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Runter mit der Salzkruste

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Wer im Winter auf gestreuten Straßen unterwegs war, hat an seinem Auto eine zwar dünne, aber aggressive Salz- und Schmutzkruste. Wer dann wartet, bis der Winter mit Sicherheit vorbei ist – im Zweifel also bis zum April –, setzt sein Fahrzeug wochenlangen Salzattacken aus. Das Salz kriecht bis in den letzten Winkel und setzt sich in allen Poren fest. Es fördert den Rostfraß und greift auf die Dauer den Lack an, und zwar besonders an solchen Stellen, die durch Kratzer oder haarfeine Sprünge nicht mehr vollständig versiegelt sind. Da sind Korrosionsschäden vorprogrammiert. In ähnlicher Weise werden auch die Gummiteile beeinträchtigt.

Schmuddel-Toleranz ist ein schlechtes Geschäft
„Wer in den kalten Monaten sein Fahrzeug zu selten oder gar nicht wäscht, nimmt damit eine Schädigung der Außenhülle seines Autos in Kauf“, erläutert Sigrid Pook, Geschäftsführerin beim Bundesverband Tankstellen und Gewerbliche Autowäsche e.V. (BTG Minden). „Auch wenn diese Angriffe auf die Lackschicht mit bloßem Auge zumeist gar nicht sichtbar sind, dürfte der so entstehende Wertverlust des Autos in den meisten Fällen höher sein als die Kosten einer Autowäsche.“
Gut sehen und gesehen werden
Neben dieser wirtschaftlichen Betrachtung gibt es handfeste Sicherheitsgründe dafür, auch in den kalten Wochen des Jahres die Autopflege nicht zu vernachlässigen. Jeder Fahrer weiß aus eigener Erfahrung, dass man mit verschmutzen Scheiben weniger gut sieht. Wehe, wenn dann auch noch die Wischerblätter in schlechtem Zustand sind oder im entscheidenden Moment in der Scheibenwaschanlage Wasser fehlt.
Doch geht es nicht nur um die eigene freie Sicht: Wer im Winter und im zeitigen Frühjahr einen Schmutzfilm toleriert, lebt gefährlich. Denn verschmutzte Autos werden nachweislich später gesehen. Eine solche „Tarnkappe“ reduziert nämlich den Glanzgrad der Oberfläche. Inzwischen schon klassische Testreihen des renommierten Unfallforschers Prof. Dr. Max Danner haben gezeigt, dass verschmutzte Autos bei Tempo 80 ganze vier Sekunden später wahrgenommen werden als ein strahlend sauberes Auto. Das entspricht 90 Fahrbahnmetern. Diese Verzögerung kann in einer gefährlichen Situation durchaus mit darüber entscheiden, ob es zu einem Unfall kommt oder nicht.
Verdreckte Scheinwerfer bringen nur noch reduzierte Leistung
Auch verdreckte Scheinwerfer beeinträchtigen die Sicherheit – weil der Fahrer die Straße schlicht und einfach weniger weit überblicken kann. Besonders prekär ist die Kombinationswirkung aus verschmutzen Scheinwerfern und einer verschmutzten Frontscheibe. Eine seinerzeit von Aral beauftragte Studie des TÜV Rheinland zum Thema Sicht und Sicherheit (veröffentlicht im November 2008) ergab: Verschmutze Scheinwerfer und Frontscheiben und gleichzeitige Blendung durch den Gegenverkehr reduzieren die Sicht des Autofahrers um 60 bis 77 Prozent.
Wer die Aspekte des Wertverlustes und der Verkehrssicherheit einbezieht, versteht, warum Experten dazu raten, mit der Autowäsche nicht so lange zu warten, bis die Frühlingssonne sich durchsetzt. Auch in Schmuddelwetter-Zeiten macht eine „Zwischenwäsche“ Sinne – und nicht nur, wenn zufällig einmal am freien Samstag die Sonne scheint.
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