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IFM beteiligt sich an Hidensity

Wachstumspotenziale sollen erschlossen werden
IFM beteiligt sich an Hidensity

IFM beteiligt sich an Hidensity
Vertragsunterzeichnung in Biel (v. li): Andreas Reber, Nicole Reber, Prof. Dr. Bernd Buxbaum Bild: ifm

Die in Essen beheimatete Unternehmensgruppe IFM übernimmt eine Minderheitsbeteiligung an der Hidensity AG, der alleinigen Besitzerin der HMT Microelectronic AG, Biel. Gegründet als Spin-off der Schweizer Uhrenindustrie, hat die HMT seit 1978 weit über 500 ASIC-Entwicklungen in die Serienproduktion gebracht. Die von HMT entwickelten ASICs für Sensoren und Aktoren sind in allen Marktsegmenten vertreten: von der Industrie über die Automobil- und Medizintechnik bis zur Luftfahrt. Spezialisiert ist das Schweizer Unternehmen insbesondere auf Mixed-Signal-ASICs, Module und mikroelektronische Systeme für Sensoren und Aktoren.

Zukunftsweisender Schritt

Die Aktien der HMT befinden sich zu 100 % im Besitz der Hidensity, an der sich die deutsche IFM-Gruppe jetzt beteiligt. „Dieser zukunftsweisende Schritt ist wichtig, um die gesteckten Ziele der nächsten fünf Jahre zu erreichen“, betont Andreas Reber, Verwaltungsratspräsident der Hidensity AG. Diese Ziele seien vor dem Hintergrund stark wachsender Segmente im Industrie- und Automobilmarkt definiert worden. Die Mitgründer der Hidensity neben Andreas Reber haben durch den Verkauf ihrer Anteile von 30 % die Beteiligung der IFM unterstützt und ermöglicht.

„Wir sind glücklich über diese Beteiligung“, erklärt Bernd Buxbaum, Geschäftsführer Technik und Mitglied der zentralen Konzerngeschäftsleitung der IFM-Gruppe. „Wir kennen HMT nun bereits seit über 20 Jahren und freuen uns darauf, eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft zu gestalten.“

Enge Zusammenarbeit

Konkret gehe es der IFM darum, zusammen mit und für die Hidensity/HMT weitere Wachstumspotenziale zu erschließen. „Die IFM-Gruppe wird weiterhin kundenspezifische integrierte Schaltkreise in ihren Produkten einsetzen, um damit bei der Wettbewerbsfähigkeit weiter ganz vorne mitspielen zu können“, sagt Buxbaum. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass gerade bei so sensiblen Bauteilen eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten sehr wichtig sei. „Die Minderheitsbeteiligung sichert uns zusätzliche Möglichkeiten im Bereich Innovation und eine stabile Bauteilverfügbarkeit zu.“

Bewährte Struktur zum Schutz der Kundenideen

Die Hidensity AG wurde 1994 von Andreas Reber und weiteren Partnern gegründet, um die Firma HMT vom vormaligen Besitzer zu übernehmen. Hidensity ist als Holding organisiert: Diese Struktur verhindert, dass Interna der HMT an die Teilhaber der Hidensity fließen. Andreas Reber betont die Wichtigkeit dieser Informationssperre: „Um in kundenspezifischen Projekten erfolgreich tätig zu sein, braucht es neben technischem Wissen ein großes, partnerschaftliches Vertrauen des jeweiligen Kunden. Dazu gehört insbesondere auch, dass die Ideen der Kunden vollständig geschützt sind.“ Er unterstreicht, dass die Holding-Struktur dies sicherstelle: „Die Aktionäre erfahren nur die finanziellen Resultate der HMT, nicht aber Detailinformationen zu Kunden, Lieferanten oder gar Problemlösungen. Diese Struktur hat sich bis heute bewährt und wird dies auch in Zukunft tun.“

Keine Veränderung im Geschäftskonzept der HMT

„Auf das operative Geschäft der HMT hat die Beteiligung der IFM einen positiven Einfluss, insbesondere mit Blick auf aktuelle und künftige Projekte unseres gesamten Kundenkreises“, betont Günther Hoheisel, CEO der HMT Microelectronic AG. „Auf Basis eines ausgewogenen Kundenportfolios werden wir als Schweizer Unternehmen die Stärken unseres Standorts zu nutzen wissen.“

Die HMT hat in Biel laufend neue Arbeitsplätze geschaffen und seit 2012 rund 10 Mio. CHF in das firmeneigene Testcenter investiert. Bei den Partnern und Lieferanten setzt sie mit Nachdruck auf europäische Unternehmen und zeigt damit, dass es in Europa und der Schweiz durchaus möglich ist, mit der Kostenstruktur aus Fernost mitzuhalten, wenn man den höheren Ausbildungsstand der Mitarbeitenden berücksichtigt und korrekt einsetzt sowie die Automatisierung konsequent vorantreibt. (jk)



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