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Kompakt und quadratisch

DC-Gleichstrommotoren: hoher Mehrwert durch schnelle Inbetriebnahme
Kompakt und quadratisch

Diese Brushless-Motoren sind besonders für kleine autonome Maschinen geeignet, die für die Ausführung von Positionierungs- oder Dosierungsfunktionen zuständig sind
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Der hier vorgestellte Brushless-Gleichstrommotor mit integrierter Elektronik präsentiert sich mit einem quadratischen, frontseitigen Querschnitt von 57 mm. Die Produktreihe bietet neue Perspektiven in Bezug auf Steuerung von Drehzahl, Drehmoment und Positionierung bei kleinen autonomen Maschinen und bereichert den Tätigkeitsbereich des Motomate (Brushless-Motor mit integriertem Logik-Controller), dessen Elektronik Drehzahl und Drehmoment kontrollieren kann.

Dieser Beitrag stammt von der Crouzet GmbH, Hilden

Mit einer mechanischen Nennleistung von 150 W (240 W Spitzenwert) bei 24 V ist der Brushless-Motor der Stärkste seiner Kategorie. Zudem hat er die gleichen Abmessungen wie die vorherige 80-W-Version. „Diese Meisterleistung haben wir einem vollkommen neuen Konzept zu verdanken, mit dem unser Entwicklungsbüro Energieverluste minimiert und die Wärmeabgabe verbessert hat“, betont Michel Nicol, Produktmanager des Geschäftsbereichs Motoren bei Crouzet. Neben dünneren Polblechen werden auch hochwertige und stärkere Neodym-Eisen-Bor-Magnete eingesetzt. Die Optimierung wird unterstrichen durch einen elektrischen Wirkungsgrad des Motors von 83 %. Die mit sechs Eingängen sowie vier Ausgängen (davon zwei digital oder als PWM parametrierbar) ausgestatteten Motoren können untereinander oder mit anderen Komponenten, wie beispielsweise programmierbaren Steuerungen, Befehle austauschen. Der Brushless-Motor wird ebenfalls zusammen mit Planetengetrieben bzw. mit Winkelgetrieben des Standard-Crouzet-Angebots vertrieben. Dieser neue Motor mit der neuen SMI21-Elektronik verfügt über einen eingebauten Encoder mit 4096 Impulsen.
Vereinfachte Parametrierung
Die für diesen Brushless-Motor entwickelten Programme bieten primär Funktionen zur Bewegungskontrolle. Für den Maschinenhersteller oder -benutzer ist die Inbetriebnahme bereits mit der Parametrierung abgeschlossen. Crouzet wollte die Inbetriebnahme für Anwender erleichtern, die mit einer solchen Bedienung nicht vertraut sind. Zu diesem Zweck verbindet ein Standard-USB-Kabel die Motorelektronik mit einem PC, auf dem die Software für die Parametrierung installiert ist. Die neue Software kann über die Crouzet-Website heruntergeladen werden. „Wir haben ganz auf transparente und einfache Konfiguration gesetzt, sodass selbst das Lesen des Motorhandbuchs überflüssig wird“, erklärt Michel Nicol. Zusätzlich zu Anwendungsprogrammen hat Crouzet eine Parametrierungsebene eingebaut, über die der Integrator die Daten der jeweiligen Anwendung übermitteln kann. Nach dieser ersten, sehr intuitiven Startphase kann der Bediener bei Bedarf und je nach Vertrautheit mit der Anwendung, mit Hilfe des Experten- Modus einige Parameter anpassen (Auswahl von Optionen oder Eingabe physikalischer Werte). Die mit den Einstellungen im Experten-Modus vertrauten Integratoren verfügen über direkten Zugriff auf die Software.
Standard oder maßgeschneidert
Crouzet stellt nicht nur eine Standardausführung der Software bereit, sondern auch maßgeschneiderte Programme zur Parametrierung für Integratoren, die deren Bedarf angepasst sind. Dies gilt sowohl für die Grundstruktur als auch die Benutzeroberfläche. Anhand einer „Bootloader“-Funktion kann der Integrator das Standardprogramm im Motor durch eine spezifische Version der Software ersetzen. Die Entwicklungsabteilung von Crouzet kann ebenfalls kundenspezifische Anforderungen bezüglich des Motors (Länge, Achsdurchmesser…), Steckern oder zu zusätzlichen Kommunikationsbussen berücksichtigen.
Positionierung kleiner autonomer Maschinen
Diese neuen Brushless-Motoren sind besonders für kleine autonome Maschinen geeignet, die für die Ausführung von Positionierungs- oder Dosierungsfunktionen zuständig sind. Hier kommt es gelegen, dass eine Spannung von 9 bis 56 VDC sowohl für den Antrieb als auch die Elektronik der Motoren ausreicht. Diese Funktion ist mit einem integrierten, getakteten Netzteil versehen. „Wir haben Wert darauf gelegt, einen Motor zu entwickeln, der mit einer 12 V-Batterie betrieben werden kann. Die verbesserte Leistung des Motors und sein niedriger Verbrauch im Standby-Betrieb haben zudem keine Auswirkung auf die Autonomie der Maschine.“ Im Standby-Betrieb verbraucht die Elektronik sogar nur 40 mA bei 24 V, also weniger als 1 W, gegenüber anderen Motoren auf dem Markt mit einem Verbrauch von 2,5 bis 5 W unter gleichen Bedingungen. Der Einsatzbereich umfasst Medizintechnik, Maschinenbau und erneuerbare Energien, sowie die Nahrungsmittelindustrie, das Militär- oder das Transportwesen.
Crouzet,
Tel.: 0033 171703838,
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