Edelstahl-Pneumatikanschlüsse von Eisele für Prozessanlagen

Edelstahl-Pneumatikanschlüsse

Edelstahl-Pneumatikanschlüsse von Eisele für Prozessanlagen

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Anschlüsse für pneumatische Steuerungsleitungen an Ventilen in Prozessanlagen unterliegen besonderen Beanspruchungen und sollten nicht nur funktional, leicht zu montieren und anwendungssicher sein, auch an die Haltbarkeit der Materialien müssen genauso hohe Anforderungen gestellt werden wie an die Ventile selbst. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum die Inoxline-Edelstahlanschlüsse von Eisele auch in feuchten Umgebungen zuverlässig und langfristig dichthalten.

Thomas Maier, Geschäftsführer, Eisele Pneumatics in Waiblingen

 

Inhaltsverzeichnis

1. Sitzventile für die Prozessindustrie
2. Leckagefreie Druckluftanschlüsse
3. Hygiene und Haltbarkeit gewährleistet
4. Fazit

Die Kieselmann GmbH aus dem baden-württembergischen Knittlingen stellt Edelstahlventile, automatisierte Ventilknoten und Komplettanlagen für die Prozessindustrie her. Das Unternehmen entwickelt und fertigt alle Edelstahl-Komponenten am Heimatstandort. Die zugehörigen Pneumatik-Installationen und Luftleitungen werden hausintern oder beim Kunden montiert . Der Hersteller vertreibt seine Produkte und Leistungen durch Tochterunternehmen in Russland und China sowie 25 Vertretungen weltweit. Das Unternehmen steht für hochwertige Fluidtechnik, also Komponenten und Anlagen, die die Steuerung, Manipulation und Produktion flüssiger bis pastöser Medien ermöglichen. Das Unternehmen ist in die Geschäftsbereiche Getränkerohrleitungshandel, Komponenten- und Ventiltechnik, Anlagenbau sowie spezieller Anlagenbau für die Pharmaindustrie und Biotechnologie gegliedert.

Sitzventile für die Prozessindustrie

Neben Scheibenventilen und Kugelhähnen produziert Kieselmann auch Ein- und Doppelsitzventile für automatisierte Prozesse. Die pneumatisch angetriebenen Ein- und Doppelsitzventile zeichnen sich durch hohe Betriebssicherheit sowie niedrige Betriebs- und Instandhaltungskosten aus. Geschaltet werden sie mittels eines elektronischen Steuerkopfs, der die vielfältigen Funktionen über Pilotventile ansteuert und zurückmeldet. Die kompakten Einsitzventile werden zum universellen Absperren verzweigter Rohrleitungen eingesetzt. Je nach Anwendung kann von drei pneumatischen Antrieben der in der Leistung passende gewählt werden. Eine nachträgliche Umrüstung auf einen leistungsstärkeren Antrieb ist ohne Adapterstücke möglich. Die Funktion der Ventile lässt sich durch die Einbaurichtung der Antriebe festlegen, beziehungsweise nachträglich umstellen. Die Doppelsitzventile wurden nach den EHEDG-Kriterien entwickelt. Sie werden zur vermischungssicheren Trennung inkompatibler Produkte in automatischen Prozessanlagen eingesetzt. Das geschlossene Ventil verhindert durch zwei unabhängige Ventilteller mit druckloser Leckageabführung sicher eine Vermischung. Mittels Anliften des oberen bzw. Absenken des unteren Ventiltellers kann der Leckageraum gereinigt werden.

