TFC realisiert anwenderspezifische Sicherungsringe
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TFC realisiert anwenderspezifische Sicherungsringe

Einsatzoptimierte Befestigungslösungen
TFC realisiert anwenderspezifische Sicherungsringe

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(bec) Mit seiner umfangreichen Katalogauswahl deckt TFC bereits ein großes Spektrum an Standardanwendungen für gewalzte Sicherungsringe ab. Darüber hinaus aber bietet das Engineering des weltweit tätigen C-Teile-Experten auch viele Möglichkeiten zur Realisierung anwenderspezifischer Varianten und Spezialausführungen. Lesen Sie hier, welche Register das Unternehmen zieht, wenn es um die Umsetzung branchentypischer, einsatzoptimierter oder ausgefallener Sonderlösungen geht.

Julius Moselweiß, freier Fachjournalist, Darmstadt, i. A. der TFC Ltd. Technisches Zentrum Bochum, Bochum

Inhaltsverzeichnis

1. Der richtige Werkstoff für alle Fälle
2. Hohe Präzision und rasantes Tempo
3. Der Ring als Effizienzförderer
4. Schnelles Prototyping

 

Schwierige Einbausituationen, neuartige Design-Ideen, anspruchsvolle Einsatzumgebungen oder ein enger Kostenrahmen – die C-Teile-Spezialisten der TFC Ltd. Technisches Zentrum Bochum kennen viele Gründe für die Entwicklung von Sonderlösungen im Bereich der Sicherungsringe. „Wir sind zwar in der Lage, mit den vielen Tausend ein- und mehrlagigen Flachdraht-Sicherungsringen unserer Smalley-Serien Spirolox, Schnappring, Hoopster und Wavering eine enorme Anwendungsvielfalt quer durch alle Disziplinen der Technik abzudecken; darüber hinaus aber befassen sich unsere Ingenieure fast täglich mit der Realisierung von Sonderanfertigungen nach speziellen Kundenwünschen oder für völlig neue, innovative Einsatzfälle“, berichtet TFC-General-Manager Johannes Lambertz.

Wellenfedern von TFC/Smalley prägen Design von Audiotechnik-Produkten

Grundsätzlich bietet das Unternehmen den Anwendern bei der Umsetzung von Sonderlösungen ein breit gefächertes Spektrum an Möglichkeiten. Es reicht von der Berechnung seltener Ringgrößen über die Auswahl der Werkstoffe und die Konfiguration der Ringenden bis hin zur Neubestimmung zentraler Auslegungsfaktoren wie etwa der Lastaufnahme, des Rotationsvermögens, der Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit oder der Belastungen während der Montage. „Wenn es darum geht, unserem Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen oder die Entwicklung neuer Produkte zu ermöglichen, dann können wir auf dem Gebiet der gewalzten Sicherungsringe mit viel Erfahrung und konstruktiver Kreativität punkten“, sagt Lambertz.

Der richtige Werkstoff für alle Fälle

Ein zentraler Aspekt bei der Realisierung anwenderspezifischer Sicherungsringe sind oft besondere Anforderungen an deren Temperatur(wechsel)beständigkeit, Korrosionsresistenz und Standzeit. Da die Bedarfsanalysen in allen drei Bereichen meist zur Materialfrage führen, bietet TFC Interessierten an dieser Stelle eine beachtliche Auswahl moderner Werkstoffe an. Zum Beispiel Inconel- oder Waspaloy-Stähle für Hochtemperaturanwendungen in Motorenbau, Luftfahrt oder Kraftwerkstechnik, korrosionsbeständige Edelstähle für den Einsatz in Marine-, Offshore- oder Lebensmitteltechnik, nicht-magnetische Metalle und Edelmetalle für medizintechnische Applikationen und vieles andere mehr.

„Wir können aus dem Stand sofort auf eine Palette von über 20 hochwertigen Ingenieurwerkstoffen zugreifen. Findet sich hier aber keine optimale Lösung, sondieren unsere Entwickler den Markt nach geeigneten Sonderlegierungen – etwa wenn spezielle Kriterien der Kostenoptimierung oder des Product-Lifecycle-Managements im Vordergrund stehen“, erläutert Lambertz.

Hohe Präzision und rasantes Tempo

Bei vielen Anwender- oder Innovationsprojekten gilt es über die richtige Werkstoffauswahl hinaus weitere, zum Teil außergewöhnlich hohe Ansprüche zu berücksichtigen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sicherungsringe für Kinematiken benötigt werden, die in neue Dimensionen der Genauigkeit oder der Dynamik vorstoßen. Liegt die Messlatte hier besonders hoch, so kann TFC mit ausgewuchteten Sicherungsringen auftrumpfen, die exzellente Rundlaufgenauigkeiten aufweisen, oder aber mit selbstsichernden Ringen, die sich dank integrierter Selbstsperrfunktionen für schnellrotierende Wellen mit Umdrehungen von bis zu 17.000 1/min einsetzen lassen.

