HepcoMotion: Linearführungssysteme für den Automatisierungs- und Linearbereich

Einsatz im Automatisierungs- und Linearbereich

GV3-Linearführungssysteme von HepcoMotion

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Gerade bei Linearführungen sind Qualität und Langlebigkeit Merkmale von hoher Wichtigkeit, um reibungslose Prozesse und dadurch auch geringe laufende Kosten zu garantieren. Daher sollten vor dem Kauf eines Linearführungssystems Anschaffungs- sowie laufende Kosten in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden. HepcoMotions GV3-Linearführungssysteme können sich auf die gesamte Lebenszeit berechnet als günstiger erweisen.

Graham Bramley, Verkaufsdirektor, HepcoMotion, Tiverton, Vereinigtes Königreich

Ein Kugelumlaufsystem ist von seiner Funktionalität für die meisten Anwendungen gut geeignet und aufgrund der geringeren Anschaffungskosten schnell die erste Wahl. Doch sollte bei der Entscheidungsfindung nicht vergessen werden, dass, je nach der spezifischen Anwendung und den Produktionsgegebenheiten, im Laufe der Zeit nennenswerte Kosten entstehen können. Dazu gehören Installations- und Wartungskosten sowie die damit verbundenen Kosten durch entstehende Ausfallzeiten und die eventuell geringere Gesamtlebenszeit des Produktes je nach Einsatzumgebung. Alternative Systeme, wie z. B. HepcoMotions GV3-Führungen, sind zwar oft teurer in der Anschaffung, können sich jedoch auf die gesamte Lebenszeit berechnet, als günstiger erweisen.

Zeit sparen bei Montage und Installation

Eine erste Kostenersparnis durch ein V-Führungssystem kann bereits vor Inbetriebnahme der Anlage entstehen. Um eine optimale Leistung von Kugelumlaufführungssystemen zu erzielen, bedarf es einer absolut ebenen Montagefläche und der korrekten Montage zweier parallellaufender Schienen. In den meisten Fällen bedeutet dies längere Installationszeiten, da die Montageflächen vorbearbeitet und die Systeme parallel gesetzt werden müssen. Typische Herstellerangaben zeigen, dass die Toleranz der Schienenparallelität für ein Standardlager (Blockgröße 25) bei normaler Blockvorspannung bei nur 0,03 mm über den gesamten Verfahrweg liegt. Jegliche Spannung oder zusätzliche Reibung durch Montageungenauigkeiten führt sehr wahrscheinlich zu einer Reduzierung der Systemlebensdauer. Besonders bei großen Längen kann deshalb der Einstellvorgang für Kugelumlaufführungen anspruchsvoll und zeitraubend sein.

Im Gegensatz dazu kann HepcoMotions GV3-Linearführungssystem auf minimal vorbearbeitete Flächen montiert werden, denn Hepcos Axialausgleichslager erlauben bis zu 2,0 mm Montageungenauigkeit gegenüberliegender V-Systeme, um einiges mehr also als die meisten Kugelumlaufführungen. V-Führungen können zudem mit Standard-Flachführungen und Laufrollen kombiniert werden, was sogar noch größere Axialbewegungen zulässt. Aus diesem Grund ist die Konstruktion beim Einsatz von Linearführungssystemen wie Hepcos V-Führungen unproblematischer und die Konstruktionszeit daher oft auch um einige Stunden geringer. Besonders bei langen Produktionslinien, bei denen mehrere Linearsysteme eingesetzt werden, können diese zeitlichen Einsparungen signifikant sein.

Wartungs- und Ausfallzeitkosten

Vielleicht noch bedeutsamer sind aber die über die Lebenszeit der Linearführung entstehenden Kosten durch Wartungs- und Ausfallzeiten. In der Verpackungsindustrie beispielsweise rechnet man mit Stillstandskosten zwischen 500 und 100.000 €/h. Diese unter Umständen sehr hohen Kosten verdeutlichen, dass selbst relativ kurze Ausfallzeiten einen nicht unbeträchtlichen Kostenfaktor darstellen können. Daher empfiehlt es sich, vor der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes System, diese eventuell anfallenden Folgekosten unbedingt in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen.

Zu beachten ist, dass beim Einsatz einer Linearführung mit Kugelumlaufsystem bei Verschleiß des Kugelumlaufsystems sowohl Wagen als auch Schiene erneuert werden müssen. Dies ist aufgrund der notwendigen genauen Passung von Wagen und Schiene notwendig. Dabei haben Führungsschienen bei fast allen Anwendungen eine deutlich höhere Lebensdauer als V-Nut-Lager oder Kugelumlaufwagen. Ausnahmen stellen nur hochfrequente Krurzhubanwendungen dar. So ist der bei Kugelumlaufführungen notwendige, zeitgleiche Ersatz der Linearschienen ein zusätzlicher Kostenaufwand, der bei der Anwendung von V-Lagern nicht – oder erst zu einem viel späteren Zeitpunkt – entstanden wäre. Auch ist ein Austausch des Gesamtsystems zeitaufwendiger und bedeutet einen längeren Ausfall der Maschine.

Beim Hepco-V-Führungssystem hingegen kann durch Verschleiß entstandenes Spiel durch das Einstellen der exzentrischen V-Nut-Lager eliminiert werden. Sollte dann doch ein Austausch von V-Lagern notwendig werden, sind die entstehenden Ausfallzeiten recht kurz: Die vier Lager eines gewöhnlichen GV3-Laufwagens können in weniger als 10 min getauscht werden. Hingegen dauert es etwa 30 min, ein komplettes Kugelumlaufsystem auszutauschen und neu einzustellen.

Einfluss der Umgebungsbedingungen

Natürlich spielen auch Umgebungsbedingungen eine Rolle bei den Gesamtbetriebskosten und sollten daher auch in die Abwägungen für oder gegen ein Kugelumlaufsystem oder ein V-geleitetes Linearsystem mit einbezogen werden. Wenn bei einem Kugelumlaufsystem Schmutz- oder Abriebpartikel unter die Dichtungen gelangen, oder diese beschädigt werden, stauen sich die inneren Kugeln und die Bewegung wird gestört. Dies kann im Extremfall zum Totalausfall führen – und zu längeren Ausfallzeiten, da, wie zuvor dargestellt, in diesem Fall das komplette System ausgetauscht werden muss.

Im Gegensatz dazu verfügt Hepcos V-Führungssystem aufgrund der Geometrie der Kontaktfläche von Schiene und Lager über eine Selbstreinigungsfunktion. So werden Staub, Schmutz und Abrieb ganz einfach konstant von der Lauffläche abgewischt, und das System arbeitet auch in schmutzigen Umgebungen einwandfrei. Selbst wenn Lager das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, funktionieren diese weiter. Oftmals bemerken Anwender erst bei der geplanten Wartung und Inspektion, dass ein einzelnes V-Nut-Lager verschlissen ist.

Solche Überlegungen zeigen, dass es sich auszahlt langfristig zu denken und die Gesamtkosten eines Linearsystems durchzuspielen, bevor die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes System getroffen wird. Der Blick auf die Anschaffungskosten allein erweist sich oft am Ende als zu kurzfristig. Wir leben in einer kurzlebigen Welt, aber Investition in Langlebigkeit und Qualität zahlt sich dennoch oft aus. bec

www.hepcomotion.com

Detaillierte Informationen zu den Linearführungen mit Laufrollen und Führungsschienen:
hier.pro/kGVqM

Messe Motek 2018: Halle 3, Stand 3100

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