PVD-beschichtete Werkzeuge zur Fertigung von Schraubringen und Verschlüssen für Fläschchen

Die mögen auch Babys

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Werkzeug- und Formenbauer stehen heute im globalen Wettbewerb unter großem Preis- und Zeitdruck. Gleichzeitig sollen sie Werkzeuge liefern, die höchste Produktivität und Fertigungssicherheit bieten. Für den österreichischen Präzi- sionswerkzeugbauer Hermann Glatzer spielen dabei PVD-Schichten eine entscheidende Rolle.

Der Beitrag stammt von der Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH, Bingen

Rund 70 Spritzgießwerkzeuge baut Hermann Glatzer, A-Fischamend, pro Jahr. Größtenteils sind es Mehrfachformen und Werkzeuge für den Mehrkomponenten-Spritzguss, die konstruiert, gefertigt und gewartet werden. Diese anspruchsvollen Hochleistungswerkzeuge kommen hauptsächlich in der Produktion von Konsumgütern, in der Verpackungs- und Sanitärindustrie, für die Herstellung von Fenster- und Baubeschlägen sowie bei der Fertigung von Automobil-Sicherheitssystemen (Airbagzünder, Gurtstraffer) zum Einsatz.
In diesen Branchen wachsen die Ansprüche zunehmend: „Die Durchlaufzeiten werden immer kürzer, zugleich wird von uns große Flexibilität gefordert. Oft müssen Änderungen an den Formen noch während ihrer Fertigung durchgeführt werden“, erläutert Hermann Glatzer. Der Firmeninhaber kann jedoch einige strategische Vorteile vorweisen: Kundennähe, kurze Reaktionszeiten und einen Maschinenpark mit einem Investitionsvolumen von 2,8 Mio. €. Damit wird ein Höchstmaß an Fertigungstiefe erreicht, von der CAD-Konstruktion bis zur Bemusterung. „Wir können auch kleine und mittlere Werkzeuge und Formen härten“, so Glatzer.
Balinit C und Balinit D für Werkzeuge
Zum umfassenden Portfolio gehören auch PVD-beschichtete Werkzeuge. Einsatzfeld dafür ist zum Beispiel eine 8fach-Form zur Fertigung von Schraubringen und Verschlusskappen für die Baby-Trinkfläschchen eines führenden Babyartikel-Herstellers. Formen, Ausdrehkerne und Auswerfer werden vom Beschichtungspartner Oerlikon Balzers beschichtet, je nach Beanspruchung mit der Chromnitridschicht „Balinit D“ oder der metallhaltigen Kohlenstoffschicht „Balinit C“. Aufgebracht werden die PVD-Schichten auf Werkzeugstähle wie DIN 1.2343 oder DIN 1.2083 in ESU-Qualität mit einer Härte von 48 bis 50 HRC.
Die Vorteile dieser Oberflächenbehandlung liegen dabei für Hermann Glatzer auf der Hand: „Wir verarbeiten Polypropylen, gespritzt wird ohne Trennmittel. Solange die Kavitäten unbeschichtet waren, neigte die Schmelze zum Verkleben und es gab Schwierigkeiten beim Entformen. Auch bildete sich Flugrost, der den Kunststoff verunreinigte. Mit der Beschichtung läuft die Fertigung problemlos. Zudem konnten wir die Zykluszeiten beträchtlich verkürzen. Die Werkzeuge sind während des gesamten Lebenszyklus der Produkte in einwandfreiem Zustand.“
Balinit C KEM 481
Balinit D KEM 482
Oerlikon Balzers- Portfolio allg. KEM 483
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