Mindsphere World

Nutzerorganisation für MindSphere gegründet

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Vorstand der MindSphere World (v.r.): Jan Mrosik (Siemens, Vorstandsvorsitzender), Andreas Oroszi (Festo), Bruno Geiger (Eisenmann) und Beiratsmitglied Michael Haag (Kuka) Bild: Konradin Mediengruppe
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Gemeinsam mit 18 Partnerunternehmen gründet Siemens die weltweite Anwenderorganisation „MindSphere World“ für das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem MindSphere. Ziel ist es, das Ökosystem rund um das Betriebssystem weltweit auszubauen. Zudem soll der Verein die einzelnen Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen auf MindSphere sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft unterstützen. Dazu gehören Vorschläge zu Anforderungen an das IoT-Betriebssystem und Empfehlungen zur Schaffung einheitlicher Spielregeln für die Datennutzung. Der Verein fördert darüber hinaus Wissenschaft, Forschung und Lehre rund um das Betriebssystem.

„Die Gründung von MindSphere World ist ein wichtiger Schritt, um die weltweite Verbreitung des Ökosystems rund um MindSphere als offene IoT-Plattform zu fördern. Das breite Know-how und Angebot aller Partner in der Organisation eröffnet Anwendern weltweit völlig neue Potenziale in der Digitalisierung“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands von Siemens.

Jan Mrosik, Vorstandsvorsitzender der Nutzerorganisation und CEO der Siemens-Division Digital Factory, sagte: „Wir wollen mit einer Community von Industrie- und IT-Unternehmen jeder Größe und Branche sowie Start-Ups weltweit ein Ökosystem basierend auf MindSphere etablieren und vorantreiben. Zu diesem Zweck schließen sich die Vereinsmitglieder – zunächst in Deutschland und im nächsten Schritt auch auf internationaler Ebene – in der MindSphere World zusammen.“

Die Mitglieder des Vereins befassen sich in Ausschüssen unter anderem mit Themen wie den Anforderungen der Industrie an das Betriebssystem, Ideen zur Datengovernance sowie der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. „Die offene Struktur des Betriebssystems hat für uns als Anwender zahlreiche Vorteile, insbesondere durch die herstellerunabhängige Anbindung von Maschinen und Anlagen und bei der Entwicklung von Apps. Im Rahmen von MindSphere World können wir nun außerdem mit anderen Nutzern darüber diskutieren, wie disruptive Technologien die Wirtschaft im Allgemeinen verändern und welche Geschäftspotenziale für IoT-basierte Lösungen sich daraus ergeben könnten“, sagte Bruno Geiger, Mitglied des Vorstands der Nutzerorganisation und COO/CTO von Eisenmann.

„Für den Aufbau eines weltweiten Ökosystems spielt die Entwicklung von Standards eine entscheidende Rolle. Daher werden die Mitglieder von MindSphere World gemeinsam Empfehlungen für Standards für MindSphere-basierte Anwendungen erarbeiten. Zudem werden wir Lösungsvorschläge erstellen, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen MindSphere-basierten Lösungen zu ermöglichen“, sagte Andreas Oroszi, Vorstandsmitglied des Vereins und Senior Vice President Digital Business von Festo.

„Als Nutzer stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen: Dazu zählen die Daten Governance, also Zugang, Nutzung und Verwertung von Daten, oder auch die App-Architektur sowie die einheitliche Verwendung von MindSphere-Komponenten. Diese können wir fortan mitgestalten und unsere spezifischen Anforderungen an das Betriebssystem einbringen“, sagte Michael Haag, Mitglied des Beirats von MindSphere World und Senior Vice President R&D von Kuka.

Zu den Gründungsmitgliedern von der Organisation gehören neben Siemens die Unternehmen: ASM Assembly Systems, Chiron Group, Eisenmann, Festo, Gebr. Heller Maschinenfabrik, Grob-Werke, Heitec, Index-Werke, J. Schmalz GmbH, Kampf Schneid- & Wickeltechnik, Kolbus, Kuka, FFG Europe & Americas (MAG IAS), Nordischer Maschinenbau Rud. Baader, Rittal, Sick, Trumpf Werkzeugmaschinen sowie Michael Weinig.

Die Gründungsveranstaltung fand im neu eröffneten „MindSphere OpenSpace“, einer innovativen Entwicklungs- und Arbeitsumgebung in der Factory Berlin, statt. jg

www.siemens.com

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