EMO Hannover 2019

Digitale Wege zur effizienten Zerspanung

Werkzeugmaschinenindustrie
KI analysiert in einem Laservollautomaten die zunächst missglückte, dann aber erfolgreiche Entnahme von geschnittenen Blechteilen und automatisiert die Vorgehensweise mit Hilfe der analysierten Daten Bild: Trumpf
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Werkzeugmaschinen? Klar, was sonst? Augmented Reality und Künstliche Intelligenz! – Unter dem Motto „Smart technologies driving tomorrow’s production“ präsentieren vom 16. bis 21. September 2019 internationale Hersteller von Produktionstechnologie zur EMO Hannover 2019 ihre Produkte. Die international anerkannte Messe zeigt die gesamte Bandbreite moderner, sprich von der Digitalisierung beeinflusster, Metallbearbeitungstechnik.

Für 2019 erwartet die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie einen weiteren Produktionszuwachs von 2 % auf 17,4 Milliarden Euro“, erklärte Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW, anlässlich der Jahrespressekonferenz des Verbands bereits im Februar. Wie gut die Werkzeugmaschinenindustrie aufgestellt ist, zeigt sie im September auf der EMO in Hannover. Die zweijährlich stattfindende Veranstaltung des VDW und der Deutschen Messe demonstriert, von welch „smarten“ Technologien die Produktion von morgen beeinflusst wird. Drei Beispiele hierzu:

Mit der Entwicklung der standardisierten Schnittstelle umati (universal machine tool interface) treibt die Werkzeugmaschinenindustrie initiiert durch den VDW (Halle 9, Stand E24) die Vernetzung in der Produktion voran. umati erlaubt den Datenaustausch von Maschinen aller Fabrikate mit übergeordneten IT-Systemen, um sie analysieren und auswerten zu können. Zur EMO Hannover 2019 ist eine Demoinstallation mit internationaler Beteiligung geplant.

Wie sich mit Werkzeugdaten die Fertigung optimieren lässt, beschreibt Dr. Raphael Rohde, Mitarbeiter im Technology Development der Business Unit Tools and Parts von Phoenix Contact als einer der Vortragenden auf dem Technologieforum. Das Unternehmen vernetzt seine Spritzgießwerkzeuge mit Hilfe der Datenerfassung über RFID-Technologie sowie optische Marker. „Die Herstellungs- sowie Produktionsinformationen sind stets und umfassend verfügbar“, erklärt Rohde. Dem Mitarbeiter und dem Kunden werden die Daten benutzerspezifisch in Form von Visualisierungsboards oder durch die Verwendung von Augmented Reality zielorientiert aufbereitet zur Verfügung gestellt. „Fehlleistungen durch falsche Interpretation bzw. Folgefehler können auf diese Weise auf ein Minimum reduziert werden.“ Das Technologieforum findet vom 17. bis 19. September auf dem Stand der VDMA Fachverbände Mess- und Prüftechnik und Präzisionswerkzeuge (Halle 4, Stand D39) statt.

Neue Chancen für die Branche tun sich auch im Einsatz Künstlicher Intelligenz auf. 25 Mitarbeiter sorgen bei Trumpf (Halle 9, Stand K02) bspw. für die gruppenweite Abstimmung der Aktivitäten zu diesem Thema. So analysiert KI z. B. in einem Laservollautomaten die zunächst missglückte, dann aber erfolgreiche Entnahme von geschnittenen Blechteilen und automatisiert die Vorgehensweise mit Hilfe der analysierten Daten. Die Methode kann Trumpf dann auf Maschinen dieses Typs übertragen. Bewährt hat sich KI auch in der eigenen Produktion: Sensoren in der Maschine erfassen bei einem kurzen Test große Mengen an Daten und senden sie über die Steuerung in die Cloud, in der die KI-Lösung sie automatisch analysiert. Simulations-, Mess- und Analyseverfahren ermöglichen so die Überprüfung der Maschine in unzähligen Betriebszuständen. eve

www.emo-hannover.de

Zur Besucherseite der Messe:
hier.pro/msm34


PLUS

Daten und Fakten zur EMO

  • Schwerpunkte: Spanende und umformende Werkzeugmaschinen, Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, automatisierter Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör
  • Termin: 16.09. bis 21.09.2019
  • Ort: Messegelände in Hannover
  • Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr und
    Sa 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Ausstellerzahl 2017: 2226 Aussteller aus 44 Ländern
  • Besucherzahl 2017: 128.966 internationale Besucher
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