Sembach: Kleinstteile aus technischer Keramik für die Medizintechnikbranche
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Sembach: Kleinstteile aus technischer Keramik für die Medizintechnikbranche

Kleine Komponenten im Mikrospritzgussverfahren fertigen
Sembach: Kleinstteile aus technischer Keramik für die Medizintechnikbranche

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Mikrospritzgussteil aus technischer Keramik: eine Endoskopspitze für minimalinvasive Eingriffe Bild: Sembach Technical Ceramics
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Der Keramikspezialist Sembach GmbH & Co. KG Technical Ceramics, Lauf an der Pegnitz, fertigt seit Kurzem auch im Mikrospritzgussverfahren.

Inhaltsverzeichnis

1. Komponenten mit Gewichten zwischen 0,01 und 0,5 g
2. Einspritzeinheit basiert auf Kolbenpresse
3. Technische Keramik prädestiniert für Medizingerätetechnik
4. Hohe Qualitätsmaßstäbe

 

Dieses Verfahren sei in der Keramikbranche noch nicht sehr verbreitet, da Herstellern von Medizintechnikgeräten und -komponenten häufig noch das Wissen über die Werkstoffe aus dem Bereich der technischen Keramik fehle. Tatsächlich bringt technische Keramik eine Reihe von positiven Eigenschaften mit, aufgrund derer sie sich hervorragend für Miniaturen, insbesondere im Medizintechnikbereich, eignet.

Komponenten mit Gewichten zwischen 0,01 und 0,5 g

Von Mikrospritzguss spricht man bei Komponenten, deren Gewicht etwa zwischen 0,01 und 0,5 g liegt. Manche Teile sind so klein, dass sie nur mithilfe einer Lupe zu erkennen sind. Mikrospritzguss unterscheidet sich zum klassischen Spritzguss durch eine sehr kleine Einspritzeinheit, die anstelle der normal großen Einheit in der Spritzgussmaschine integriert ist.

Einspritzeinheit basiert auf Kolbenpresse

Diese Einspritzeinheit basiert auf einer anderen Technik. Es handelt sich nicht, wie sonst üblich, um eine Schneckenwelle, sondern eigentlich um eine Kolbenpresse. Deren Kolben ist so klein, dass er sehr geringe Materialmengen befördern kann. Wichtig ist dabei die Überwachung des Prozesses, die bei Mikrospritzguss auf einer normalen Spritzgussmaschine nicht zu leisten wäre. Die Auflösung ist zu grob, um Einspritzdrücke, Spritzvolumen usw. zu messen. Überwachte Prozesse sind jedoch in vielen Branchen das A und O und eine Hauptanforderung an die Zulieferer. Mit der kleinen Einspritzeinheit ist es möglich, die minimalen Kolbenbewegungen wieder zu skalieren und damit diese Kleinstmengen zu messen und zu überwachen. So gewährleistet Sembach die Prozesssicherheit für die Mikroteile.

Technische Keramik prädestiniert für Medizingerätetechnik

Gefragt sind Teile, die im Mikrospritzgussverfahren hergestellt werden, beispielsweise in der Medizingerätetechnik. Gerade die Fertigung medizinischer Komponenten unterliegt sensiblen Anforderungen, insbesondere, wenn es um Komponenten an medizinischen Geräten geht, die im direkten Kontakt zum Körpergewebe stehen. Hier lässt sich die besondere Eignung des Werkstoffs Keramik (in der Regel Oxid- und Nicht-Oxid-Keramik) herausstellen, der besonders biokompatibel, korrosionsbeständig und verschleißfest ist. Typische Kleinstteile aus Mikrospritzguss sind z. B. Miniaturdurchführungen für Herzschrittmacher, Spitzen für Endoskope für minimalinvasive Eingriffe oder Werkzeuge für Miniaturbauteile.

Hohe Qualitätsmaßstäbe

Mit der strengen Zertifizierung nach IATF 16949, über die Sembach verfügt, ist das Unternehmen auch für medizintechnische Geräte und Werkzeuge bestens aufgestellt. Der Keramikspezialist fertigte beispielsweise die genannten Miniaturdurchführungen für Herzschrittmacher. Das Volumen dieses Teils beträgt 13,9 mm³; es hat ein Gewicht von 0,055 g. Die Qualitätskontrolle im Anschluss an den Herstellungsprozess der Mikroteile kann bei Sembach je nach Stückzahl per visueller Mikroskopprüfung oder bei hohen Volumina auch automatisiert als optische 100-%-Prüfung mit Kamerasystemen erfolgen. bec

Zum Werkstoffdatenblatt mit Informationen zu den Eigenschaften technischer Keramik:
Download

Kontakt:
Sembach GmbH & Co. KG
Oskar-Sembach-Straße 15
91207 Lauf an der Pegnitz
Tel.: 09123 167–0
E-Mail: info@sembach.de
Website: www.sembach.de
Geschäftsführer: Martin Sembach, Anna Sembach

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