Der Ring als Effizienzförderer

Viele Impulse für die Entwicklung spezifischer Sicherungsringe erreichen TFC auch aus den Kreisen der Prozessoptimierer und Qualitätsmanager der Anwender. „Hierbei geht es oft um die Frage, wie wir mit unseren Sicherungsringen das Bestreben nach mehr Effizienz in der manuellen oder automatisierten Baugruppenmontage und in der Instandhaltung unterstützen können“, erklärt Lambertz.

Die Lösung führt in solchen Fällen meist über die geschickte Anpassung der Ringenden an die Montagevorgaben der Anwender, wobei die TFC-Konstrukteure hier eine beachtliche Kreativität an den Tag legen: Sicherungsringe mit aufgebogenen Hakenenden, mit Bohrungen in gerundeten Enden, mit aus- oder eingestellten Enden für den Zangeneinbau, mit Spezialenden für den Einsatz in Tiefbohrungen und viele, viele weitere Varianten wurden bereits realisiert.

Schnelles Prototyping

Ein großer Pluspunkt für die rasche Umsetzung von Kundenwünschen und eine schnelle Abfolge der Iterationsstufen im Rahmen des Prototypings bietet sich TFC durch die besondere Fertigungsmethode für die Herstellung der gewalzten Sicherungsringe. Es handelt sich hierbei um das von Smalley, Lake Zurich, Illinois, USA, entwickelte No-Tooling-Cost- beziehungsweise Circulair-Grain-Verfahren. Um einen nahezu perfekten Kreis zu erhalten, wird bei dieser modifizierten Kantenwindungstechnik ein vorgehärteter, gewalzter Flachdraht über eine hohe Kante gewunden.

Das Verfahren lässt sich sehr flexibel und kurzfristig – ohne aufwendige Werkzeugarbeiten – an wechselnde Anforderungen anpassen. Dadurch eröffnet sich sowohl viel Spielraum für die kostengünstige Anfertigung von Musterringen und Prototypen als auch für die Produktion kleiner Losgrößen, wie sie typisch sind für Anwenderprojekte.

„Wann immer wir auf dem Gebiet der Sicherungsringe besondere Varianten oder neue Konstruktionen realisieren müssen, bietet uns die Circulair-Grain-Technologie in den verschiedenen Phasen der Entwicklungsphasen und bei der späteren Serienfertigung zahlreiche Vorteile, von denen unsere Kunden direkt profitieren“, betont TFC-General-Manager Lambertz.

Detaillierte Informationen zu den Sicherungsringen


Kontakt:
TFC Ltd. Technisches Zentrum Bochum
Kohlenstraße 51–55
44795 Bochum
Tel.: +49 234 92361–0
E-Mail: bochum@tfc.eu.com
Website: www.tfcdeutschland.com

Smalley
555 Oakwood Road
Lake Zurich, IL 60047
USA
Tel.: +1 888 309-7632
E-Mail: info@smalley.com
Website: www.smalley.com


Johannes Lambertz (r.), Local Manager, TFC Bochum, hier im Gespräch mit einem Anwender
Bild: TFC

„Wenn es darum geht, einem Auftraggeber einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, können wir auf dem Gebiet der gewalzten Sicherungsringe mit viel Erfahrung und konstruktiver Kreativität punkten.“


INFO

Zum Beispiel: Dorn-Slot-Paarung

Bei der Entwicklung eines anwenderspezifischen Sicherungsrings für High-Speed-Elektromotoren kamen die TFC-Ingenieure dank der Circulair-Grain-Technologie von Smalley rasch zum Ziel. Innerhalb weniger Wochen realisierten sie einen Spirolox-Sicherungsring mit einer integrierten Eigensicherung, der hohe Drehzahlanforderungen problemlos erfüllen kann. Im Gegensatz zu den Standardlösungen verfügt der als Sonderteil realisierte selbstsperrende Sicherungsring an seiner Innenwindung über zwei kleine Dorne, die sich jeweils in gegenüberliegende schmale Slots (Ausstanzungen) im Außenring schieben und dort einrasten. Durch diese doppelte Dorn-Slot-Paarung entsteht eine schlüssige Verbindung zwischen den Windungen des Rings, die umso fester wird je schneller die Welle des Elektromotors dreht. Dank der Selbstsperrfunktion erweist sich dieser Sicherungsring zudem als extrem standhaft bei hoher Beschleunigung und viel unempfindlicher gegenüber Vibrationen. Sein äußeres Design ist – wie bei allen Spirolox-Ringen – rundum bündig und bildet eine geschlossene 360°-Anlagefläche.

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