Hohe Beständigkeit gegen aggressive Substanzen Komponenten von Stauff und Voswinkel in der Landtechnik - KEM

Hohe Beständigkeit gegen aggressive Substanzen

Komponenten von Stauff und Voswinkel in der Landtechnik

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Der Einsatz in der Landtechnik stellt hohe Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit von Hydraulikleitungskomponenten, wie z. B. Rohr- und Schlauchverbindungen und -befestigungen. Der langjährige Einsatz in der Praxis und anwenderseitige Tests bestätigen die enorme Belastbarkeit der Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung von Stauff- und Voswinkel-Komponenten. In einem eigenen Prüfstand im Stauff-Technologiezentrum werden die Produkte außer mit Düngemitteln auch mit anderen in der Landwirtschaft eingesetzten Medien konfrontiert.

Boris Mette, Leiter Marketingkommunikation, Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG, Werdohl

Bauteile landwirtschaftlich genutzter Fahrzeuge und Geräte sind nicht nur den üblichen witterungs- und klimabedingten Gefährdungen wie Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, UV-Strahlung, Ozon usw. ausgesetzt, sondern kommen vielfach auch mit besonders aggressiven Substanzen in Kontakt: mit phosphat- oder stickstoffhaltigen mineralischen und organischen Düngern in flüssiger Form oder als Staubpartikel, mit Pestiziden, Reinigungskonzentraten, Ölen und anderen Medien. Dabei sind Komponenten aus Stahl besonders anfällig für Rotrost bzw. Grundmetallkorrosion.

Stauff, einer der führenden Hersteller von Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör mit Stammsitz in Werdohl, setzt bereits seit über zehn Jahren eine Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung ein, deren herausragende Beständigkeit nicht nur in Labortests, sondern auch im praktischen Einsatz in vielen Branchen bewiesen ist. Ein großer Anteil des Portfolios, zu dem seit 2015 auch das eigene Rohrverbindungsprogramm Stauff Connect und Schlaucharmaturen von Voswinkel gehören, ist standardmäßig mit der Chrom-VI-freien Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung ausgestattet.

Sicherheit und Umweltschutz

Da es keine Normen oder andere herstellerübergreifend verbindlichen Vorschriften, beispielsweise für den Test von Düngemittelbeständigkeit, gibt, führen viele Hersteller von Landmaschinen entsprechend ihrer individuellen Anforderungen eigene Tests durch, indem sie Komponenten über definierte Zeiträume kurz- oder langfristig mit den von ihnen verwendeten Substanzen in Kontakt bringen. Aufgrund fehlender Kennzahlen entscheidet dann in der Regel der Sichtvergleich über die Auswahl des Zulieferers. Die Ergebnisse der Landmaschinenhersteller bestätigen durchgehend die Qualität und Beständigkeit der Stauff- und Voswinkel-Komponenten. Im Vergleich zu herkömmlichen Verzinkungen, aber auch anderen Zink/Nickel-Ausführungen, bietet die von beiden Unternehmen eingesetzte Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung besonders hohen Schutz vor Rotrost bzw. Grundmetallkorrosion.

Eigener Prüfstand für sämtliche Gefahrstoffe

Grundsätzlich bietet die Beschichtung mehr als 1200 h Beständigkeit gegen Rotrost bzw. Grundmetallkorrosion unter praxisnahen Prüfbedingungen in der Salzsprühnebelkammer nach DIN EN ISO 9227. Sie übertrifft somit hohe Anforderungen, wie z. B. im VDMA-Einheitsblatt 24576 definiert. Das Prüflabor im Technologiezentrum von Stauff in Werdohl geht einen Schritt weiter: „Der Salzsprühnebeltest als einziges definiertes und vergleichbares Kriterium reicht uns als Hersteller von Qualitätskomponenten nicht aus“, erläutert Thomas Butzki, Leiter des Prüflabors. Stauff- und Voswinkel-Komponenten werden in einem Prüfstand, der eigens für die Ermittlung der Beständigkeit und Langlebigkeit von Werkstoffen und Oberflächen entwickelt wurde, gezielt über definierte Zeiträume mit verschiedenen Substanzen konfrontiert. „Unsere Prüfverfahren wurden im Zuge der Entwicklung unterschiedlicher Produkte über viele Jahre optimiert und weiter ausgebaut.“

Auch die Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung, die beide Unternehmen bereits seit mehr als zehn Jahren einsetzen, wird hier unter extremen Bedingungen auf die Beständigkeit gegenüber Hydraulik-, Schmier- und Motorölen, Kraftstoffen, Kühlmitteln, Bremsflüssigkeiten usw. untersucht. „Wir bieten Landmaschinenherstellern individuelle Tests von Stauff- und Voswinkel-Produkten mit Düngemitteln, Pestiziden, Reinigungskonzentraten und vielen weiteren Medien an. Diese werden unter praxisnahen Bedingungen, über definierte Zeiträume und mit entsprechender Dokumentation geprüft“, so Butzki.

Die Beständigkeit von Hydraulikkomponenten ist in der Landtechnik nicht nur im Sinne der erhöhten Lebensdauer und der Reduzierung von Maschinen- und Anlagenstillständen durch Wartungs- oder Reparaturarbeiten von Bedeutung. Insbesondere geht es in dieser Branche um den Schutz der Anbauflächen und der Umwelt vor schädlichen Substanzen. Premiumhersteller von Landmaschinen schätzen darüber hinaus auch die hochwertige, mit dem Erscheinungsbild von Edelstahl vergleichbare Optik der Stauff- und Voswinkel-Komponenten aus Stahl – ein Aspekt, der zunehmend wichtiger wird. bec

www.stauff.com

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