Fingerprintsystem: Schließanlage für Maschinen und gesicherte Bereiche

Auch bei Zwillingen eindeutig

Fingerprintsystem M22-ESA: der Fingerabdruck liefert ein sicheres Erkennungs- zeichen
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Der Fingerabdruck des Menschen wird schon seit Jahrhunderten als einmaliges Merkmal zur Identifikation genutzt. In China wurde er seit 700 n. Chr. offiziell zur Beurkundung von Verträgen eingesetzt. Auch in Europa folgte man 1903 dem Vorschlag, den Fingerabdruck mit seinen spezifischen Merkmalen gezielt in der Kriminalistik zu nutzen. Weltweit gibt es derzeit (Stand Juni 2004) 200 Anbieter von biometrischen Systemen. Das Marktvolumen betrug 1999 100 Mio. USD, davon allein 60% in den USA.

Dieser Beitrag stammt von der Moeller GmbH, Bonn

Genutzt werden können solche biometrischen Systeme beispielsweise im Bereich der Zutrittskontrolle wie
  • Zutritt zu Banken, Industrie- und Dienstleistungsbetrieben
  • Zutritt zu gesicherten Räumen
  • Berechtigung für die Maschinenbedienung
Oder aber im Bereich der Zeiterfassung oder Computersicherheit. Im Bereich der Zeiterfassung geht man davon aus, das die Betrugsraten bei herkömmlichen Zeiterfassungssystemen bei etwa einer Stunde pro Mitarbeiter und Woche liegt
Kein Stress mit dem Passwort
Vorteil gegenüber üblichen Zugangssystemen wie Schlüssel, PIN-Codes oder Mitarbeiterausweisen liegt in der Einmaligkeit des Fingerabdrucks. Bis heute sind keine Fingerprints von unterschiedlichen Personen gefunden worden, die exakt gleich sind. Selbst Zwillinge haben unterschiedliche Fingerabdrücke. Die Merkmale des Fingerabdrucks können zudem weder verloren gehen, noch an andere Personen weitergegeben werden. Der Fingerabdruck ist verhältnismäßig unveränderlich über die Lebensdauer einer Person gesehen und die Fälschungssicherheit relativ hoch. Zudem erspart das Fingerprintsystem Kosten und Zeit, da es den Verwaltungsaufwand für Vergessen von Passwörtern oder Ausweisen nicht gibt.
Messprinzip: Infrarot -Verfahren
Der ergonomisch konstruierte Fingerprintleser M22-ESA von Moeller basiert auf dem sogenannten Infrarot-Verfahren. Bei diesem Sensor bewegt man den Finger linear über ein zeilenförmiges Array aus Thermosensoren, die die zeitlichen Temperaturdifferenzänderungen, die zwischen Fingerlinien- und -rillen unterschiedlich ausfallen, registrieren. Die Erhebungen geben, da sie Kontakt haben, die Wärme besser ab als die Rillen.
Verschmutzte Finger: trotzdem sicher
Aus den Temperaturdifferenzen zwischen den Fingerlinien und den -rillen werden dabei verschiedene Scans generiert, die dann zusammengesetzt das Bild des Fingerabdrucks ergeben. Dieses erzeugte digitale Bild der Fingeroberfläche hat eine Auflösung von 500 dpi und wird mit den in der Datenbank abgespeicherten Bilder verglichen. Stimmen diese überein, visualisiert eine grüne LED die Zutrittserlaubnis und der Zugangsbereich öffnet sich. Das thermoelektrische Erkennungsverfahren M22-ESA von Moeller arbeitet gewohnt sicher bei hoher Luftfeuchtigkeit, verschmutzen Fingern sowie bei mit Ölen oder Wasser beaufschlagten Umgebungen.
Lebenderkennung schafft Sicherheit
Eventuellen Vorbehalten gegenüber der Nachahmungsmöglichkeit des Fingerabdrucks begegnet das System durch eine Lebenderkennung als auch durch die mögliche Beschränkung der Auswertfläche. Es könnte z. B. nur ein spezieller Ausschnitt des Fingerabdrucks gespeichert werden, um sicherzustellen, dass nicht zufällig auf Gegenständen hinterlassene Fingerabdrücke aufbereitet und missbraucht werden können. Zudem kann die Anzahl erfolgloser Authentifikationsversuche eingeschränkt werden. Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen wie die Kombination mit einer Chipkarte erhöhen die Sicherheit weiter.
Das Fingerprintsystem M22-ESA ergänzt die Moeller Befehls- und Meldegeräteserie RMQ-Titan. Die Programmierung des Fingerprintlesers erfolgt via MFD Titan.
Halle 9, Stand 351
Weitere Informationen
Fingerprintleser
KEM 464
Befehls-und Meldegeräte RMQ- Titan
KEM 465

Bioidentifikation
Genetischer Fingerabdruck
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