Mit Profilstahl Geld- und Zeiteinsparungen erzielen

Zerspanen überflüssig

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden fertigt Zollern Spezialprofile, die in fast allen Industriebereichen Verwendung finden
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Warmgewalzt, kaltgezogen oder wärmebehandelt in Schutzgasatmosphäre sind nur drei Beispiele dafür, wie Profilstahl angeboten wird. Spanlos geformt spart er Kosten bei der eingesetzten Materialgüte, bei Werkzeug und Maschinen sowie bei den Wärmebehandlungsanlagen.

Der Autor Bernd Pröbstle ist Mitarbeiter im Bereich Anwendungstechnik Stahlprofile bei der Zollern GmbH + Co. KG, Sigmaringen

In einer modernen, straff organisierten Fertigung verarbeitet Zollern* sämtliche Werkstoffe, das heißt Bau-, Einsatz-, Qualitäts-, Walzlager- und Edelstähle sowie nichtrostende Stähle zu Zollern Isoprofil. Dieses unterscheidet sich vom handelsüblichen Profilstahl durch seine vielen Wärmebehandlungsmöglichkeiten, die auf spezielle Anforderungen an das Bauteil beziehungsweise auf besondere Eigenschaften gegenüber einem handelsüblichen Profilstahl zugeschnitten sind.
Kosteneinsparung mit Profilstahl
Spezialprofile sind oft die einzige Möglichkeit, Konstruktionsprobleme wirtschaftlich zu lösen. Spanlos geformt bieten sie folgende Vorteile:
  • Kosteneinsparung bei der eingesetzten Materialgüte (eine mechanische Bearbeitung würde hohen Materialverlust durch die Zerspanung bedeuten)
  • Kosteneinsparung bei Werkzeug und Maschinen
  • Einsparung bei Investitionen für Bearbeitungsmaschinen und Wärmebehandlungsanlagen
Hinzu kommen die Vorteile der Kaltumformung gegenüber der mechanischen Bearbeitung:
  • Beeinflussung der mechanischen Werte (Zugfestigkeit, Streckgrenze, Dehnung) abgestimmt auf die jeweilige Anwendung
  • Hohe Bauteil- und Dauerfestigkeit durch günstigen Faserverlauf (eine mechanische Bearbeitung würde zu unterbrochenem Faserverlauf führen)
  • Zeit- und Kosteneinsparungen.
Bei Zollern ist alles möglich
Zollern verfügt über moderne Induktivhärteanlagen. So lassen sich durch partielles Härten die beanspruchten Teile eines Profils nahezu verschleißfest machen. Der ungehärtete Bereich behält die positiven technologischen und physikalischen Eigenschaften eines kaltgezogenen Stahlprofils. Im Bereich der ungehärteten Zonen lassen sich die Profile wirtschaftlich und flexibel spanabhebend weiterverarbeiten. Auch kommt es beim partiellen Härten nur zu geringem Härteverzug. Der dadurch geringere Richtaufwand minimiert die Gefahr von Richtrissen. Zudem kann durch kurze Erwärmungszeiten und infolgedessen nur geringer Zunderbildung auf eine Nacharbeit der Oberfläche oft ganz verzichtet werden. Last but not least ermöglicht die sichere Wärmezufuhr beim induktiven Erwärmen kurze Aufheiz- und Austenitisierungszeiten. Restaustenit und unerwünschtes Kornwachstum, wodurch vorzeitiger Verschleiß an Bauteilen begünstigt wird, können somit weitgehend verhindert werden.
Ob nachfolgende mechanische Bearbeitung oder Oberflächenveredelung, alles wird im eigenen Haus oder bei zertifizierten Unterlieferanten von Zollern durchgeführt.
Ob nachfolgende mechanische Bearbeitung oder Oberflächenveredelung, all dies wird im eigenen Hause oder bei qualifizierten und zertifizierten Unterlieferanten von Zollern durchgeführt.
Diese ist eine weitere Entscheidungshilfe, mit Zollern Stahlprofilen die gestellten Anforderungen beziehungsweise Konstruktionsprobleme zu lösen.
Anwendungen der Spezialprofile
Mit wachsendem Erfolg finden Zollern Spezialprofile in folgenden Bereichen Anwendung:
  • Automobilindustrie: Sicherheitsteile
  • Schienen-/Nutzfahrzeuge
  • Linearführungen
  • Allgemeiner Maschinenbau
  • Textil-, Druck-, Holzbearbeitungsmaschinen
  • Energie-, Elektrotechnik
  • Bau und Baumaschinen
  • Jagd- und Sportwaffen
  • Zahnrad- und Antriebstechnik
  • Rehabilitationstechnik
  • Medizintechnik.
Durch langjährige Erfahrung in der Warm- und Kaltumformung beziehungsweise in der Wärmebehandlung und Weiterverarbeitung von Stahlprofilen ist Zollern in der Lage, bei Konstruktionsproblemen zu beraten und zu unterstützen.
Halle 3, Stand A64
Weitere Informationen
Stahlprofile
KEM 449
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