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Additive Fertigung bringt Produkte schneller auf den Markt

3D-Druck
Additive Fertigung treibt laut Studie von HP & 3dbpm Research digitale Transformation

Laut einer Studie von HP und 3dbpm Research sagen 96% der befragten europäischen Industriehersteller, dass die additive Fertigung dabei unterstützt, Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Zudem beschleunigt die additive Fertigung die Digitalisierung ihrer Workflows – 91% der Befragten sagen, die Möglichkeit, Produktionsteile on-demand zu produzieren, ist ein entscheidender Vorteil von 3D Druck.


Inhaltsverzeichnis
1. Additive Fertigung mit hohem Wachstumspotenzial
2. Fortschritte der additiven Fertigung schaffen völlig neue Möglichkeiten
3. Additive Fertigung wird zur gängigen Produktionsmethode

Die additive Fertigung (Additive Manufacturing/AM) spielt eine signifikante Rolle bei der Digitalisierung der Fertigung und der Disruption ganzer Branchen – so lauten die Ergebnisse einer neuen Studie von HP und 3dbpm Research. Die Umfrage analysiert die wichtigsten Trends in der digitalen Fertigung bei führenden Herstellern von Industrieteilen in Europa. Dabei gaben 96% der befragten Teilnehmer an, dass sie mithilfe der additiven Fertigung Produkte schneller auf den Markt bringen können. In einem Punkt sind sich alle Befragten einig: Alle Teilnehmer wissen um die Vorteile digitaler Workflows, insbesondere die On-Demand-Produktion von Komponenten steht im Fokus. Die deutschen Hersteller sehen in der individualisierten Serien- sowie der On-Demand-Produktion die größten Potenziale der Digitalisierung; denn die additive Fertigung unterstützt sie bei der Adressierung spezieller Herausforderungen in der Produktion – unter anderem lässt sich die Fertigung flexibel an eine schwankende Nachfrage anpassen.

Additive Fertigung mit hohem Wachstumspotenzial

60% der deutschen Industrieteile-Hersteller prognostizieren der additiven Fertigung mittelfristig ein hohes Wachstum, das dem durchschnittlichen europäischen Trend entspricht. Als wichtigsten Nutzen der additiven Fertigung sehen die deutschen Industrieteile-Hersteller die verbesserte Funktionalität von Komponenten (55%). Für 75% der deutschen Unternehmen in dieser Branche ist Nachhaltigkeit der wichtigste Treiber für ihre digitale Transformation. 40% der befragten Teilnehmer aus Deutschland planen, in den kommenden fünf Jahren fast 1 Mio. € in die Digitalisierung zu investieren – weitere 20% planen Ausgaben zwischen 500.000 und 1 Mio. €.

Der „HP AM Trends in EMEA Report“ untersucht die Ziele sowie die Investitionsstrategien von Fertigungsunternehmen in den sechs europäischen Schlüsselmärkten Benelux, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Für die Durchführung der Studie zeichnet 3dpbm verantwortlich, dabei wurden Hersteller industrieller Teile unterschiedlicher Größen und verschiedenster Spezialisierungen unabhängig befragt. Die Studie untersucht die Vorteile, die Unternehmen mit digitalen und additiven Fertigungsverfahren für die Produktion von Industrieteilen haben sowie deren Einschätzung, ob der Makrotrend sich kurz- und mittelfristig weiter beschleunigen wird.

„Die digitale Transformation der Fertigung ist im vollen Gange“, sagt Guayente Sanmartin, Global Head & General Manager, HP 3D Printing Multi Jet Fusion Business. „Die führenden Unternehmen der Zukunft werden diejenigen sein, die die Potenziale von Software, Daten, künstlicher Intelligenz und digitaler Fertigung nutzen, um Kundenprodukte und -erlebnisse neu zu erfinden und zu personalisieren. In den vergangenen Jahren haben wir große Fortschritte gemacht: Unsere Multi-Jet-Fusion-Technologie hat seit ihrer Einführung mehr als 60 Mio. 3D-gedruckte Teile geliefert. Der Bedarf an dieser Technologie ist in den letzten 15 Monaten exponentiell gestiegen.“

Fortschritte der additiven Ferigung schaffen völlig neue Möglichkeiten

„Die Fortschritte des 3D-Drucks schaffen völlig neue Möglichkeiten für eine branchenübergreifende Disruption. Gleichzeitig verfolgt die additive Fertigung einen ökologisch weitaus nachhaltigeren Ansatz als traditionelle Fertigungstechnologien“, fügt Raffi Beglarian, EMEA 3D Printing Market Manager, HP, hinzu. „Dies ist für die Hersteller ein wichtiger Treiber, denn der 3D-Druck und seine inhärent flexible Natur ermöglichen eine beispiellose Kreislaufwirtschaft.“ Die Studie belegt darüber hinaus, dass die additive Fertigung der Schlüssel für die Digitalisierung von industriellen Fertigungsprozessen ist. Dabei sind sich fast alle Befragten einig: 96% der Teilnehmer sehen es als notwendig an, ihre Fertigungsprozesse zu digitalisieren, um sich zukunftssicher aufzustellen. Einen besonderen Stellenwert kommt der Produktion kostengünstiger Komponenten sowie der Herstellung hochwertiger Produkte mit höherer Geschwindigkeit zu. Die befragten britischen und deutschen Hersteller von Industrieteilen planen die größten Investitionen in die Digitalisierung und die additive Fertigung: Dabei gaben 50% der britischen und 40% der deutschen Unternehmen an, in den nächsten fünf Jahren Investitionen von mehr als einer 1 Mio. € zu planen.

Voraussetzungen für eine effiziente additive Serienfertigung

Additive Fertigung wird zur gängigen Produktionsmethode

Weitere Ergebnisse zeigen: 83% der befragten Unternehmen nutzen die additive Fertigung für die Produktion von Komponenten und Werkzeugen zur Herstellung kommerzieller Produkte. Dabei stellt etwa die Hälfte (52%) bereits komplette Fertigprodukte her – was die letzte Grenze der additiven Fertigung darstellt. „Unsere Produktivität wird sich in den kommenden Jahren weiter steigern. In der Vergangenheit konnten wir von Verbesserungen der HP-Multi-Jet-Fusion-Technologie profitieren – wie Firmware-Upgrades, die den Fertigungsprozess beschleunigen – sowie von der Einführung der neuen Serie HP Multi Jet Fusion 5210 . Diese reduziert die Druckzeit um 25% und steigert die Produktivität somit erheblich“, erklärt Markus May, Co-Founder und Managing Director bei 3Faktur, einem der befragten Industrieteilehersteller in Deutschland. „Künftig erreichen wir Produktivitätssteigerungen durch einen höheren Automatisierungsgrad sowie durch Produkte, die helfen, den Fertigungsprozess zu rationalisieren und die Reproduzierbarkeit zu steigern.“

Dieser Bericht baut auf den Ergebnissen des im Oktober 2020 veröffentlichten Digital Manufacturing Trend Report von HP auf und bietet eine umfassendere Analyse der wichtigsten Treiber, Investitionsstrategien und länderspezifischen Trends in Europa. (jg)

Mehr Informationen zum Thema 3D-Druck von HP:
hier.pro/1QD2d

Kontakt:
HP Deutschland GmbH
Schickardstraße 32
71034 Böblingen
Tel. +49 7031 450–7000
firmen.kunden@hp.com
www.hp.com/de


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