Additive Manufacturing/3D-Druck Günstiger als Fräsen - KEM

Additive Manufacturing/3D-Druck

Günstiger als Fräsen

Bearing_Block_Fertigteil.png
Bild: Gefertec
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Metallbasierte additive Fertigungsverfahren werden heutzutage vor allem bei hochpreisigen Anwendungen wie dem Prototypenbau eingesetzt. Mit den Maschinen der Baureihe GTarc hat Gefertec einen Maschinentyp präsentiert, der sich durch geringe Kosten und sehr hohe Aufbauraten auszeichnet. Das additive 3DMP-Verfahren, das in diesen Maschinen zum Einsatz kommt, basiert auf erprobter Lichtbogenschweißtechnologie und verwendet als Ausgangsmaterial Draht, mittels dessen Schweißraupe für Schweißraupe ein Werkstück gedruckt wird. Damit ist das Verfahren im Vergleich zu herkömmlichen 3D-Druckmethoden, die Pulver als Ausgangsmaterial verwenden, deutlich kostengünstiger, da das aufwändige Pulverhandling entfällt. Zudem ist Draht für die meisten Standardwerkstoffe zu deutlich niedrigeren Preisen erhältlich. Die GTarc-Maschinen fertigen endkonturnahe Rohlinge aus Metall, deren Qualität der von Werkstücken entspricht, die mit Standard-Bearbeitungsmethoden hergestellt wurden. Um ein fertiges Bauteil zu erhalten, werden die Rohlinge mit herkömmlichen Bearbeitungsmethoden etwa der CNC-Frästechnik fertiggestellt. Wie hoch der Kostenvorteil auch bei relativ einfachen Bauteilen tatsächlich sein kann, zeigte der Hersteller an einem realen Beispiel: Gefertigt wurde eine Lagerhalterung aus Chrom-Nickel-Stahl 1.4305. Bei der konventionellen Fertigung musste hierfür ein 85 kg schwerer Quader der Größe 452 mm x 245 mm x 100 mm auf einer CNC-Fräse spanend bearbeitet werden. Das fertige Werkstück wiegt danach lediglich 18 kg – der Spananteil beträgt also rund 80 %. Die Gesamtkosten der konventionellen Fertigung beliefen sich dabei auf 4500 Euro und setzten sich aus den Kosten für den Rohling von 1000 Euro und den Fräskosten in Höhe etwa 3500 Euro zusammen. Im Vergleich dazu hat der auf einer GTarc hergestellte endkonturnahe Druckrohling ein Gewicht von lediglich 25 kg und kostete nur 750 Euro. Da hierbei nur 28 % Spananteil bei der anschließenden Fräsbearbeitung anfielen, waren die Fräskosten mit 1250 Euro ebenfalls deutlich geringer. Die Gesamtkosten sind somit mit etwa 2000 Euro über 50 % geringer als bei der konventionellen Fertigung. jke

www.gefertec.de

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