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TIA Portal: Siemens stellt Version 18 vor

Steuerungstechnik
TIA Portal: Siemens stellt Version 18 vor

TIA Portal: Siemens stellt Version 18 vor
Mit der Version 18 des TIA Portals können Anwender jetzt in Teams und parallel an Projekten arbeiten. Bild: Siemens

Auf der SPS hat Siemens die Version 18 seines Engineering-Frameworks TIA Portal (Totally Integration Automation Portal) vorgestellt. Die neue Version bietet Funktionen für das sogenannte Multiuser-Engineering. Das bedeutet, Anwender können jetzt in Teams und auch parallel an Projekten arbeiten, gemeinsame Bibliotheken aufbauen und diese verwalten. Zugriffsrechte können dabei entweder individuell oder auch gruppenspezifisch vergeben werden.

IT/OT-Integration durch Erweiterung um IT-orientierten Ansatz

Siemens hat das TIA Portal-Ökosystem zudem um IT-orientierte Arbeitsabläufe erweitert: Simatic Automation Xpansion (Simatic AX) bietet IT-Spezialisten eine vertraute Entwicklungsumgebung, wie eine Visual-Studio-konforme Oberfläche oder Projektverwaltung über GitHub. Die so erstellten Funktionalitäten werden in Structured Text erstellt und lassen sich nahtlos als Bibliotheken ins TIA Portal integrieren. Die Engineering-Plattform, die bisher ein klassisches Werkzeug für die Operational Technology (OT) war, können nun auch IT-Anwender nutzen, ohne dass sie umgeschult werden müssen. Simatic AX ist cloudbasiert und kann so schnell und einfach zu jeder Zeit und an jedem Ort heruntergeladen und aktualisiert werden, ist also „available as a service“.

Fortgeschrittenes Engineering der Kinematik (5D/6D)

Die neue Version des TIA Portals bietet außerdem ein einfaches und umfassendes Engineering von 5D/6D-Kinematiken, also Bewegungselemente für bis zu sechs interpolierende Achsen. Komplexere Kinematiken wie Roboter lassen sich jetzt im TIA Portal sehr leicht in industrielle Abläufe integrieren.

Maximale Verfügbarkeit mit R1-Redundanz

Auch der Anwendungsbereich des TIA Portals und der Simatic-Steuerungen wurde erweitert: Die Simatic S7–1500 und die Simatic ET 200SP bieten nun eine höhere Rechen- und Kommunikationsleistung und unterstützen eine R1-Redundanz. Die R1-Redundanz lässt sich ohne Programmieraufwand in bestehende Netzwerke integrieren. Sie ist damit eine einfache Lösungen und kann in unterschiedlichen Branchen eingesetzt werden: in der Fabrikautomation, aber auch in Logistik und Infrastruktur – hier ist die R1 Redundanz relevant für große Infrastruktur-Projekte. Die neue Hardware unterstützt zudem neue Sicherheitsstandards. (kf)

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