Assistenz- und Sicherheitssysteme von VIA Technologies für die Logistik
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Assistenz- und Sicherheitssysteme von VIA Technologies für die Logistik

Künstliche Intelligenz vermeidet Unfälle
Assistenz- und Sicherheitssysteme für Logistikfahrzeuge

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VIA Technologies Inc. zeigt auf, wie Assistenz- und Sicherheitssysteme die Informationen von Sensoren und Kameras zusammenführen und mit Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz auswerten, um die Risiken von Unfällen in Logistikumgebungen senken zu können.

» Richard Brown, VP International Marketing, VIA Technologies, Inc

Mithilfe moderner Assistenz- und Sicherheitssysteme für Gabelstapler lässt sich die Unfallgefahr in Logistik- und Lagerhausumgebungen erheblich senken. Diese Sicherheitssysteme bieten unterschiedliche Hardware und Softwarekomponenten und können auch nachgerüstet werden. Lösungen der neuesten Generation führen dabei die Daten aus unterschiedlichen Systemen zusammen und erhöhen mithilfe redundanter Informationen die Sicherheit. Einen weiteren Fortschritt liefert die Auswertung der Daten mithilfe von KI-gestützten Algorithmen. Zu den wichtigsten Komponenten solcher Sicherheitssysteme gehören:

  • Kamerasysteme: Kameras fungieren quasi als zusätzliche „Augen“ des Fahrers und liefern im Idealfall einen 360° Rundumblick. Hierfür können beispielsweise bis zu vier „Field of View“ (FOV) 190°-Kameras eingesetzt werden, die in einem Surround View System (SVS) zusammenarbeiten. Der so generierte 360°-Panorama-Videostream kann dann direkt auch einen hochauflösenden Bildschirm übertragen werden.
  • Sensoren: DMOD-Sensoren (Dynamic Moving Object Detection) für Front- und Heckseite haben sich als ideale Ergänzung bewährt. Um die nähere Fahrzeugumgebung zu überwachen werden beispielsweise Ultraschall-Näherungssensoren sowie mmWave-Kurzstreckenradar-Sensoren eingesetzt. Mithilfe der DMOD-Unterstützung in den vorderen und hinteren Kameras kann das System etwa Warnmeldungen aussenden, sobald es potenzielle Sicherheitsbedrohungen wie die unerwartete Annäherung eines anderen Fahrzeugs oder einer Person im unmittelbaren Umfeld erkennt – so hat der Bediener Zeit, die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um einen Unfall zu verhindern.
  • Driver Monitoring: Solche Systeme arbeiten zum Beispiel mit FOV-60°-Kameras, die auch über Infrarotfunktion verfügen. Mittels Mimikanalysen und das Erfassen der Blickrichtung können sie Ermüdung, Ablenkung und riskantes Verhalten des Bedieners erkennen und eine Warnmeldung geben, um die Aufmerksamkeit auf die Steuerung zurückzulenken. Ähnlich wie in Lastwagen oder Privat-PKW erkennen diese KI-gestützte System u.a. Gähnen, Schläfrigkeit, ein abgewendetes Gesicht oder geschlossene Augen des Fahrers.

DashCam von Via Technologies erhöht Fahrsicherheit

  • Biometrische Systeme: Die sogenannte Driver Identification kann mithilfe von Gesichtserkennungs-Technologie zugelassene Fahrer identifizieren, um zu verhindern, dass unbefugtes Personal das Fahrzeug bedient. So wird im Rahmen der Compliance-Regelungen sichergestellt, dass nur entsprechend zertifizierte und für diese Aufgaben eingeteilte Fahrer Gabelstapler und Co. in Betrieb nehmen können.
  • Geschwindigkeitskontrolle: Ein Beschleunigungsalarm, der per CAN-Bus übermittelt wird, kann bei ungewollten oder zu hektischen Beschleunigungen ein Warnsignal geben.

Sicherheitssysteme sinnvoll nachrüsten

Verantwortlichen für Logistikzentren und Lagern steht heute eine Vielzahl an Funktionalitäten zur Verfügung, um das Unfallrisiko für das Personal sowie das Beschädigungsrisiko für Güter und Ausrüstung zu senken. Zudem tragen solche Systeme zu einer verbesserten Betriebseffizienz bei. Beim Nachrüsten von Staplern und Hubwagen mit einem Sicherheits-Kit gibt es mehrere entscheidende Kriterien:

  • Zunächst gilt es zu prüfen, welche Komponenten und Funktionen die Lösung bereitstellt.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Zusammenspiel bzw. die Integration der Komponenten oder ob diese beispielsweise mit KI-Funktionen unterstützt werden.
  • Als drittes sollte sichergestellt sein, dass auch die Kalibrierung der Kameras und anderer Komponenten mit entsprechenden Tools unterstützt wird, um die Einrichtung des Systems zu erleichtern.

Das VIA Mobile360 M810 Gabelstapler-Sicherheitskit beispielsweise besteht aus einem robusten VIA Mobile360 M810 Fahrzeugsystem und Komponenten wie Kameras und Display, die strengen Test- und Zulassungsverfahren unterzogen wurden. (eve)

Informationen zum Nachrüsten von Staplern:

hier.pro/Ra2if


Info

Die vier häufigsten Unfallursachen beim Staplerfahren

  • Besonders häufig kommt es zu sogenannte „Anfahrunfälle“. Unfallanalysen zeigen, dass der Stapler bei 44 % der untersuchten Fälle eine zweite Person anfährt und verletzt.
  • Die eingeschränkte Sicht des Fahrers ist eine wesentliche Unfallursache bei Gabelstaplern. Die größte Einschränkung geht dabei von der beförderten Last aus, denn je nach deren Größe wird die Fahrbahn über mehrere Meter verdeckt. Hinzu kommt, dass die Sicht je nach Blickrichtung zusätzlich durch Teile der Fahrerkabine und des Hubgerüstes behindert werden kann. Die Konstruktion von Staplern und Fahrzeugspiegel macht zwar Fortschritte aber „tote Winkel“ lassen sich nicht vermeiden. Diese Problematik gehöret zu den technischen Faktoren zur Unfallvermeidung.
  • Die sogenannten menschlichen Faktoren bilden eine weitere Ursache für Personen- oder Sachschäden im Zusammenhang mit Gabelstaplern. Dazu gehören beispielsweise Ablenkung oder Übermüdung der Fahrer.
  • Eine weitere Gefahrenquelle ist die Bedienung von Staplern durch unzureichend qualifizierte Mitarbeiter. Sicherheitsvorgaben verlangen heute, dass Unternehmen dafür haften, dass sämtliche Fahrer über die erforderlichen Führerscheine bzw. Zertifizierungen verfügen, um die anspruchsvollen und potenziell gefährlichen Arbeitsgeräte bestimmungsgemäß und sicher zu bedienen.

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