Kollaborative Roboter

Cobots von Omron arbeiten mit Menschen in der Fabrik der Zukunft

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Fachkräftemangel und Digitalisierung stellen derzeit Firmen der unterschiedlichsten Branchen vor Herausforderungen. Hinzu kommen stets neue Kundenanforderungen und immer kürzere Produktzyklen. Gerade Fertigungsunternehmen stehen in der Pflicht, immer flexibler und agiler zu agieren: Linien müssen blitzschnell verändert und umgestellt werden, um auf neue Begebenheiten zu reagieren. Kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, schaffen Abhilfe. Die folgenden Ausführungen zeigen, wie die Fabrik der Zukunft, in der Mensch und Roboter sich ergänzen und keinesfalls ersetzen, aussehen kann.

Peter Lange, Business Development Manager European Fixed Robotic Team, Omron Electronics GmbH, Langenfeld

Inhaltsverzeichnis

1. Wendig und anpassbar 2. Kollege und Teamplayer Cobot 3. Auf integrierte Bildverarbeitungstechnologie setzen 4. Zusammenspiel von Robotik, Vision-Technologie und Sicherheit im Fokus

Cobots arbeiten, ihr Name verrät es, in der gleichen Umgebung sicher mit Menschen zusammen. Diese neue Generation und Art der Industrieroboter unterstützt eine flexible Fertigung und optimiert zugleich Betriebsabläufe, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Die kollaborativen Roboter schließen in Anwendungsszenarien, in denen es mehr auf Flexibilität als auf Fertigungsgeschwindigkeit ankommt, durch benutzerfreundliche Softwaretools und integrierte Sensorfunktionen, wie etwa Bildverarbeitung, Standortbestimmung und Einbindung in vorhandene Systeme eine Marktlücke in der Robotik. Cobot-Entwicklung und -Einsatz stehen noch am Anfang, doch schon jetzt zeigt sich, wie sie helfen können, das Innovationspotenzial zu heben und Unternehmen zu unterstützen. Firmen, die sich Cobots in ihre Fabriken holen, profitieren davon dass diese flexibel Aufgaben übernehmen und Engpässe in der Produktion ausgleichen. Kollaborative Roboter lassen sich im Vergleich zu den Standard-Industrierobotern deutlich einfacher konfigurieren. Aufgrund dieser Vorteile überrascht es nicht, dass die Zahl der Cobots in den kommenden Jahren stark steigen soll. So geht die Studie „Collaborative robots market – global forecast to 2023“ davon aus, dass sich der globale Absatz von Cobots im Jahr 2023 im Vergleich zu Jahr 2018 verzehnfachen wird.

Wendig und anpassbar

Stationäre Stärke und mobile Wendigkeit gehen in der neuen Generation der Cobots eine Einheit ein, denn die zumeist sehr leichten kollaborativen Roboter lassen sich heute ohne Weiteres in die Welt der mobilen Roboter integrieren. Eine weitere Möglichkeit ist es, Kollaborative Roboter auf mobile Plattformen wie die der autonomen und intelligenten LD-Serie der Omron Electronics GmbH zu montieren. Unternehmen können ihre Roboterapplikationen auf diese Weise an sich verändernde Anlagenlayouts, Maschinen und Transportbänder anpassen und die eingesetzte Hardware vielfach verwenden.

Kollege und Teamplayer Cobot

Doch das ist nicht alles. Kollaborative Roboter punkten im Industrieeinsatz auch mit ihrer Leistungsstärke und Robustheit, die stets zunimmt. Ein Beispiel ist der TM14 von Omron, der zwar sehr leicht ist, aber trotzdem bis zu 14 kg heben kann. Cobots, die ISO 10218 und ISO/TS15066 entsprechen, werden so zu verlässlichen Kollegen und Teamplayern der Menschen in Logistik und Produktion. Kollaborative Roboter lassen sich in den unterschiedlichsten Anwendungen einsetzen, beispielsweise in Produktion, Prüfung, Qualitätskontrolle und Verpackung, aber auch in Palettierung oder Intralogistik. Zu ihren Vorteilen gehören ein hohes Maß an Genauigkeit und Reproduzierbarkeit: Sie nehmen ihren menschlichen Kollegen die sich stets wiederholenden Aufgaben ab, so dass diese sich auf kreativere und wertsteigernde Tätigkeiten konzentrieren können. Konkrete Einsatzbeispiele sind das gleichzeitige Anbringen und Überprüfen von Klebstoffen und Dichtungen oder automatisierte Qualitätskontrollen.

Auf integrierte Bildverarbeitungstechnologie setzen

Ein weiteres Feature welches leistungsstarke Cobots in Produktionsunternehmen dem Kunden an die Hand geben ist die Bildverarbeitung in Kombination mit künstlicher Intelligenz. Einige kollaborative Roboter beinhalten beispielsweise integrierte intelligente Bildverarbeitungssysteme für Aufgaben wie Objektpositionierung, Landmark-Erkennung, Barcode-Identifizierung, Farbdifferenzierung und weiteren Funktionen.

Zusammenspiel von Robotik, Vision-Technologie und Sicherheit im Fokus

Die Kombination von KI auf Maschinenebene (KI at the Edge), Bildverarbeitungssystemen und mobilen Cobots wird künftig weitere spannende Möglichkeiten für den Einsatz in Industrie und Produktion bereithalten. Um dieser Entwicklung und den veränderten Marktanforderungen Rechnung zu tragen, hat Omron an der Entwicklung und Bereitstellung neuer kollaborativer Roboter gearbeitet, die sich in den unterschiedlichsten Anwendungsszenarien einsetzen lassen. Beispiele sind die Elektronikfertigung, aber auch Produkttests und -prüfungen. Diese Roboter ermöglichen eine flexible Fertigung und erhöhen so die Produktivität und Qualität von Linien in der Automobil- oder der Elektronikindustrie sowie anderen Branchen und auch Materialtransportszenarien. Derartige Cobots aus einer Hand, die stationäre mit mobiler Robotik, Vision- und Bildbearbeitungstechnologie sowie Risikomanagement und Sicherheitsservices verbinden, sind die Partner, die zukunftsorientierte Produktionsunternehmen benötigen, um ein harmonisches Miteinander von Mensch und Maschine in der Fabrik der Zukunft voranzutreiben. jg

Details zu kollaborativen Robotern von Omron:

hier.pro/oFy97

Kontakt:

Omron Electronics GmbH Elisabeth-Selbert-Str. 17 40764 Langenfeld Tel. +49 (0)2173 6800-0 info.de@eu.omron.com www.industrial.omron.de

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