PC-Schränke schützen PCs, Monitore und Peripherie-Komponenten in rauen Umgebungen

Schutz in der Fertigung

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Die neuen PC-Schränke des Gehäuseexperten Lohmeier schützen Standard- und Industrie-PCs, Monitore und Peripherie-Komponenten in rauen Umgebungen. Sie sind für den Einsatz beim Messen, Steuern, Regeln und Prüfen von Prozess- und Maschinendaten konzipiert.

Exklusiv in KEM Der Autor: Markus Nerge,Produkt-Marketing-Management Lohmeier Schaltschrank-Systeme, Vlotho

Eine durchdachte Konstruktion gewährleistet eine gleichbleibend hohe Schutzart selbst bei geöffneter Tastaturschublade. Gleichzeitig ist für flexible Klimatisierungsmöglichkeiten gesorgt.
Einsatzbereiche
Die PC-Schränke werden beispielsweise in der industriellen Bildverarbeitung und der dezentralen Visualisierung mithilfe von industriellen Flat-Panel-Monitoren eingesetzt – dort dienen sie als Prüfstand oder ermöglichen die Roboterführung. Weitere typische Anwendungen sind z. B. die Lageermittlung von Bauteilen, die Schweiß- oder Klebestellenüberprüfung in einer industriellen und automatisierten Fertigung sowie die Nutzung als Überwachungsstand bei Positionierungsaufgaben oder bei der Spaltvermessung in der Automobilfertigung.
Aufbau
Der PC-Schrank ist in drei Ebenen unterteilt. Im oberen Bereich befindet sich das Monitorgehäuse, dessen Tür mit einer durchsichtigen, bruchfesten Makrolonscheibe ausgestattet ist. Der obere Bereich bietet nicht nur Platz für moderne Flachbildschirme, sondern z. B. auch für Steckdosenleisten. Die Tür des Monitorgehäuses kann nur bei geöffneter Tastaturklapplade entriegelt werden, sodass ein zusätzlicher Verschluss überflüssig wird. In der Mitte befindet sich die Tastaturbox. Sie ist auf Wunsch als abschließbare Variante erhältlich und beinhaltet eine ausziehbare Maus- und Tastaturablage sowie einen Gelenkarm zur sicheren Kabelführung im Inneren der Box. Da sie in sich gekapselt ist und die Kabeldurchführungen abgedichtet sind, behält der PC-Schrank auch bei geöffneter Tastaturklapplade die Schutzart IP 54 bei. Der untere Bereich der Gehäuse ist der Haupteinbauraum für den PC. Typischerweise werden 19“- oder Box-PCs eingesetzt – Letztere sind auf fest installierten oder teleskopierbaren Zwischenböden montiert. Der Unterschrank bietet verschiedene Installationsmöglichkeiten: Neben Zwischenböden können auch Montageplatten oder Verdrahtungsrahmen sowie optional weitere 19“-Einschubkomponenten eingebaut werden. Für die Peripherie-Bauteile wie z.B. eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), Drucker oder ähnliches Zubehör ist ebenfalls ausreichend Einbauraum vorhanden. Zur Beleuchtung dient eine Schaltschrankleuchte, wahlweise in LED- oder Standardausführung, die über einen Türkontaktschalter angesteuert wird. Standardmäßig erfolgt die Kabeleinführung durch ein dreiteiliges Bodenblech. Falls gewünscht, können hier aber auch Bürstenleisten und einzelne Kabelverschraubungen oder Modulplatten eingesetzt werden.
Spezielle konstruktive Features
Das Ziel, die Schutzart des PC-Schranks auch bei geöffneter Tastaturklapplade nicht zu vermindern, wurde durch die gekapselte Ausführung erreicht. Die Tastaturbox nimmt den gesamten Tastaturauszug und die interne Kabelführung auf. Die USB-Kabel vom PC werden durch abdichtende Kabelverschraubungen in die Box geführt – so kommen keine Schmutzpartikel, Stäube oder Emulsionen ins Schrankinnere, selbst wenn die Tastaturklappe geöffnet ist. Zwei USB-Schnittstellen sind gut zugänglich auf dem Auszug angebracht, um einen schnellen und unkomplizierten Austausch von Tastatur oder Maus zu ermöglichen. Der Platz auf dem Auszug ermöglicht zudem die Verwendung handelsüblicher Standard-PC-Tastaturen. Besonders kleine oder flache Spezialtastaturen, die oft teuer und schwer erhältlich sind, sind daher nicht erforderlich, sodass sich auch die Kosten und die Beschaffungszeit deutlich reduzieren. Nutzer haben die folgenden Möglichkeiten, falls der untere Bereich klimatisiert werden muss: ein kleines Türanbau-Kühlgerät, das allerdings unter Umständen Bedienern im Weg ist, oder ein Kühlgerät für den Seitenanbau, das den Platz und die Rangiermöglichkeiten rund um den PC-Schrank ebenfalls einschränkt. Die optimale Lösung ist daher meist ein auf dem PC-Schrank installiertes Dachkühlgerät. Das Problem der durch Zwischenböden und die Tastaturbox unterteilten PC-Schränke löste Lohmeier durch besonders flache Luftleitkanäle, die seitlich zwischen den Schrankholmen nach unten geführt werden, sodass auch der untere Schrankbereich stets ausreichend gekühlt wird.
Flexibel anpassbare Ausführungen
Die PC-Schränke sind mit Standardabmessungen von 600 x 1600 x 600 mm und mit zwei Einbautiefen (550 bzw. 750 mm) erhältlich. Verfügbar sind zwei Versionen: eine stationäre Installation mit einem festen Sockel in 100 oder 200 mm Höhe oder eine mobile Variante mit Rollensockel. Ihre stabile Stahlblechkonstruktion ist in RAL 7035 pulverbeschichtet und mit Designelementen in RAL 7016 versehen. Auf Wunsch nimmt der Hersteller kundenspezifische Modifikationen an den Gehäusen vor und realisiert spezielle Innenausbauten mit Zwischenböden, Schienen, Kabelführungen, Beleuchtung oder Stromverteilungen sowie energieeffizienten Klimatisierungskomponenten für Türen, Seitenwände oder Dach. I

Info & Kontakt
Lohmeier
Andreas Dengel, Technical Support
Tel.: 05733 790857
Direkt zu PC-Schaltschränke
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