Den Umsatz 2018 auf 823 Mio. Euro gesteigert

Weidmüller investiert in Automated Machine Learning

Automated Machine Learning
Der Vorstand: Volker Bibelhausen, Jörg Timmermann, José Carlos Álvarez Tobar (v.l.) Bild: Weidmüller
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Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erzielte die Weidmüller-Gruppe in Detmold einen Umsatz von 823 Mio. Euro (+11 %). Dies gab das Elektrotechnikunternehmen auf der jährlichen Pressekonferenz während der Hannover Messe bekannt. Damit setzt es den positiven Wachstumskurs weiter fort. „Wir haben in einem ereignisreichen Jahr ein deutlich zweistelliges Umsatzwachstum verwirklichen können“, erklärt Weidmüller-Vorstandssprecher Jörg Timmermann. „Treiber waren neben den globalen Wachstumsmärkten vor allem unsere Innovationen für die Automatisierung und Digitalisierung, unser Reihenklemmenportfolio um die 2016 eingeführte A-Reihe mit Push-In-Anschlusstechnik sowie das Geschäft in Nordamerika. Durch konsequente Investitionen in Innovationen wollen wir diesen Kurs beibehalten.“ Mit Blick auf das laufende Jahr ist Weidmüller optimistisch, weiteres Wachstum zu erzielen. „Aber aufgrund der globalen Konjunkturabschwächung sowie Auswirkungen der Brexit-Verhandlungen und der weltweiten Handelspolitik sind wir aber mit vielen Unsicherheitsfaktoren konfrontiert“, so Timmermann. Der positive Trend spiegelt sich auch in der gestiegenen Anzahl der Mitarbeiter wider. 2018 beschäftigte Weidmüller fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr. Aktuell sind es jetzt knapp 4900 – davon 2135 in Deutschland. Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde zudem das neue Kunden- und Technologiezentrum von der Belegschaft bezogen. Das Gebäude bietet Platz für 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der Präsentation einer Automated Machine Learning Software für den Maschinen- und Anlagenbau verdeutlicht das Unternehmen, dass es den eingeschlagenen Weg, Mehrwert aus Daten zu generieren und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen, konsequent weiterverfolgt. „Wir haben sehr gutes Feedback zu unserer Industrial Analytics Lösung erhalten. Darauf basierend haben wir die Algorithmen weiterentwickelt, mit dem der Maschinenexperte zukünftig die Erstellung sowie die Weiterentwicklung der Modelle eigenständig vorantreiben kann“, erklärt Weidmüller-Vorstand Volker Bibelhausen. Gleichzeitig wollen die Detmolder stärker in das Feld Industrial Internet of Things (IIoT) investieren. „Mit unserem Portfolio rund um u-mation haben wir hier bereits eine gute Basis etabliert. Zukünftig wollen wir noch stärker in die Entwicklung von IIoT-Lösungen zur Erhebung der Daten investieren“, so Bibelhausen. Mögliches Einsatzgebiet dafür sind beispielsweise Gehäuse in Photovoltaikanlagen, bei denen das Unternehmen führend ist. Außerdem zeigt das Unternehmen auf der Hannover Messe bereits erste Ansätze für eine Smart-Sensor-Plattform, die in Produktionsanlagen zur präzisen Überwachung von Prozess- und Zustandsdaten eingesetzt werden kann. Mit Investitionen in die industrielle Infrastruktur und den automatisierten Schaltschrankbau sowie Services sieht sich das Unternehmen gut für die Zukunft aufgestellt. ge

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