Poröse Dichtungen, leere Batterien und Co - KEM

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Poröse Dichtungen, leere Batterien und Co

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Dass Standschäden ein Problem sind, das nur im Winter auftritt, ist ein weit verbreiteter Aberglaube vieler Kfz-Eigner: Auch bei einer Nichtnutzung ab sechs Wochen in der wärmeren Jahreszeit drohen poröse Dichtungen, leere Batterien und korrodierte Stecker. Besonders Besitzer von Motorrädern, Oldtimern und Wohnmobilen können ein Lied davon singen: Da diese Kfz oftmals nur saisonweise oder wenige Wochen im Jahr genutzt werden und in der restlichen Zeit ihr Dasein ungenutzt fristen, entstehen die sogenannten Standschäden in besonderem Maße. erento, der größte Online-Marktplatz für Mietartikel, hat eine Liste zusammengestellt, wie die häufigsten Schäden vermieden und somit teure Reparaturkosten gespart werden können.

„Auf unserem Portal bieten viele Privateigner ihre Motorräder, Oldtimer oder Wohnmobile an, damit diese auch in der Zeit, in der sie sie selbst nicht nutzen, bewegt und Standschäden „umfahren“ werden. Zusätzlich bringt die Vermietung Geld in die Kasse“, erklärt Oliver Weyergraf, Geschäftsführer von erento. Mit ein paar einfachen Tricks kann den meisten Problemen auf Grund der Standzeit entgegengewirkt werden.
  • Bei längerer Standzeit besonders gefährdet sind alle Autoteile, die aus Gummi bestehen wie etwa Dichtungen. Diese können bei längerem Nichtgebrauch porös werden oder gar brechen. Um dies zu verhindern, sollten sie regelmäßig mit Schmierfett behandelt werden.
  • Der Reifendruck ist auf 4 bar zu erhöhen, damit sich das Kfz nicht „plattsteht“.
  • Auch der Motor reagiert sensibel auf Nichtnutzung, darum gilt es, Motoröl und Ölfilter in betriebswarmem Zustand zu wechseln und dem Herz des Kfz bestenfalls über den Kraftstoff ein Korrosionsschutzmittel beizumischen.
  • Die Batterie muss ausgebaut, nachgeladen und bei Bedarf mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. Wichtig: Die Batterie alle vier Wochen für etwa 24 Stunden anklemmen, um die Kapazität der Pufferbatterien für die Speicher der Elektronik zu erhalten.
  • Auch die Klimaanlage muss mindestens einmal im Monat für kurze Zeit in Betrieb genommen werden.
  • Unmittelbar vor dem Abstellen des Fahrzeugs noch die Hand- und Fußbremse „trockenbremsen“, damit die Bremsscheiben und -trommeln nicht korrodieren.
  • Damit auch der Lack während der Standzeit keinen Schaden nimmt: waschen, polieren, wachsen und bestenfalls das Auto mit einer Baumwolldecke abdecken.
„Wenn diese Tipps und Tricks befolgt werden, sollte das Kfz die Standphase gut überstehen. Natürlich ist eine Nutzung das beste Gegenmittel, da die Fahrzeuge genau dafür konzipiert wurden. Wenn dies nicht möglich ist, sollte man sich auf jeden Fall das Vermieten noch einmal überlegen“, so Weyergraf.
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