Messepremiere auf der Motek 2019

Römheld präsentiert neue mobile elektrische Einpressvorrichtung

Römheld
Konzeptstudie der neuen mobilen Einpressvorrichtung von Roemheld als Tischmodell Bild: Roemheld
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Mit der Konzeptstudie einer neuen mobilen elektrischen Einpressvorrichtung als Messepremiere wartet die Römheld-Gruppe auf der diesjährigen Motek auf. Die kompakte, leichte und einfach zu transportierende Maschine in Portalbauweise ist aus Aluminiumprofilen gefertigt und wird mit einem Römheld-Linearantrieb betätigt. Konzipiert ist sie vor allem für den Einsatz in Werkstätten, im Musterbau und im Service.

Inhaltsverzeichnis

1. Mobil, elektrisch, flexibel anpassbar: Konzeptstudie der neuen Einpressvorrichtung
2. Komponenten aus dem Baukasten individuell miteinander kombinieren
3. Rückenschonend: Werkstückhandling und Montagearbeitsplätze aus dem Modulog-Programm
4. Elektrische Spannelemente für die vollautomatische Montage
5. Digitalisiert die Nullpunktspanntechnik für Automation und Industrie 4.0: Stark.connect
6. Ausgleichsmechanismus garantiert optimale Plananlage

Darüber hinaus zeigt die Unternehmensgruppe Produkte für das ergonomische Werkstückhandling von Werkstücken und Komponenten für flexibel gestaltbare und mobile Montagearbeitsplätze. Diese lassen sich individuell mithilfe von flexibel einsetzbaren und miteinander kombinierbaren Modulen zusammenstellen und jederzeit für wechselnde Anforderungen anpassen. Für die vollautomatische Montage ist außerdem die kürzlich um neue Modelle erweiterte Baureihe elektrischer Spannelemente zu sehen.

Dazu kommt das Nullpunktspannsystem von Stark, das sich als Vorreiter bei der Digitalisierung von Rüstprozessen und Industrie-4.0-Anwendungen sieht. Die Modelle der Produktserie Stark.connect mit vollintegrierter Sensorik ermitteln zuverlässig und störungssicher den jeweiligen Spannzustand. Mittels LEDs werden diese Informationen angezeigt und über digitale Schnittstellen an eine SPS weitergeleitet. Mit den Nullpunktspannsystemen können Bauteile durchgängig über die gesamte Fertigung gespannt und wiederholgenau positioniert werden – vom Bearbeitungszentrum bis zum Montagearbeitsplatz und selbst in Schweißumgebungen.

Mobil, elektrisch, flexibel anpassbar: Konzeptstudie der neuen Einpressvorrichtung

Die neue mobile und elektrische Einpressvorrichtung ist als Tischvariante oder mit einem höhenverstellbaren Gestell erhältlich und bietet Fügekräfte von bis zu 6 kN. Dank ihrer funktionalen und flexibel anpassbaren Technik ermöglicht sie Vorgänge wie das Niederhalten, Drücken und Verstemmen von Bauteilen. Darüber hinaus unterstützt sie Montageprozesse durch das Fixieren, Positionieren, Blockieren oder Spannen von Federn. Betätigt wird die mit einer Modulog-Steuerung ausgestattete Einpressvorrichtung einhändig per Taster oder – bei erhöhten Sicherheitsanforderungen – mittels einer geteilten Zweihand-Bedienung.

Komponenten aus dem Baukasten individuell miteinander kombinieren

Die Neuheit ergänzt das Modupress-Angebot an Einpressvorrichtungen der Römheld GmbH Friedrichshütte, mit denen sich kraftschlüssige Verbindungen von mehreren Bauteilen herstellen lassen. Das Unternehmen bietet ein System aus aufeinander abgestimmten Elementen an, die je nach Anforderung individuell zur gewünschten Einpressvorrichtung zusammengestellt werden können. Zur Auswahl stehen Modelle in Portal- und C-Bügelform, mit hydraulischen oder elektrischen Antrieben, Hüben zwischen 100 und 400 mm und Einpresskräften von 7 bis 100 kN.

Rückenschonend: Werkstückhandling und Montagearbeitsplätze aus dem Modulog-Programm

Ebenfalls modular aufgebaut ist die Modulog-Produktreihe. Mit ihren Komponenten sind wechselnde Anforderungen an das Werkstückhandling und die flexible Gestaltung von Montagearbeitsplätzen kein Problem. Die unterschiedlichen Module zum Heben, Drehen, Kippen, Fixieren und Verfahren von Werkstücken sind aufeinander abgestimmt und lassen sich beliebig miteinander kombinieren. Individuell an das Werkstück angepasste Spannelemente sorgen dafür, dass sich Bauteile durchgängig über den gesamten Fertigungsprozess hinweg spannen und wiederholgenau positionieren lassen. Aus dem Baukastensystem entstehen so im Handumdrehen Transportwagen, höhenverstellbare Arbeitstische oder Arbeitsplätze für die manuelle bis teilautomatisierte Montage.

