie Industrieunternehmen die Energie- und Ressourceneffizienz ihrer Anlagen und Prozesse ökonomisch sinnvoll steigern können, wird durch „Integrated Industry“ anschaulich dargestellt.
IndustrialGreenTec
Auf der IndustrialGreenTec zeigen Aussteller, wie sie im Rahmen ihres Geschäftsmodells Umweltmanagementsysteme installieren, innovative Produktchancen erkennen und nutzen sowie komplexe Systeme und Prozesse auf das Wesentliche reduzieren. Mit „Integrated Industry“ sind sie einen Schritt voraus.
Research & Technology
Mit ihrem Fokus auf eine frühzeitige Interaktion zwischen Wissenschaft und Wirtschaft belegt die Research & Technology ein wesentliches Merkmal von „Integrated Industry“: Sie bringt Menschen und innovative Ideen zusammen. Forscher und Entwickler, Konstrukteure und Geschäftsführer haben hier die Gelegenheit, Innovationen zu entdecken, sich zu vernetzen sowie interdisziplinär und branchenübergreifend aktiv zu werden.
Partnerland Russland
Als Partnerland der Hannover Messe 2013 legt die Russische Föderation ihren Fokus auf Energie, industrielle Automation und neue Materialien. Neben einer umfassenden Präsentation auf dem russischen Zentralstand in Halle 26 nutzt das Partnerland die Themenvielfalt, um die Stärken Russlands als Wirtschaftsnation und sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt hervorzuheben. Mehr als 100 russische Unternehmen präsentieren sich auf einer Ausstellungsfläche von 4500 m². Darunter sind Firmen wie Gazprom, Rosnano, Russian Railway, Rosneft, Transnest, UralVagonZavod, RAO UES of Russia, Vnesheconombank, TMKGroup und Metalloinvest. Noch nie haben sich so viele russische Unternehmen an einer Industriemesse außerhalb des eigenen Landes beteiligt.
Zudem werden russische Regionen wie Novosibirsk, Leningrad, Sverdlovsk, Kaluga, Kirov, Tomsk und Tatarstan als Aussteller erwartet. Abgerundet wird die russische Beteiligung durch Fachforen und politisch wie wirtschaftlich erstklassig besetzte Konferenzen. Rund 200 hochkarätige russische Referenten aus Politik und Wirtschaft werden in Hannover sprechen. Themenschwerpunkte sind Investitionsmöglichkeiten in Russland, Energieeffizienz sowie die Zusammenarbeit in den Bereichen der Forschung, Entwicklung und Produktion. Zudem plant das Russische Ministerium für Forschung und Entwicklung eine Reihe von Informationsveranstaltungen während der Messetage.
Neben den elf Leitmessen, in denen die Unternehmen ihre Innovationen präsentieren, setzt man zusätzlich auf messebegleitende Foren, Konferenzen und Sonderveranstaltungen wie beispielsweise die Außenwirtschaftsplattform Global Business & Markets, die Recruitingplattform Job & Career Market, die Nachwuchsinitiative TectoYou sowie den Fachkongress WoMenPower. bt
Anzeige

Emerson: Pneumatik 4.0

Smartenance

Pneumatik 4.0 bei Emerson im Überblick

Video aktuell

Greiferintegration leicht gemacht: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Top-Thema Spannvorrichtungen

Spannvorrichtungen

Alles über Spannvorrichtungen und welches Einsparungspotenzial sie bieten

Top-Thema Schaltschränke

Alle Infos über den Schaltschrankbau mit seinen Komponenten, Geräten und deren Verdrahtung

Kalender

Aktuelle Termine für Konstrukteure

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de