Jede Maschine ein Jedi-Ritter

Metallbearbeitung mittels Laserschneiden von Emerson

Laserschneiden
Laserschneiden ist eine schnelle und gleichzeitig hochpräzise Technologie Bild: Emerson
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Die Filmszenen kennt nahezu jeder auf der Welt: Der Jedi-Ritter verfolgt in der Raumstation einen Gegner und zückt sein Laserschwert. Ein Druck auf den Knopf, eine blaue, rote oder grüne Klinge erscheint, die mühelos auch Metall schneidet.

Inhaltsverzeichnis

1. Aventics-Produkte erfüllen steigende Anforderungen
2. Druckregelventile regeln Gasstrahl

Vor mehr als 40 Jahren, als der allererste Star-Wars-Film in die Kinos kam, war das noch pure Science-Fiction. Heute ist Laserschneiden eines der wichtigsten Metallbearbeitungsverfahren. Einer der weltweit führenden Maschinenhersteller mit Hauptsitz in Shenzhen, nördlich von Hongkong, beschäftigt rund 8000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar pro Jahr. Aktuell bietet das Unternehmen rund 200 verschiedene Maschinen mit unterschiedlichen Laseranwendungen. Für die wichtige Prozessgasführung setzt der Hersteller auf elektropneumatische Lösungen von Emerson.

Mit Laserschneidmaschinen fertigen Tausende von Zulieferern Teile für Autos, Flugzeuge, Handys, Schiffe oder Windenergieanlagen. Sie nutzen damit eine schnelle und hochpräzise Technologie, die auch kleinste Losgrößen wirtschaftlich bearbeitet. Laserschneiden sieht einfach aus, ist aber ein komplexer Prozess. Anders als bei Star Wars reicht nicht einfach nur ein Laserstrahl. Vielmehr muss ein Prozessgas genau dosiert und mit exakt geregeltem Druck an die Schnittkanten der Werkstücke geführt werden. Dieses Prozessgas mit variablen Anteilen von Sauerstoff und Stickstoff verhindert ein Oxidieren der Oberflächen und transportiert Material, Spritzer sowie Dämpfe ab. Der Blasdruck hängt von der Materialart und -stärke, der Schnittgeschwindigkeit und der Geometrie sowie weiteren Parametern ab.

Aventics-Produkte erfüllen steigende Anforderungen

Dieser Gasstrahl wird je nach Leistungsklasse der Maschine mit einem passenden Regelventil aus den ED- und Sentronic-Serien aus dem Hause Emerson geregelt. Sie decken feinskaliert sowohl Niederdruck- als auch Hochdruckanwendungen ab und passen so in das breite Maschinenportfolio. Durch ihre hohe Dynamik und Linearität in der Druckregelung erfüllen sie die ständig steigenden Anforderungen für die immer leistungsstärkeren Maschinen. Der Hersteller setzt die Ventile von Emerson aber nicht einzeln, sondern als Bestandteil einer einbaufertigen elektropneumatischen Baugruppe ein, die Emerson in China montiert.

Dort kombiniert das Unternehmen auf einer vor Ort entwickelten Grundplatte die ED-Druckregelventile mit weiteren Pneumatikventilen. Drei Ventile dosieren Luft, Sauerstoff und Stickstoff mit unterschiedlichen Druckniveaus und leiten das Gasgemisch durch ein Rückschlagventil zum elektropneumatischen Druckregelventil. Die Monteure verkabeln und verschlauchen die Komponenten zu einer vorgeprüften Einheit. Das verringert den Montageaufwand für den Kunden deutlich. Als Funktionsmodul mit nur einer Verbindung zur Steuerung vereinfacht dieses darüber hinaus die Automatisierung.

Druckregelventile regeln Gasstrahl

Die elektropneumatischen Druckregelventile regeln nach Vorgaben der Maschinensteuerung den Gasstrahl dezentral mit sehr hoher Dynamik über den gesamten Laserleistungsbereich von 500 W bis 5000 W. Emerson kann durch die lokale Montage kurze Lieferzeiten gewährleisten und flexibel auf die Anforderungen reagieren.

Die Laserschneidmaschinen des führenden Herstellers kommen beispielsweise bei Herstellern von Bussen und Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz ebenso wie bei der Produktion von vielen Millionen Smartphones. Damit können sich die Fans von Star Wars jederzeit auch mobil fantastische Laserschwertduelle anschauen – ohne zu wissen, dass ihr eigenes Endgerät bereits mit hoch entwickelter Lasertechnologie und mit Pneumatiklösungen von Emerson gefertigt wurde. jke

www.emerson.com


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