Arbeitsplätze lassen sich mithilfe der Module frei gestalten. Sie können an die individuellen Anforderungen der Mitarbeiter angepasst und hinsichtlich Ergonomie, Sicherheit, Durchlaufzeiten sowie Produktivität optimiert werden. Änderungen oder Erweiterungen lassen sich jederzeit einfach und schnell umsetzen. Durch den flexiblen und kompakten Aufbau entstehen Arbeitsumgebungen mit bester Werkstückzugänglichkeit und ohne Störkanten, dadurch kann der Werker in ergonomischer Haltung montieren. Gleichzeitig steigen Qualität und Geschwindigkeit der Arbeit.

Bauteile mit bis zu 600 kg Gewicht werden per Knopfdruck oder Fußtaster mechanisch oder elektrisch in eine angenehme Montagelage gebracht. Sensoren geben auf Wunsch Auskunft über das Werkstück und die Einhaltung der richtigen Spannlage. Für Signal- und Energiezuführungen steht ein Drehmodul mit Mediendurchführung zur Verfügung, sodass Werkstücke von allen Seiten zugänglich sind und endlos in beide Richtungen gedreht werden können.

Elektrische Spannelemente für die vollautomatische Montage

Zum Einsatz in vollautomatisierten Montageprozessen zeigt Römheld eine Auswahl an elektrischen Komponenten aus seinem Sortiment an digitalisierter Spanntechnik. Dazu gehören Abstützelemente, ein komplett neuer Hebelspanner sowie die um zwei neue Baugrößen erweiterte Reihe von Schwenkspannern. Diese sind besonders für das Spannen von Werkstücken geeignet, bei denen die Spannpunkte zum Be- und Entladen der Vorrichtung frei sein müssen. Die Spannelemente sind ideal für den Einsatz in hydraulikfreier Umgebung und im Rahmen automatisierter Anlagen oder wenn die Spannkraft nach der Trennung von der Energiezufuhr erhalten bleiben soll.

Digitalisiert die Nullpunktspanntechnik für Automation und Industrie 4.0: Stark.connect

Das Nullpunktspannsystem Stark.connect ist mit einer vollintegrierten Sensorik ausgestattet. Diese unterscheidet zwischen den Spannzuständen „ohne Einzugsnippel gespannt“, „Einzugsnippel gespannt“ und „gelöst“. Alle Signale werden über PNP-Ausgänge an eine SPS-Steuerung weitergeleitet. Außerdem wird der Spannzustand auf der Rückseite der Elemente mittels LEDs angezeigt.

Das Schnellspannsystem spannt und löst pneumatisch und zeichnet sich durch kompakte Bauformen sowie kurze Spann- und Lösezeiten bei gleichzeitig hohen Spannkräften aus: Es erreicht bereits bei 5 bar eine Einzugskraft von 3 kN, die maximale Haltekraft liegt bei 10 kN.

Eingesetzt wird es überall dort, wo Werkstücke, Vorrichtungen, Paletten und Maschinenelemente mit Werkzeugmaschinen, Robotern und Manipulatoren sicher, schnell, automatisiert und exakt reproduzierbar verbunden werden sollen. Dank seiner robusten Bauweise und der geschützten Elektronik eignet sich das Nullpunktspannsystem besonders gut in Schweißumgebungen.

Ausgleichsmechanismus garantiert optimale Plananlage

Kennzeichnend für Stark.connect ist eine schwimmende Aufnahme mit aktivem Einzug, die eine optimale Plananlage des Werkstücks garantiert. Der besondere Aufbau ermöglicht ein schräges Ein- und Ausfahren des Einzugsnippels. Ergeben sich Veränderungen am Werkstück, beispielsweise durch einen Temperaturgang, kann der Spannmechanismus seitlich ausweichen. Der Ausgleichsmechanismus des Stark.connect kann Positionsfehler von bis zu 1,5 mm kompensieren. Beim Ausgleich wirken keine Seitenkräfte auf die Einzugsnippel. Eingezogen wird der Einzugsnippel automatisch und mit hoher Kraft. Innerhalb einer halben Sekunde wird das System mechanisch mit Federn gespannt und pneumatisch kraftverstärkt. Durch die Federkraft ist es selbsthemmend fixiert. bec

Messe Motek 2019: Halle 4, Stand 4520

Kontakt:
Römheld GmbH Friedrichshütte
Römheldstraße 1–5
35321 Laubach
Tel.: 06405 89–0
Fax: 06405 89–211
info@roemheld.de
www.roemheld-gruppe.de
Geschäftsführer: Philipp Ehrhardt, Hans-Joachim Molka, Rudolf Rackerseder, Julia Reichert

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