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PDM-System von DPS Software im Einsatz bei Herberger Metallwaren

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Das Unternehmen DPS Software hat bei Herberger Metallwaren, einem Spezialisten in Sachen Blechbearbeitung und Zerspanung, ein neues PDM-System eingeführt, das auf der Basis von Solidworks PDM Professional entwickelt wurde: das sogenannte MVZ-Paket. Bei Herberger ist das PDM sowohl mit dem ERP-System als auch mit dem MES verbunden.

Nicole Rubbe, Leitung Öffentlichkeitsarbeit, DPS Software, Leinfelden-Echterdingen

Der Maschinenpark für die Blechbearbeitung und Zerspanung des 1965 gegründeten Unternehmens Herberger Metallwaren ist hochmodern, ebenso die IT-Infrastruktur mit MES- und ERP-System. Die rund 40 Mitarbeiter unter der Geschäftsführung von Thomas Herberger fertigen unter anderem Gehäuse und Schaltschränke in kleinen und mittleren Serien bis 1000 Stück pro Jahr für den Maschinenbau und die Medizintechnik. Die Fertigung erfolgt dabei mit großer Engineering-Kompetenz.

Die Konstrukteure arbeiten seit vielen Jahren mit Solidworks als 3D-CAD-Plattform. Angesichts der zunehmenden Anzahl von Projekten sahen sie sich mit einem stetig wachsenden Datenbestand konfrontiert – und, als eine der Konsequenzen, mit zahlreichen „Dubletten“ bei der Benennung von Komponenten. So enthielt die Dateiablage mehr als 350 Dateien mit der Bezeichnung „Zuschnitt“, mehr als 280 „Winkel“ und über 230 „Deckel“.

Der Wunsch nach einer einheitlichen Datenstruktur ist deshalb verständlich. „Wir wollten ein Produktdatenmanagement (PDM) einführen, das zugleich auch ein einfaches Management von Revisionsständen und – für Eigenkonstruktionen – die Bereitstellung von Vorlageprojekten ermöglicht“, erklärt Thomas Herberger.

Einsetzbar innerhalb eines Tages

Die naheliegendste Lösung – Solidworks PDM Professional – wurde geprüft, im ersten Schritt aber als zu „groß“ für den konkreten Bedarf bewertet. Besser passte ein Software-Paket, das DPS Software auf der Basis von Solidworks PDM Professional entwickelt hat: das MZV-Paket. Das Kürzel steht für „Modell- und Zeichnungsverwaltung“ und im Kern handelt es sich um ein PDM-System, das DPS für kleinere Betriebe einsatzfähig vorkonfiguriert hat. Somit kann der Anwender dieses System ohne Consulting-Aufwand innerhalb eines Tages einsetzen – inklusive Installation und Anwenderschulung.

Dieses Ziel wurde nach vorheriger überschaubarer Anpassung des Workflows bei Herberger erreicht. „Wir haben auf Anhieb eine Struktur geschaffen, die in sich konsistent ist und mit der wir gut arbeiten können“, so Thomas Herberger. Und das ohne große externe Unterstützung: „Ab und zu holen wir uns einen Rat bei der Hotline von DPS, aber mehr Hilfe war und ist nicht erforderlich.“

Jedes Mal, wenn die Konstrukteure nun ein vorhandenes Projekt aufrufen, um einen Fertigungsauftrag vorzubereiten oder eine Variante zu konstruieren, wird es so bearbeitet, dass es anschließend in die MZV „geschoben“ und dort abgelegt werden kann. So wandern die vereinheitlichten Daten nach und nach in den zentralen Datentresor. Dabei ist ein weiteres Tool hilfreich, das das Unternehmen seinen Kunden kostenlos anbietet: Das sogenannte Table Add-in liest bereits vorhandene Daten aus dem ERP-System aus und überträgt sie ins PDM-System.

Bei Herberger ist das PDM sowohl mit dem ERP-System als auch mit dem MES verbunden, so dass ein durchgängiger Daten- und Informationsfluss gewährleistet ist. Das erhöht die Transparenz und vereinfacht die Planung und Terminierung bis herab auf die Ebene der Auslastung einzelner Maschinen und das projektübergreifende Zuschneiden von Blechtafeln.

Ebenfalls vereinfacht wird die Konstruktion neuer Varianten. Thomas Herberger: „Man kann in der MZV sehr einfach eine Strukturkopie anlegen. Das ist ein Duplikat des Vorlageprojektes mit neuer Benennung. So kommt der Konstrukteur gar nicht in Versuchung, das Original zu verändern.“

Im Ergebnis können die Verantwortlichen von Herberger festhalten, dass die Einführung des „kleinen“ PDM-Systems reibungslos funktioniert hat und das System nun – bestens eingepasst in die IT-Infrastruktur – eine große Erleichterung für die Konstruktion und ebenso für die Fertigung bedeutet. Das betrifft auch die eigene Produktlinie, die Herberger kürzlich von einem Kunden übernommen hat: Die flexiblen Halterungen für Computer, Laptops und Tablets in Fahrzeugen sind sehr gefragt und kommen zum Beispiel in Liefer- und Servicefahrzeugen sowie in Staplerflotten zum Einsatz. eve

www.dps-software.de

www.herberger-metallwaren.de

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