Einsatz auf Forschungsschiffen

OEM-Einbaupumpen von Watson-Marlow für Analysengeräte

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Langlebigkeit und Zuverlässigkeit der eingesetzten Komponenten gehören bei der Laborausrüstung zu den wichtigsten Anforderungen. Das gilt umso mehr für Geräte, die auf Forschungsschiffen zum Einsatz kommen. Für seine Systeme zur Analyse des Kohlenstoffs im Meerwasser vertraut das Kieler Unternehmen Marianda auf OEM-Einbaupumpen der Watson-Marlow GmbH. Diese bieten die für den Einsatz an abgelegenen Orten und unter widrigen Umständen notwendige Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Flexibilität.

Christian Paschen, Commercial Manager, Watson-Marlow GmbH, Rommerskirchen

Inhaltsverzeichnis

1. Schlauchpumpen transportieren Probenflüssigkeit
2. Kontakt mit Seewasser ist kein Problem

Auch in den Ozeanen steigt die Konzentration von gelöstem Kohlenstoffdioxid spürbar an – mit erheblichen negativen Folgen für die Nahrungsketten und das biologische Gleichgewicht in den Ozeanen. Moderne Analysenverfahren ermöglichen es Wissenschaftlern, dem im Meerwasser gelösten Kohlenstoff und seinem Einfluss in den Ozeanen nachzuspüren.

Die dafür benötigten hochpräzisen Analysengeräte stammen häufig vom Kieler Experten Marianda (Marine Analytics and Data). „Mit dem System Vindta 3C (Versatile Instrument for the Determination of Total inorganic carbon and titration Alkalinity) können bei einer Probe gleichzeitig zwei Parameter des Karbonatsystems, die Alkalinität und der gesamte gelöste anorganische Kohlenstoff gemessen werden“, erläutert Firmengründer Dr. Ludger Mintrop.

Schlauchpumpen transportieren Probenflüssigkeit

Ermöglicht wird dies durch ein ausgeklügeltes System an Probenbehältern, Schläuchen und Messzellen sowie eine umfangreiche, benutzerfreundliche Analysensoftware. Den Transport der Probenflüssigkeit zu und von den Messzellen übernehmen zwei OEM-Schlauchpumpen der Watson-Marlow Fluid Technology Group. Die erste der beiden Pumpen pumpt die Probenflüssigkeit in Pipetten und von dort zu den Messzellen, während die zweite Pumpe eine der Messzellen nach dem Analysevorgang entleert und mit einer Spüllösung reinigt.

Bei den Pumpen kommt es vor allem auf Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Flexibilität an. Außerdem muss die Förderrichtung umkehrbar sein. „Unsere Analysengeräte sind auf der ganzen Welt unter anspruchsvollen Bedingungen im Einsatz. Viele Geräte werden auf Forschungsschiffen eingesetzt. Während der Forschungsreisen sind sie rund um die Uhr im Dauereinsatz und dabei häufig Seewasser ausgesetzt. Dann wiederum werden die Geräte zwischen den Reisen oft für mehrere Monate eingelagert oder zu neuen Einsatzorten transportiert“, berichtet Mintrop.

Die Wahl aus dem umfangreichen Watson-Marlow-Sortiment an OEM-Einbaupumpen fiel für beide Förderaufgaben in dem Gerät Vindta 3C auf die 400FDC/R1-Pumpenmodelle. Die kompakten OEM-Einbaupumpen eignen sich für Fördermengen von bis zu 1000 ml/min. Schlauchbett und Schlauchklemmen sind federgelagert, der Spalt für den Schlauch kann manuell eingestellt werden. Dadurch wird der für die Anwendung optimale Anpressdruck gesichert und die Lebensdauer maximiert.

Kontakt mit Seewasser ist kein Problem

Der Pumpenkopf verfügt über vier kugelgelagerte Rollen aus Edelstahl. Für Anwendungen, bei denen es auf eine möglichst geringe Pulsation ankommt, stehen auch Pumpenköpfe mit acht Rollen zur Verfügung. Die Pumpe kann über PWM oder Steuerspannung geregelt werden. Zum Einsatz kommen ausschließlich robuste und langlebige Einzelkomponenten, beispielsweise aus Edelstahl, Aluminium und Karbonstahl. „Daher ist die Korrosion durch den Kontakt mit Seewasser bei den Watson-Marlow Pumpen kein Problem“, so der Meereschemiker Mintrop.

Die 400er-Pumpen bieten ein einfaches Handling und trotz ihrer Kompaktheit eine hohe Fördermenge. Dadurch wird zügiges Arbeiten erleichtert. Durch ihre Vielseitigkeit können zwei identische Pumpenmodelle in dem Gerät eingesetzt werden. „Dies erleichtert sowohl die Fehleridentifikation als auch die Ersatzteilhaltung“, erklärt Mintrop. „Wobei eine Ersatzteilhaltung eigentlich unnötig ist, denn bislang gab es noch nie Probleme mit Pumpenausfällen.“

Weiteres Plus: Die Pumpe kann auf Endlosschläuche in sieben verschiedenen Größen eingestellt werden. Dadurch können bei den beiden identischen Pumpen, die in dem Gerät verbaut sind, jeweils unterschiedliche Schlauchgrößen zum Einsatz kommen. Bei der unteren Pumpe, die die Messzellen schnell spülen muss, wird ein Schlauch mit einem größeren Innendurchmesser verwendet als bei der oberen Pumpe, wo es auf eine höhere Genauigkeit bei der Förderung ankommt. Je nach Wunsch ist außerdem nahezu jedes Bauteil an individuelle Bedürfnisse anpassbar, sodass Anwender ihre maßgeschneiderte Pumpe zusammenstellen können.

Von der hohen Zuverlässigkeit der Pumpen profitiert Marianda direkt: Die Geräte gehen in die gesamte Welt, daher wäre jede Reparatur ein großer organisatorischer und zollbürokratischer Aufwand und mit entsprechenden Kosten verbunden. Dank der OEM-Pumpen von Watson-Marlow ist das jedoch kein Problem: „Wir hören in aller Regel nichts mehr von den Pumpen bei ausgelieferten Geräten. Dabei sind viele schon seit fast 20 Jahren im Einsatz. Genau so soll das sein“, sagt Mintrop. bec

Detaillierte Informationen zu den OEM-Einbaupumpen:
hier.pro/aoKY5

Kontakt:
Watson-Marlow GmbH
Kurt-Alder-Straße 1
41569 Rommerskirchen
Tel.: 02183 4204-0
Fax: 02183 82592
info@wmftg.de
www.wmftg.de
Geschäftsführer: Hans-Peter Jacob

Kontakt:
Marianda – marine analytics and data
Dr. Ludger Mintrop e.K.
Tulpenweg 28
24145 Kiel
Tel.: 0431 719497–39
Fax: 0431 719497–69
info@marianda.com
www.marianda.com

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