Klebstoffe verbinden CFK und Titan Delo fördert Hyperloop-Team der TU München - KEM

Klebstoffe verbinden CFK und Titan

Delo fördert Hyperloop-Team der TU München

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Warr Hyperloop-Team mit dem Pod III Bild: Heddergott/TUM
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Delo Industrie Klebstoffe unterstützt WARR Hyperloop, das erfolgreiche Hyperloop-Team der TU München. Das Unternehmen sponsert die Klebstoffe für den Pod-Antrieb und unterstützt das Team mit Beratungsleistungen sowie einem klebtechnischen Training. Warr Hyperloop ist eine studentische Arbeitsgruppe an der Technischen Universität München, die sich an dem Hyperloop-Wettbewerb von SpaceX beteiligt. Hinter SpaceX, das auch für seine wiederverwendbaren Weltraumraketen bekannt ist, steht Tesla-Chef Elon Musk. Hyperloop ist ein rohrpostähnliches Transportkonzept für Hochgeschwindigkeitszüge. Indem in den Röhren fast Vakuum herrscht, sollen die Kapseln dank des geringeren Luftwiderstands Geschwindigkeiten von mehr als 1000 km/h erreichen. 2015 rief SpaceX einen internationalen Studentenwettbewerb ins Leben, mit dem die Hyperloop-Idee vorangetrieben werden soll. Bei dem neuen Pod, den Warr Hyperloop in München vorgestellt hat, mussten silikatbeschichtete Titanplatten auf dem CFK-Monocoque – dem einteiligen Fahrgestell – befestigt werden. Die Titanplatten dienen zur Versteifung und der besseren Einleitung der Bremskräfte in die Struktur. Insbesondere CFK stellt klassische Fügetechniken wegen seiner Faserstruktur vor große Herausforderungen. Das Kleben punktet bei dieser Anwendung vor allem damit, unterschiedliche Materialien verbinden zu können. Konkret findet der in der Automobilindustrie etablierte Klebstoff Delo-Duopox AD840 Verwendung. Das zweikomponentige Epoxidharz bietet eine gute Haftung auf einer Vielzahl von Oberflächen und wurde speziell für strukturelle Klebungen entwickelt. Der neue Pod kommt beim dritten Hyperloop-Wettbewerb am 22. Juli in Kalifornien zum Einsatz. Aus den ersten beiden Wettbewerben, an denen hunderte andere Teams aus der ganzen Welt teilnahmen, ging das WARR Hyperloop-Team als Sieger hervor. Ihr zweiter Gewinner-Pod brachte lediglich 85 kg auf die Waage und erzielte dank eines selbst entwickelten Antriebssystems einen Geschwindigkeitsrekord für Hyperloop-Prototypen von 324 km/h. bt

www.delo.de

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