Platz sparende Seilzuggeber für Kranausleger und Hebebühnen Kippfreie Schwergewichte - KEM

Platz sparende Seilzuggeber für Kranausleger und Hebebühnen

Kippfreie Schwergewichte

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Geht es um den sicheren Stand von Kran- und Hebebühnenstützen, sind Millimeter entscheidend. Andernfalls droht ein Kippen des Krans oder das Hebegut wird ungleichmäßig angehoben, was zu Spannungen und damit Schäden führen kann. Gefragt sind daher einfach zu integrierende Messlösungen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis.

Exklusiv in kem Der Autor Jürgen Schuh ist Vertriebsleiter der Siko GmbH, Buchenbach

Die exakte Positionserfassung der Stützen ist für die Sicherheit bei ausgefahrenen Auslegern unbedingt notwendig, damit ein Kran oder Lkw gegen Kippen oder gar Umkippen geschützt ist. Die aktuellen Messwerte der ausgefahrenen Stützen werden direkt mit der Länge des ausgefahrenen Auslegers verglichen. Das komplette Ausfahren der Ausleger ist somit nur dann möglich, wenn parallel auch die Stützen auf die maximale Weite ausgefahren werden.
Seilzuggeber kommen nicht nur zum Einsatz, wenn es hoch hinaus geht, wie zum Beispiel bei Kränen. Auch bei Lastenanhebungen in der Länge ist höchste Genauigkeit erforderlich. Müssen beispielsweise Züge oder U- beziehungsweise Straßenbahnen mit einer Hebebühne angehoben werden, stellen Seilzuggeber die Gleichmäßigkeit sicher. Denn wird diese vernachlässigt, treten Spannungen auf, die zu Beschädigungen der Gesamtkonstruktion führen können.
Flexibel und auf Wunsch doppelt sicher
Aus den genannten Sicherheitsgründen sowie aufgrund beengter Platzverhältnisse ist häufig ein redundantes System erforderlich. Siko hat für diese Anforderungen Lösungen entwickelt, die den speziellen Bedürfnissen auf verschiedene Weise entsprechen: Die Seilzuggeber SG20 und SG30 wurden so dimensioniert, dass trotz einer sehr kompakten Bauform Messlängen von 2000 beziehungsweise 3000 mm erreicht werden. Somit besteht die Möglichkeit, trotz beengter Platzverhältnisse beispielsweise zwei Geräte parallel zueinender zu betreiben. Mit den Varianten SG21 und SG31 besteht zudem die Möglichkeit, nahezu beliebige Drehgeber zu adaptieren, um höchste Flexibilität zu erreichen.
Für Anwendungen, in denen statt dessen eine Redundanz der integrierten Sensorik verlangt wird, gibt es die Varianten SG32 und SG42, die über eine maximale Messlänge von 3000 beziehungsweise 4000 mm das Ausgangssignal 2-fach an die Steuerung weitergeben. Das ist beispielsweise von Vorteil, wenn erhöhte Personensicherheit, zum Beispiel bei Hebekörben, die Personen in Höhen befördern, erforderlich ist.
Platzsparend und kälteresistent
Alle genannten Versionen verfügen über eine besonders schmale und damit kompakte Bauweise. Trotz geringe Größe und Gewicht wurden in punkto Stabilität keine Kompromisse eingegangen: Das Außengehäuse besteht aus belastungsfähigem Metall, das Federgehäuse aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
Ein weiteres Merkmal ist das breite Spektrum möglicher Arbeitstemperaturen. So können die Geräte bei Temperaturen von -40° bis +80 °C eingesetzt werden. Um Kondensbildung vorzubeugen, wurden bei den Seilzuggebern mehrheitlich vier verschließbare Belüftungsöffnungen integriert. Der Seilzugausgang ist speziell abgedichtet. Der Seilabgang ist darüber hinaus flexibel, so dass eine 100 %ige Flucht aus dem Seilausgang nicht unbedingt notwendig ist.
Der Messbereich der vorgestellten Versionen beträgt bis zu 4000 mm. Durch die einlagige Seilaufwicklung kann über den gesamten Messbereich eine hohe Messgenauigkeit gewährleistet werden. Je nach Ausführung sind unterschiedlich analoge oder digitalisierte Signale verfügbar. Insbesondere die standardisierte Verbindungstechnik bietet den Vorteil des Plug & Play-Systems, welches einen schnellen und einfachen Einbau und die sofortige Nutzung garantiert.
Siko; Telefon: 07661 394-357; E-Mail: juergen.schuh@siko.de

Prinzip der Seilzuggeber

Siko-Seilzuggeber decken Längen von 600 mm bis 15 m ab. Ihr Funktionsprinzip ist relativ einfach: Ein Messseil wird auf einer Trommel befestigt. Der Auszug verursacht eine Drehbewegung der Trommel, die von einem Sensor registriert wird, der mit der Trommelachse verbunden ist. Proportional zur Drehbewegung der Trommel und dem entsprechenden Seilzug wird ein Messsignal erzeugt, das die jeweilige Position anzeigt.
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