Smarte Robotik von Omron

Fünf Tipps für die Auswahl mobiler Roboter

mobiler Roboter
Worauf sollen Unternehmen bei der Roboterauswahl achten? Das Unternehmen Omron gibt Tipps Bild: Omron
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Das ideale Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ist eines der zentralen Themen der Hannover Messe. Die Automatisierungsexperten von Omron haben in diesem Zusammenhang fünf Tipps für Unternehmen zusammengestellt, die über die Anschaffung eines mobilen Roboters nachdenken.

Inhaltsverzeichnis

Warum sind leistungsstarke Roboter für die Industrie 4.0 so wichtig?
1. Lässt sich der Roboter schnell installieren und anpassen?
2. Kann der Roboter sicher neben Menschen arbeiten?
3. Kann der Roboter kollaborativ in einer Fahrzeugflotte arbeiten?
4. Lässt sich der Roboter leicht an spezielle Anforderungen anpassen?
5. Kann der Roboter zuverlässig weltweit eingesetzt werden?

 

Die Roboter von Omron finden sich beispielsweise in der innovativen Bin-Picking-Kommissionierungslösung, die der Anbieter neben zahlreichen weiteren Robotik- und KI-Neuheiten in Hannover vorstellt. Hierbei wird ein mobiler mit einem kollaborativen Roboter sowie 3D-Vision-Technology kombiniert. Im Folgenden erläutert Omron, worauf Unternehmen bei der Roboterauswahl achten sollten.

Warum sind leistungsstarke Roboter für die Industrie 4.0 so wichtig?

In der modernen Fertigung sind die Produktlebenszyklen kurz und die Verbraucher verlangen maßgeschneiderte Lösungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Hersteller in der Lage sein, Produkte in Losgröße 1 ebenso einfach und kostengünstig herzustellen wie in der Massenfertigung. Das bedeutet: Produktionsstandorte müssen so flexibel sein, dass Fertigungslinien kurzfristig verändert oder nachgerüstet werden können. Hersteller wie Omron konzentrieren sich in diesem Zusammenhang auf die Fähigkeit von Robotern und Maschinen, nahtlos zu interagieren. Die problemlose Veränderung von Fertigungsabläufen hilft, wechselnde Losgrößen zu ermöglichen. Außerdem müssen Mitarbeiter keine sich wiederholenden, oft sehr anstrengenden Aufgaben ausführen. Einfache Aufgaben wie der Transport von Materialien können interaktiven Maschinen überlassen werden, die die Bewegungen der Mitarbeiter erkennen und so sicher agieren. Ein typisches Beispiel ist ein Roboter, der Pakete bewegt und dabei Personen oder Hindernisse automatisch umgeht. Bei der Auswahl einer derartigen Technologie sollten sich Unternehmen fünf Fragen stellen:

In den schnelllebigen Märkten von heute sind Installationskosten für Förderbänder zu hoch. Außerdem können sie nur schwer oder gar nicht angepasst werden. Die neuere Alternative der fahrerlosen Transportsysteme (FTS) muss wiederum einen bestimmten Pfad einhalten, der entweder durch die Verlegung von Magneten oder Leitungen auf dem Boden oder durch reflektierende Baken an den Wänden definiert wird. Die neuesten mobilen Roboter oder autonome intelligente Fahrzeuge (Autonomous Intelligent Vehicles, AIVs) sind zumeist deutlich flexibler, denn sie können sich freier bewegen und lassen sich leicht neu programmieren.

Ein mobiler Roboter muss außerdem in der gleichen Umgebung wie Menschen arbeiten können. Wurden Roboter bisher eingezäunt und von Menschen ferngehalten, wird heute vermehrt auf ein harmonisches Zusammenspiel geachtet. Daher muss gewährleistet sein, dass ein mobiler Roboter über die fortschrittlichste und am besten geeignete Technologie verfügt, um Menschen sicher auszuweichen. Zudem sollte überprüft werden, ob die mobilen Roboter eines Herstellers den nationalen und internationalen Sicherheitsvorschriften entsprechen.

In den meisten Fällen arbeiten mehrere mobile Roboter in einer Fertigungsanlage. Damit sie gut zusammenarbeiten können, ist ein Flottenmanagementsystem erforderlich, das jedem Roboter so effizient wie möglich automatisch Aufgaben zuweist. Ein gutes Flottenmanagement hilft, den Nutzen einer Investition zu maximieren. Es minimiert die Anzahl der benötigten Roboter, indem es sie so koordiniert, dass sie sich die Aufgaben teilen. Das Flottenmanagementsystem verwaltet zwei Schlüsselelemente. Zum einen steuert es den Verkehr, damit die mobilen Roboter sich nicht gegenseitig die Wege blockieren oder zu lange warten, bis ein anderer Roboter sie passiert hat. Zum anderen teilt es die Aufgaben auf die produktivste Weise zu. Ein effektives System kann sogar vorhersagen, welcher Roboter in der Nähe verfügbar ist, um die nächste Aufgabe zu übernehmen. Außerdem ist es wichtig, die Zeit zu koordinieren, die jeder Roboter benötigt, um seine Batterie aufzuladen. So wird sichergestellt, dass auch während Spitzenzeiten ein guter Durchfluss aufrechterhalten wird.

Mobile Roboter müssen darüber hinaus an verschiedene Arten von Aufgaben angepasst werden können. Beispielsweise kann ein mobiler Roboter eingesetzt werden, um Gegenstände von einem Abholort an einen Zielort zu transportieren. Möglicherweise muss er sich dann an einen beweglichen Wagen anhängen und diesen von einem Ort zu einem anderen fahren. Wenn der Roboter einen kollaborativen Arm hat, kann er zudem einzelne Gegenstände aufnehmen. Oder er kann eingesetzt werden, um Gegenstände von einem Förderband aufzunehmen oder darauf abzulegen.

Sobald ein mobiles Robotersystem in einer Anlage erfolgreich implementiert wurde, möchte es der Betreiber möglicherweise auch an anderen Standorten einsetzen. Deshalb ist es sinnvoll, Roboter vor Ort zu kaufen und professionelle Hilfe bei der Implementierung und dem anschließenden technischen Support zu erhalten. Zudem kann der Hersteller eine hilfreiche Rolle spielen, wenn der Anlagenbetreiber seine mobilen Roboter mit anderen Automatisierungsgeräten wie Roboterarmen, Controllern und Switches kombinieren möchte, um eine Gesamtlösung umzusetzen. bt

Hannover Messe 2019: Halle 9, Stand F24

www.omrom.com

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