Verbindungssysteme

Fokussierte Biege- und Umformvielfalt für die Hydraulik

Verbindungssysteme
Mit Kollisionstests vor dem eigentlichen Biegevorgang sichert die Software zuverlässige Prozesse. Bild: Transfluid
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Auf der Hannover Messe 2019 zeigt die Transfluid Maschinenbau GmbH Lösungen für effektive Verrohrung und Verbindungssysteme vor.

Inhaltsverzeichnis

1. Mobil für den Einsatz vor Ort

2. Enge Biegeradien beim Dornbiegen

3. Schnittstellen für kleine Stückzahlen und geometrische Vielfalt

4. Mit Konstruktion und Messsystemen digital vernetzt

5. Per separater Montagemaschine zur sicheren Verbindung

Bei den hochdynamischen Belastungen, denen Hydraulikverrohrung und Verbindungssysteme in der Hydraulik ausgesetzt sind, müssen Technologien für die Rohrbearbeitung saubere, robuste und langfristig dichte Ergebnisse liefern. Dafür entwickelt Maschinenbauer Transfluid bereits seit 30 Jahren immer wieder fortschrittliche Rohrbiegemaschinen, die eine Lösung für die hohen Anforderungen möglich machen. Diese reichen von einfachen Biegemaschinen für die Verrohrung direkt am Objekt bis zu CNC-gesteuerten Biegemaschinen. Für die hydraulische Verbindungstechnik sind Schneidringvormontagemaschinen verfügbar – und auch Umformmaschinen, um z. B. DKOL-Verbindungen oder Schlauchanschlüsse direkt am Rohr anzubringen sowie einteilige Schlauchfittings komplett aus einem Rohr spanlos zu formen.

Mobil für den Einsatz vor Ort

Einfache, wirkungsvolle Technik auf einer kompakten Stellfläche von gerade mal einem Quadratmeter und mit viel Flexibilität im Einsatz: Für das Biegen direkt am Objekt hat Transfluid seinen Klassiker, die Mobilbiegemaschine t bend MB 642 in der neuesten Generation weiterentwickelt. Damit kann am Einsatzort sogar ein sechs Meter langes Rohr gebogen werden. Die Stellfläche bleibt dabei unverändert. Denn der Biegekopf dreht sich und reduziert so den Arbeitsbereich auf ein Minimum. Einfach in der Bedienung können mit dem MB 642 Rohre zwischen 6 und 42 Millimeter Durchmesser nach dem Pressbiegeverfahren gebogen werden. Die Biegeradien sind dabei relativ eng zwischen 2 x  und 2,5 x dem Rohrdurchmesser (D), bei sehr dünnwandigen Rohren 3 x D.

Als Zusatzausstattungen stehen ein Innen- und Außenentgrater, eine Säge, eine Montagevorrichtung für alle gängigen Verbindungssysteme (Bördel- und Schneidringverschraubungen) und Metallkreissägen zur Verfügung.

Enge Biegeradien beim Dornbiegen

Für die Herstellung von Rohrgeometrien für Einzelstücke oder Kleinserien im Zieh-Dreh-Biegeverfahren hat Transfluid seine kompakten Dornbiegemaschinen entwickelt. Sie sind sehr flexibel und erreichen durch die Bearbeitung per Biegedorn auch bei dünnwandigen Rohren sehr enge Biegeradien. So lassen sich beispielsweise mit der t bend DB 2076K Rohre mit Durchmessern von 20 bis 76 Millimetern fertigen. Ein Datentransfer zur Maschine ist bei Bedarf über einen USB-Anschluss möglich. In der Steuerung können Biegeprogramme gespeichert werden und die Maschine verfügt als Standard über eine 8-Winkel-Vorwahl. Auch hier gehören Funktionen, wie zum Beispiel Säge, Entgrater, Schneidringvormontage und Bördeln zur Herstellung kompletter Rohrsysteme, zur optionalen Ausstattung für den individuellen Anwendungsbedarf.

Schnittstellen für kleine Stückzahlen und geometrische Vielfalt

Über die Hydraulikverrohrung und Verbindungssysteme hinaus besteht gerade im Maschinenbau immer häufiger Bedarf, CAD-Daten aus diversen Programmen online zu verarbeiten oder komplexere Rohrsysteme zu fertigen. Das ermöglicht Transfluid über leistungsstarke, einfache und vollautomatische CNC-Maschinen. Sie lassen sich schnell umrüsten und können so extrem flexibel eingesetzt werden. Aufgrund ihres Preis-/Leistungsverhältnisses sind sie ideal für kleine Stückzahlen und hohe geometrische Vielfalt einsetzbar. Diese Rohrbiegemaschinen arbeiten mitarbeiterunabhängig und können passend zu den jeweiligen Anforderungen genutzt werden. Dafür stehen dann entsprechende Schnittstellen für Verknüpfungen zur Verfügung – zum CAD und zu Messmaschinen.

Mit Konstruktion und Messsystemen digital vernetzt

Für verbesserte Prozesse und mehr Sicherheit bei der Produktion entstand bei Transfluid die eigens entwickelte Software t project. In zwei Ausführungen sorgt sie für eine kontrollierte Rohrfertigung und die Verbindungen zu CAD- und Messsystemen, BDE- oder ERP-Systemen. Damit sind CNC-Biegemaschinen oder auch Roboterbieger flexibler im Einsatz. So können beispielsweise Biegevorgänge vorab getestet, kollisionsfrei geplant und umgesetzt werden. Darüber hinaus dokumentieren verschiedene Ergänzungsmodule komplette Abläufe zur besseren Prozesskontrolle und verwalten Prozessdaten der Umformtechnik. Auch beim Trennen hilft die Software und minimiert hier den Verschnitt.

Per separater Montagemaschine zur sicheren Verbindung

Zusätzlich zu seinen Maschinenreihen in der Biegetechnik bietet Transfluid auch separate Montagemaschinen für Schneidringe oder Bördel-Verbindungen. Diese arbeiten axial oder rollierend für sichere Verbindungen. So ermöglicht beispielsweise das Tisch-Kombinationsgerät HA 642 die Schneidringvormontage und das Bördeln von Rohren mit einem Durchmesser zwischen 6 und 42 mm. Auf der Hannover Messe 2019 stellen die Experten für Rohrbearbeitungsmaschinen die Vielfalt ihrer Lösung für Rohre in Halle 21 am Stand H38 vor.

www.transfluid.net

Hannover Messe: Halle 21, Stand H38

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