Arbeitsplatzbeleuchtung auch für den Einbau in den Schaltschrank

Licht im Schaltschrank und mehr

Flexible Arbeitsplatzbeleuchtung von Weidmüller

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Gute Beleuchtung am Arbeitsplatz hilft Fehler zu vermeiden und steigert die Produktivität. In modernen Büros ist sie heute genauso selbstverständlich wie an der Werkbank. Aber viele Arbeitsplätze führen immer noch ein „Schattendasein“. Wartungsarbeiten in Schaltschränken, auf Kabelbühnen oder in Revisionsschächten finden oft bei schlechter Ausleuchtung statt. Mit Hilfe der LED-Technik lässt sich die Arbeitsplatzbeleuchtung jedoch optimieren. Für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen bietet Weidmüller ein umfangreiches Leuchtenprogramm in LED-Technik. Die Arbeitsplatzbeleuchtung ist in verschiedenen Längen und Farben verfügbar.

Die Anforderungen im industriellen Umfeld steigen stetig. Wettbewerbsdruck erfordert hohe Produktivität; außerdem werden die Aufgaben in der Produktion immer vielfältiger und anspruchsvoller. Fachkräftemangel führt zum Einsatz gering qualifizierter Mitarbeiter. Nicht nur deshalb achten Unternehmen zunehmend auf optimale Arbeitsbedingungen: Klimatisierung und ergonomische Arbeitsgeräte vom Bürostuhl bis zur Tastatur gehören auch im Produktionsumfeld zur Standardausstattung. Schließlich soll die Leistungsfähigkeit der Fachkräfte nicht durch Beeinträchtigungen wie Rückenschmerzen oder schlechte Umgebungsluft eingeschränkt werden. Gute Beleuchtung trägt zur Produktivität bei.

LED-Beleuchtung revolutioniert die Arbeitsplätze

Falsches Licht kann krank machen, zumindest aber die Konzentration beeinträchtigen. Dabei kommt die Forschung zu immer neuen Erkenntnissen. So wurde erst vor einigen Jahren erkannt, wie das Licht den Allgemeinzustand beeinflusst: Das Auge enthält neben den eigentlichen Sehzellen auch so genannte Ganglienzellen, deren Signale an den Hypothalamus gesendet werden, der das vegetative Nervensystem steuert. Der Hypothalamus antwortet darauf mit der Bildung von Hormonen, die den Schlaf, Hunger oder die Körpertemperatur regulieren.

Deshalb ist richtiges Licht am Arbeitsplatz entscheidend für die Qualität in der Produktion. Da ein berufstätiger Mensch einen großen Teil des Tages am Arbeitsplatz verbringt, wird der Arbeitgeber schon aus eigenem Interesse auf eine gute Beleuchtung achten. Als Referenz gilt Tageslicht mit einer Farbtemperatur von 6500 K. Außerdem soll die Beleuchtungsstärke für normale Büroarbeit 500 lx betragen. Nicht viel, wenn man bedenkt, dass bei bedecktem Himmel im Freien die Beleuchtungsstärke leicht 10.000 lx erreicht, an einem sonnigen Tag beispielsweise am Strand können es mehr als 20.000 lx sein. Doch selbst 1000 lx sind mit Glühlicht oder Leuchtstofflampen nur mit einigem Aufwand zu erreichen.

Die LED-Technik ist dabei, die Beleuchtung zu revolutionieren. Mit ihr sind heute Leuchtenformen möglich, wie sie bisher undenkbar waren. Wenige Millimeter tiefe Flächenleuchten spenden strahlend helles Licht, wobei sich sogar die Lichtfarbe über den Tag hinweg beeinflussen lässt. So kann man im Büro oder in der Werkhalle selbst bei trüben Novemberwetter praktisch einen Sonnentag erleben. Die weitere technische Entwicklung der Beleuchtung könnte dank LED ähnlich rasant verlaufen, wie die der mobilen Kommunikation.

