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Menschlich-kollegialer Kontakt: Bundeskanzler Scholz trifft den Festo Cobot

HANNOVER MESSE AKTUELL: Erster pneumatischer Cobot
Menschlich-kollegialer Kontakt: Bundeskanzler Scholz trifft den Festo Cobot

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Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte mit Portugals Premierminister António Costa den Festo Stand auf der Hannover Messe 2022. Der Vorstandsvorsitzende von Festo, Dipl.-Ing. Dr. h.c. Oliver D. Jung, stellte ihnen eine Weltneuheit vor: den ersten pneumatischen Cobot. Bild: Festo SE

Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte gemeinsam mit Portugals Premierminister António Costa den Festo Stand auf der Hannover Messe 2022. Der Vorstandsvorsitzende Dipl.-Ing. Dr. h.c. Oliver D. Jung stellte ihnen eine Weltneuheit vor: den ersten pneumatischen Cobot. 

Wie ein menschlicher Arm habe der Festo Cobot mit 670 mm genau die richtige Reichweite, um im Teamwork mit dem Mitarbeiter als helfende dritte Hand wahrgenommen zu werden, heißt es aus dem Unternehmen. Er bewege sich – wie ein echter Kollege – in einem überschaubaren Radius. Dank der Nachgiebigkeit der pneumatischen Antriebe agiere der Cobot feinfühlig – mit situativ angemessener Geschwindigkeit, in flüssigen, harmonischen Bewegungen. Bei Berührung sei er so soft wie ein menschlicher Kontakt.

Der Bundeskanzler konnte sich selbst von der beinahe „menschlich-kollegialen“ Zusammenarbeit überzeugen. Das geringe Gewicht, das „Arbeitsmedium Luft“ in den Gelenken sowie die entkoppelten Robotersegmente sorgen für einen weichen Kontakt und gleichzeitig dafür, dass der Festo Cobot im Anschluss gegebenenfalls geschmeidig beiseite bewegt werden kann.

Die Vorteile liegen in der Pneumatik

Viele seiner Vorteile wie etwa seine Sensitivität, sein Gewicht oder auch sein Preis-Leistungs-Verhältnis verdankt der Cobot den Vorzügen der Pneumatik: Die Direktantriebe in den Gelenken sind kostengünstiger und besonders leicht, da im Gegensatz zu elektrischen Lösungen keine schweren Getriebe und teure Kraft-Moment-Sensorik nötig sind. Ebenso ist der weltweit erste pneumatische Cobot ein Resultat der Expertise von Festo in Sachen Controlled Pneumatics.

Pneumatischer Cobot verfügt über eine integrierte Steuerung

Er benötig keinen zusätzlichen, aufwendig anzuschließenden und hinderlichen Schaltschrank. Mit seiner platzsparenden integrierten Steuerung im eigenen Fußteil ist er besonders flexibel. Einfache Steckverbindungen ermöglichen auch Ad-hoc-Einsätze ohne lange Umrüstzeiten. Mit gängigen Busstandards gelingt die schnelle Anbindung an übergeordnete Steuerungen. Zudem benötigt er dadurch weniger Platz.

Die pneumatischen Direktantriebe des Cobots und sein geringes Gewicht senken seine Kontaktenergie. Durch exakte Druckregler in den Gelenken erkennt der Roboter, wenn er berührt wird und reagiert mit entsprechenden Safety-Funktionen.

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Das geringe Gewicht, das „Arbeitsmedium Luft“ in den Gelenken sowie die entkoppelten Robotersegmente sorgen beim Festo Cobot für einen äußerst weichen Kontakt.
Bild: Festo SE

Einfach zu programmieren

Der Cobot besteht aus der Hardware selbst, einem Handmodul und der Robotic Suite, einer Software für die intuitive Inbetriebnahme und Programmierung. Dieses Paket macht es möglich, den Cobot in weniger als einer Stunde in Betrieb zu nehmen und zu programmieren. Vorkenntnisse aus dem Bereich der Robotik sind nicht notwendig, denn die selbsterklärende Software „Robotic Suite“ enthält übersichtlich visualisierte und standardisierte Funktionsbausteine. Pneumatische Antriebe ermöglichen das einfache manuelle und widerstandsfreie Führen des Roboterarms mit der Hand, um Wegpunkte bzw. Bahnen schnell und präzise einzulernen.

Dank modernster Leichtbau-Methoden wiegt der Festo Cobot nur 17 kg – somit kann er schnell und flexibel an einem anderen Ort eingesetzt werden. Laut Festo soll der Cobot ein attraktives Verhältnis aus Preis und Leistung in seinem vornehmlichen Einsatzgebiet des Kleinteilehandlings bei Nutzlasten bis zu 3 kg aufweisen. (eve)

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