Energieeffiziente Lagereinheiten für mobile Anwendungen Nicht nur für Autos - KEM

Energieeffiziente Lagereinheiten für mobile Anwendungen

Nicht nur für Autos

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Zwei Innovationen haben ein Ziel: Effizienz. Dabei erhöht die Kipphebellager-Einheit als vormontierte Lösung die Effizienz von Viertaktmotoren, während die Kugellagereinheit für Turbolader den Motorwirkungsgrad steigert, Kraftstoff spart und C02-Ausstoß reduziert. All das sind typische Entwicklungen für den Energie bewussten Lagerspezialisten.

KEM Redakteurin Angela Scheufler erstellte den Beitrag nach Informationen der SKF GmbH, Schweinfurt

SKF macht immer wieder Schlagzeilen mit Aktivitäten, die auf die Reduzierung von CO2 und auf das Sparen von Energie abzielen Auch die nachfolgend beschriebenen Lagereinheiten helfen, dabei, die Umwelt weniger zu belasten.
Kipphebellager-Einheit
Die Kipphebellager-Einheit bietet eine effizientere Ventilsteuerung für Viertaktmotoren, spart dadurch Kraftstoff und verringert sowohl die Reibung als auch die Betriebstemperatur. Sie eignet sich ideal für einen Einsatz bei Zwei- und Dreirädern, wo sich ein Trend von Zwei- zu Viertaktmotoren zeigt. Außerdem wird die Einheit auch in anderen Branchen Anwendung finden, in denen Viertaktmotoren eingesetzt werden, beispielsweise in der Landwirtschaft, Schifffahrt und bei Lastkraftwagen. Hinter diesem Trend stehen die Anforderungen eines zunehmend wettbewerbsorientierten Marktes und Anwendern, die nach innovativen Kraftstoff sparenden Motoren suchen.
Bei der vormontierten Einheit handelt es sich um eine Hochleistungslösung, die weniger Reibung als herkömmliche Kipphebellagerkonstruktionen aufweist und gleichzeitig eine höhere Kilometerleistung sowie längere Gebrauchsdauer bietet. Die Konstruktion vereint SKF-Know-how unterschiedlicher Bereiche – Lager und Lagereinheiten, Dichtungstechnologien, Schmierung und Dienstleistungen zur Anwendungsentwicklung. Resultat ist eine moderne Konstruktion, die mit optimierter Radialluft, balligem Profil am Außenring und spezieller Oberflächenstruktur eine hochgenaue Ventilsteuerung sowie einen leiseren Betrieb ermöglicht.
Erfolgreiche Dauertestläufe bei Kunden vor Ort und Komponentenvalidierungstests haben bestätigt, dass die Kipphebellager-Einheiten äußerst robust und zuverlässig sind. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen SKF Ingenieuren und Konstrukteuren einzelner Hersteller vor Ort können auch Kipphebel bereits bestehender Konstruktionen durch diese Kipphebellager-Einheiten ersetzt oder die Einheit an neue Anwendungsspezifikationen und -anforderungen angepasst werden. Im Hinblick auf den sehr großen Weltmarkt für Zwei- und Dreiräder sagte Franco Ferro, Director, Electrical and Two Wheeler Business Unit, SKF Automotive Division: „Mit dieser neuen Lagerungslösung tragen wir zu energiesparenden Fahrzeugen bei. Sie stellt damit einen erfolgreichen Schritt in unserer Strategie dar, ein innovativer Partner für die Zwei- und Dreiradbranche zu sein.“
Kugellagereinheit für Turbolader
Die Kugellagereinheit für Turbolader ist eine neue Entwicklung, die für ein breites Anwendungsspektrum in Segmenten, wie Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Schifffahrt, Energie sowie bei Fahrzeugen und Ausrüstung der Bau- und Landwirtschaft die Leistung von Turboladern verbessern soll. Nach Schätzungen spart die Kugellager-Einheit im Vergleich zu herkömmlichen Gleitlagersystemen bis zu 2 % Kraftstoff ein und reduziert den CO2-Ausstoß um bis zu 3 %.
Es wird davon ausgegangen, dass der Markt für Turbolader weltweit von rund 12 Millionen im Jahr 2009 auf 18 Millionen im Jahr 2012 steigt und in den darauf folgenden Jahren weiterhin stetiges Wachstum aufweist. Man erwartet, dass der Wechsel hin zu effizienteren Lösungen mit Kugellager-Einheiten besonders von Motorenentwicklern begrüßt wird, da sowohl bei Anwendern als auch in der Gesetzgebung die Nachfrage nach umweltschonenden Motoren steigt.
Die Kugellagereinheit für Turbolader ist eine kundenspezifische hochgenaue Lagerungseinheit, die sich durch ein robustes, kompaktes Design und erheblich geringere Reibungsverluste als gegenwärtige Gleitlager auszeichnet. Darüber hinaus kann die Einheit hohe Axialkräfte aufnehmen, um maximalen Ladedruck zu erzielen. Die Kugellager-Einheit verfügt über verschleißfeste Wälzkörper aus Keramik und hochreinen Wälzlagerstahl zur Verbesserung der Langlebigkeit.
„Um die Emissionsziele für unsere Kunden zu erreichen, engagiert sich SKF für einen Technologiewandel, bei dem in Turboladern Gleitlager durch Kugellager ersetzt werden. Die Entwicklung wurde mit der „Design for Six Sigma“-Methode durchgeführt. Aufgrund der umfangreichen Erfahrung auf dem Gebiet der Wälzlagertechnik und einer fortschrittlichen Application Engineering Software (Software für die Anwendungstechnik) ist SKF zu einem wichtigen Partner für unsere Kunden in der Entwicklung von Rotorsystemen für Turbolader geworden“, sagt Edward Holweg, Director Product and Systems Development, SKF Automotive Division.
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