Arbeitsplatz Schaltschrank

LED-Technik bringt auch in der Werkhalle und hier speziell für den Schaltschrank und ähnliche Arbeitsplätze erhebliche Vorteile. Kompakte Reihenklemmen und ähnliche Bauteile sorgen für zahllose Anschlüsse auf engstem Raum. Das Arbeiten an diesen Komponenten erfordert höchste Konzentration, Fehler können Kosten verursachen und gefährlich werden. Führt eine mangelhafte Beleuchtung zu mühsamem Hantieren evtl. noch mit einer Taschenlampe, kostet dies Zeit und belastet den Service-Mitarbeiter unnötig.

Zwar sind konventionelle Schaltschrankbeleuchtungen verfügbar, sie sind jedoch meist groß und kostspielig. In vielen Bereichen ist zudem der Einsatz ungeschützter Leuchtstoffröhren nicht zulässig. Zusätzliche Schutzmaßnahmen verursachen dann zusätzliche Kosten. Oft bleibt außerdem das Resultat unbefriedigend.

All diese Nachteile lassen sich mit LED-Leuchten vermeiden. Im Vergleich zu klassischen Leuchtmitteln verfügen LEDs über eine längere Lebensdauer, erfordern weniger Wartungskosten, reduzieren den Energieverbrauch und die Wärmeentwicklung. Sie sind robust, zumeist stoß- und vibrationsfest, sind kompakt und verbessern die Beleuchtung auch bei beengten Platzverhältnissen. Außerdem steht ihre Helligkeit sofort und in vollem Umfang bereit.

Industrietaugliche Beleuchtung

Die LED-Leuchten von Weidmüller wurden unter technischen und gestalterischen Aspekten eigens für Schaltschränke und industrielle Anwendungen entwickelt. Die Leuchten erzeugen weißes Licht mit einer Farbtemperatur von 6500 K. Dies entspricht dem Charakter von Tageslicht und ist deswegen für konzentriertes Arbeiten ideal geeignet. Die Ausleuchtung ist gleichmäßig und blendfrei. Drei LED-Reihen mit trapezförmig; um 20° abgewinkelt angebrachte LED sorgen für einen breiten Abstrahlwinkel und damit einen weit ausgeleuchteten Bereich. In der 240-mm-Version sind 42 LED installiert, in den längeren Versionen entsprechend mehr. Dank dieser Bauweise müssen Anwender die Leuchte nicht drehen, um definierte Bereiche auszuleuchten oder gar die Richtung zu ändern. Weidmüller-WIL-LED-Leuchten bieten mit 140 lx im Abstand von 1 m eine hohe Beleuchtungsstärke bei niedrigem Verbrauch. Die Stromaufnahme des 860 mm langen Modells beträgt nur 1,6 A, die der 240 mm langen Version sogar nur 420 mA bei jeweils 24 VDC. Die Lebensdauer liegt bei mindestens 10.000 Stunden.

Das Gehäusekonzept bietet Schutz vor Wasser und Staub gemäß IP67, sodass es selbst den widrigsten Umgebungsbedingungen standhält. Jedes Gehäuse ist aus einem harteloxiertem Alu-Strangpressprofil mit matt vernickelten Zinkdruckguss-Kappen hergestellt. Der illuminierende Bereich ist komplett mit PUR vergossen. Es gibt weder einen luftumschlossenen Raum noch ein Sichtglas, das brechen kann. Da sich die Leuchten im Betrieb kaum erwärmen, können Kühl- oder Schmiermittel nicht mehr einbrennen. So können sie beispielsweise direkt im Arbeitsraum einer Werkzeugmaschine betrieben werden, ohne dass die Beleuchtungsstärke im Dauerbetrieb nachlässt. So lässt sich der Verarbeitungsprozess auch unter härtesten Bedingungen gut ausgeleuchtet kontrollieren. Die Leuchten werden in vielen Längenvarianten angeboten: Modelle von 145 mm bis 860 mm sind verfügbar. Außerdem gibt es neben der Standardleitung von 0,3 m jetzt auch 1,5 m, 3 m, 5 m und 10 m lange Anschlussleitungen, die eine maschinennahe Feldinstallation ohne Verlängerungsleitungen ermöglichen.