Leckagefreie Druckluftanschlüsse

Für die Druckluftversorgung der pneumatisch angetriebenen Ventile verwendet das Unternehmen Steckanschlüsse von Eisele. Aufgrund ihres Gewindeabstandsmaßes passen sie gut zu den elektrischen Steuerköpfen der Ventile, denn die Druckluftschläuche sollen im montierten Zustand so wenig wie möglich abgebogen werden und dürfen keinesfalls knicken. Deshalb montiert Kieselmann gerade Einschraub-Steckanschlüsse mit Außen- oder Innensechskant, Doppelanschlüsse mit T-Form und schwenkbare Winkel-Einschraubanschlüsse aus dem Programm 17 der Eisele-Inoxline an den Ventilen. Aus Edelstahl gefertigt bringen sie die richtigen Eigenschaften für den Einsatz im Nassbereich von Lebensmittel-, Getränke-, Chemie- und Pharmaanlagen mit und können sowohl mit Vakuum von -0,95 bar als auch mit Überdruck bis 16 bar langfristig ohne jede Leckage eingesetzt werden. Für höhere Druckanforderungen werden Anschlüsse aus dem Programm 17A mit zwei Dichtungen an der Schlauchseite verwendet. Auch Schwenkanschlüsse mit Drosselrückschlagventil kommen zum Einsatz. Die Allround-Anschlüsse aus Edelstahl ermöglichen eine schnelle und werkzeuglose Montage und Demontage von Druckluftschläuchen. Der Schlauch muss nur bis zum Anschlag in die Lösehülse des Steckanschlusses geschoben werden und die Spannzange im Inneren des Anschlusses hält den Schlauch dauerhaft und beschädigungsfrei in seiner Position fest. Der integrierte O-Ring aus FKM (Viton) sorgt für die nötige Dichtigkeit der Verbindung. Ein gezielter Handgriff an der Lösehülse und der Schlauch lässt sich entfernen. Die Einschraubseite zur Montage des Steckanschlusses an der Maschine oder am Prozessventil ist mit einem gekammerten O-Ring abgedichtet. Das Programm 17 benötigt wenig Bauraum und stellt im Inneren trotzdem den vollen Schlauchdurchgang zur Verfügung.

Hygiene und Haltbarkeit gewährleistet

Auch wenn die Bauteile nicht direkt mit Lebensmitteln oder Getränken in Berührung kommen, werden sie häufig in Bereichen eingesetzt, die an die Hygiene hohe Anforderungen stellen. So kommen sie unter Umständen täglich mit Spritzwasser und mit Chemikalien in Berührung, die zur Reinigung der Anlagen verwendet werden. Ständige Temperaturwechsel und die Einwirkung von Säuren, Laugen und Reinigungsmitteln müssen sie überstehen ohne zu korrodieren. Denn dies würde zu Undichtigkeiten, Ausfällen und in der weiteren Konsequenz zu einer Kontamination des Mediums führen.

Die Edelstahl-Anschlüsse sind hier die richtige Wahl. Die Steckanschlüsse mit Lösehülse und einer Dichtung sind in vielen Bauformen lieferbar und werden aus rostfreiem und säurebeständigem Edelstahl 1.4301/07 gefertigt und so konstruiert, dass sie bezüglich Reinigungsfreundlichkeit und Korrosionsbeständigkeit hohen Anforderungen entsprechen. Mit einem Temperaturbereich von -20 bis +120 °C sind die Steckanschlüsse in unterschiedlichen Anlagenbereichen einsetzbar. Kieselmann setzt Winkelanschlüsse sowie Drosselventile von Eisele an den pneumatischen Ventilen ein. Bisher ist es zu keinem Ausfall eines Steckanschlusses im Einsatz gekommen. Eine Ventilinstallation ist immer eine langfristige Investition, die bis zu 30 Jahre in Betrieb ist. Da müssen auch Zubehörteile wie die Pneumatik-Anschlüsse möglichst lange halten.

Fazit

Unter diesen Gesichtspunkten haben sich Kunststoffanschlüsse nach Erfahrung der Kieselmann-Ingenieure weniger gut bewährt. Denn unter dem Einfluss von Sauerstoff, Chemikalien, Temperaturwechseln oder UV-Strahlung altern auch hochwertige Kunststoffe. Um ungeplante Stillstände zu vermeiden müsste man sie also in der gesamten Anlage in bestimmten Zeitintervallen ersetzen. Mit den Anschlüssen aus Ganzmetall ist dieses Problem gelöst. jg

www.eisele.eu

www.kieselmann.de

Details zu den Inoxline-Edelstahlanschlüssen von Eisele:

hier.pro/MHTfk

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