Dosierschieber mit keramischen Dichtscheiben für die Industrie

Absolut dicht

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Keramische Dichtscheiben sind in Sanitär- und Küchenarmaturen sowie in Wasserhähnen seit vielen Jahren die erste Wahl, wenn es um Langlebigkeit und Bedienungskomfort geht. Der Anbieter nutzt seine umfangreichen Erfahrungen bei der Herstellung keramischer Dichtscheiben mit dem Know-how keramisch dichtender Industriearmaturen.

Die Autoren sind Stefan Nitzsche, Applikationsingenieur und Heinz Albert, Entwicklungsleiter von Cera System, Hermsdorf

Cera System ist Lieferant von keramischen Dichtscheiben für Europas führende Sanitärarmaturenhersteller. Da das Unternehmen auch europäischer Marktführer im Bereich keramisch ausgekleideter Industriearmaturen ist, war es nahe liegend, auch keramisch dichtende Schieber für industrielle Dosier- und Regelaufgaben zu entwickeln. Somit können zwei Kernkompetenzen gebündelt werden: Die Erfahrungen in der millionenfachen Herstellung keramischer Dichtscheiben zusammen mit dem Know-how keramisch dichtender Industriearmaturen.
Einfache Arbeitsweise
Das Prinzip des Dosierschiebers ist einfach: Präzisionsbearbeitete Keramikscheiben werden gegeneinander so verschoben, dass Durchlassöffnungen für die jeweiligen Fördermedien freigegeben oder verschlossen werden. Durch optimal ausgewählte Bearbeitungsparameter werden geringe Betätigungsmomente bei gleichzeitiger Gasdichtheit gewährleistet. Die gezielte Finishbearbeitung ermöglicht das Einstellen eines definierten Oberflächentraganteils. Dadurch werden einerseits die Dichtigkeit des Systems und andererseits die Leichtgängigkeit desselben gewährleistet. Das Regelverhalten des Ventils kann durch das Einbringen spezieller Konturen in die Keramikscheiben entsprechend den Anforderungen gestaltet werden.
Extreme Härte
Die Lebensdauer ist sehr hoch. Je nach Anwendung sind mehrere Millionen Schaltzyklen möglich. Die richtige Materialauswahl gewährleistet die chemische Beständigkeit im Medium. Neben den Oxidkeramiken Aluminiumoxid und Zirkondioxid werden auch die Nichtoxidkeramiken Siliciumcarbid und Siliciumnitrid eingesetzt. Durch die extreme Härte der eingesetzten Keramiken können die Dichtflächen durch Verunreinigungen wie z. B. Sandkörner oder Metallspäne nicht beschädigt werden. Die Förderung abrasiver Medien bereitet keine Probleme. Eine Verformung der Dichtelemente ist durch den extrem hohen Elastizitätsmodul der Keramiken ausgeschlossen. Der mögliche Einsatztemperaturbereich ist wesentlich höher als bei anderen herkömmlich dichtenden Systemen. Abhängig von den Einsatzbedingungen erfolgt die Auswahl der Gehäusematerialien.
Der neu entwickelte Scheibenschieber nutzt dabei als Schieber eine bewegliche Keramikscheibe, die zwischen zwei anderen fest eingebauten Keramikscheiben linear verschoben wird. Bei dieser Konstruktion wird die Durchflussrichtung des Mediums nicht geändert, was strömungstechnisch vorteilhaft ist.
Kleine Schieber- ventile
Neu ist die Fertigung besonders kleiner keramisch dichtender Schieberventile. Diese stellen eine Alternative zu Kleinstkugelhähnen dar. Der Einsatz erfolgt in Bereichen, wo feststoffbelastete Medien dosiert werden sollen oder wo Elastomerdichtungen versagen. Die Schieberventile dieser Baureihe können wahlweise mit pneumatischen, elektromagnetischen oder elektromotorischen Antrieben ausgerüstet werden. Die Anwendungsfälle sind vielfältig und ergeben sich unter anderem in den Bereichen Dosiertechnik, Diagnostik, Biotechnologie und in Analysegeräten.
Keramik KEM 562
Ventil KEM 563
Armatur KEM 564
Dosieren KEM 565
Verschleiß KEM 566

Keramische Dichtscheiben
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