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Verbindungstechnik von Berrang

Interview
Verbindungstechnik von Berrang

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Vor mehr als 60 Jahren hat sich das Familienunternehmen Berrang auf die mechanische Verbindungstechnik spezialisiert. Heute entwickeln die Mannheimer gemeinsam mit ihren Kunden Lösungen. Zwei interessante Neuigkeiten stellt das Geschäftsleitungsmitglied Joachim Hermes vor.

Interview: Bettina Tomppert, Redakteurin der KEM Konstruktion

KEM Konstruktion: Herr Hermes, vor ein paar Tagen ging die Berrang-Produktdatenbank online? Wie unterstützt diese die Konstruktion und Entwicklung?
Hermes: Immer wieder hörten wir in Gesprächen mit unseren Kunden die gleiche Klage: Die Zahl der verwendeten Einzelteile wird immer größer und die Situation immer unübersichtlicher. Der Hauptgrund für dafür ist die individuelle Entwicklung und Planung jeder einzelnen Maschine. Obwohl wir Kleinteile-Optimierungs-Workshops anboten, hatte dies keinen nachhaltigen Erfolg, weil der komprimierte Teileansatz nicht konsequent umgesetzt wurde und genau da wollen wir ansetzen.
KEM Konstruktion: Sie bieten eine klar strukturierte Suche. Welche Parameter sind möglich?
Hermes: Wir wollten unseren Kunden die zeitraubende Suche in verschiedenen Normbüchern ersparen. In unserem Online-Tool geht ein Weg über die gewünschte Produktgruppe. Dann werden die benötigten Maße eingegeben. Schon zeigt die Datenbank die passenden Normteile an. In der Produktgruppe Schrauben sorgt ein integrierter Bauraumrechner dafür, dass die vorgeschlagenen Normteile gezielter für den jeweiligen Anwendungsfall in der Konstruktion ausgewählt werden kann. Der zweite Einstieg geht über die Schlagwortsuche. Diese Option bietet sich dann an, wenn der Ausgangspunkt der Suche weniger technisch orientiert ist.
KEM Konstruktion: Gibt es schon erste Erfahrungen?
Hermes: Ja, diese sind durchweg positiv. Besonders der integrierte Bauraumrechner wird von Entwicklern und Konstrukteuren gleichermaßen gut angenommen. Die Anforderung nach speziell entwickelten Zeichnungsteilen geht bei diesen Anwendern deutlich zurück.
KEM Konstruktion: Sie haben neu eine Schraube im Programm, die Manipulationen nicht verhindern, aber sichtbar machen kann. Wie funktioniert das?
Hermes: Das Prinzip der Erfindung ist einfach und raffiniert zugleich. Siegel und Schraube fusionieren. Mit Hilfe von Soll-Verformungsflächen am Schraubenkopf zeigt das neue EWS-System auf einen Blick, wenn eine Schraubverbindung geöffnet oder manipuliert wurde. Garantie- und Gewährleistungskosten können so um bis zu 70 Prozent gesenkt werden. Mit der Einwegsiegelschraube erzielt man aber nicht nur erhöhte Manipulationssicherheit, sondern erreicht auch durch cleveres Engineering Einsparpotentiale bei den Prozesskosten.

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