Der Anschluss erfolgt mit einem M12-Steckverbinder, es müssen also keine einzelnen Leitungen angeschlossen werden. Die Standardverkabelung erlaubt auch ein Kaskadieren, mehrere Leuchten sind also parallel anschließbar. Ein entsprechendes M12-T-Stück ist im Weidmüller-Programm verfügbar. Aufgrund der geringen Stromaufnahme können Anwender optional auch direkt auf den 0,5-A-Standardausgang einer SPS zurückgreifen. Mit einem 2-A-SPS-Ausgangsmodul lassen sich vier 240 mm lange Leuchten parallelschalten. Leuchten können zusammen mit Spannungsversorgungen oder mit SAI-Verteilern und -Kabeln erworben werden.

Die geringe Spannung von 24 VDC in Kombination mit der hohen Schutzart erhöht die Sicherheit. Selbst wenn der Servicetechniker unter oft beengten Platzverhältnissen die Leuchte mit dem Körper oder Werkzeug touchiert, besteht keine Verletzungsgefahr. In aller Regel wird die Leuchte die raue Behandlung auch überstehen.

Auch die Montage der Leuchten ist einfach. Sie sind bereits mit Befestigungslöchern versehen, sodass kein zusätzliches Befestigungsmaterial bzw. Halteclips oder ähnliches benötigt wird. Die 6,5 mm großen Befestigungslöcher befinden sich in einem Abstand von 225 mm zueinander, was der Montage in Standard-Schaltschränken entgegenkommt. Zusätzlich sind Leuchtenvarianten mit Magnetbefestigung im Programm, die mittels Klebefolie auch nachträglich am Leuchtengehäuse angebracht werden können. So lassen sich die Leuchten jederzeit an Maschinenteilen, Schaltschränken oder Arbeitsplätzen ohne Bohrarbeiten montieren, flexibel positionieren und rückstandfrei entfernen. Mit nur 40 mm Breite und 8 mm Tiefe finden die Leuchten überall Platz, etwa im Schaltschrank hinter einer Falzkante oder einfach an einer Seitenwand. Für den Einsatz in Schaltschränken sind die Leuchten auch mit Türkontaktschalter erhältlich. Selbst eine vorübergehende Montage ist denkbar. Der Servicetechniker platziert die Leuchte so, wie er sie gerade benötigt und entfernt sie nach Arbeitsende mit einem Handgriff. Bei der Variante mit langer Anschlussleitung kann er sich die Versorgungsspannung auch aus einem entfernteren Schaltschrank holen. Damit gehört die Ära der Taschenlampe zwischen den Zähnen endgültig der Vergangenheit an.

Auch in Rot und Blau

Lieferbar sind auch Varianten, die rotes, bzw. blaues Licht erzeugen. Damit lässt sich beispielsweise eine Störung an einer Maschine durch einen unübersehbar rot ausgeleuchteten Arbeitsraum signalisieren. Der Bediener wird so vor einer möglichen Gefahr gewarnt. Die Farbe Blau wird genutzt, um den Modus „manuelle Steuerung“, den so genannten Tippbetrieb, zu signalisieren. Dieser wird beispielsweise für Positionieraufgaben genutzt. Die farbigen Leuchten werden besser wahrgenommen, als normale Signalleuchten und können ganze Maschinenteile oder ähnliche Bereiche markieren. Mit diesen Varianten bietet das LED-Leuchtenprogramm WIL von Weidmüller für jeden industriellen Einsatz eine geeignete Lösung.

www.weidmueller.com

Weitere Informationen

http://hier.pro/sGZ46

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