Motek 2018 zeigt smarte Lösungen der Montageautomatisierung

Montageautomatisierung

Motek 2018 zeigt smarte Lösungen

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Wohin die Reise in der Produktions- und Montageautomatisierung geht, zeigt die 37. Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung Bild: P. E. Schall
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Robotertechnik und Handhabungssysteme, Mensch-Maschine-Kollaboration und Sicherheit, Montagelösungen für die stückzahlflexible Produktion sowie höhere Leistungsdichte durch integrierte Funktionalität – die 37. Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung zeigt auch in diesem Jahr wieder, welche Trends die Robotik- und Automations-Branche bewegen und was sie antreibt.

Die Robotik und Automation in Deutschland hat 2017 ein Rekord-Umsatzvolumen von 14,5 Milliarden Euro erreicht. Das sind 13 % mehr als im Vorjahr. Für 2018 prognostiziert der VDMA ein Branchenwachstum von 9 % auf 15,8 Milliarden Euro. Ob Mensch-Roboter-Kollaboration, Digitale Transformation in der Fertigung oder varianten- und stückzahlflexible Montage: Die 37. Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, die vom 08. bis 11. Oktober 2018 in der Landesmesse Stuttgart stattfindet, zeigt, wohin die Reise in der Produktions- und Montageautomatisierung geht. Dazu gehört, Zukunftsthemen wie MRK und I 4.0 nicht nur anzureißen, sondern auch zu Ende zu denken beziehungsweise in Gestalt praktischer Lösungen real abzubilden.

IT-gestützte Systeme für die Montage per Hand

In Zeiten von Fachkräftemangel sind es häufig weniger qualifizierte Werker, die Komponenten zusammenschrauben oder -kleben müssen. Damit nicht sie entsprechend fehlerbehaftet die jeweilige Variante erkennen und Teile zusammenstellen müssen, gibt es smarte Hilfsmittel wie Datenbrillen, die zeigen, welches Bauteil wo zu befestigen ist. Auch Augmented Reality auf dem Tablet kann hier helfen, indem per Animation der nächste Schritt eingeblendet wird. Bei der Auswahl des richtigen Teils helfen Lichtsignale. 

Breite Palette der Montageautomatisierung

Von der klassischen teilautomatisierten Montage bis hin zum vollautomatischen, robotergestützten Produktions- oder Montagesystem – die Bedarfs- und damit die Anwendungs-Palette ist breit, und weil die künftige Produktion immer enger mit der virtuellen Datenwelt vernetzt wird, müssen Handhabungsgeräte und Roboter mit immer neuen Fähigkeiten aufwarten können. Machine Learning ist hier das Stichwort. Einfach zu bedienende, flexible Systeme, deren Tätigkeit man ändern kann ohne aufwändig zu programmieren, sind nicht nur für die etablierten großen Anwender interessant, sondern beispielsweise auch für kleine und mittelständische Unternehmen, die damit Automation ohne besonders erfahrenes Fachpersonal nutzen können. Doch wie kommunizieren und operieren smarte Maschinen, Roboter und Systeme untereinander und mit dem Leitsystem? Die Fachmesse in Stuttgart präsentiert für diesen Zweck ebenfalls Lösungen zur Schnittstellenoptimierung, Bus-Systeme sowie alles rund um den Kommunikations-Standard OPC UA, der der „Smart Factory“ in den nächsten Monaten und Jahren einen entscheidenden Schub versetzen wird.

Moderne Fügetechniken für den Leichtbau

Ergänzend zur Montage-Leitmesse dürfen moderne Fügetechniken, wie sie die 12. Bondexpo – Internationale Fachmesse für Klebtechnologien zeigt, nicht zu kurz kommen. Wie Komponenten und Baugruppen aus Hightech-Kunststoffen, CVK sowie Hybrid- und Composite-Materialien rationell und qualitativ zusammenmontiert werden, zeigt die gleichzeitig stattfindende Schwestermesse in allen Facetten.

Praxisorientiertes Rahmenprogramm

Die Mensch-Roboter Kollaboration wird zukünftig die flexible Produktion geringer Stückzahlen mit hoher Komplexität unterstützen. Das Thema Sicherheit wird an dieser Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine auf Motek und Bondexpo nicht vernachlässigt: In diesem Jahr findet zum zweiten Mal das Fachforum Sicherheit + Automation statt. Ausgerichtet wird dieses vom Kooperations-Partner Pilz. In zahlreichen praxisorientierten Einzelvorträgen geht es um die Sicherheitsarchitektur 4.0, die Betriebssicherheitsverordnung, CE-Prozesse sowie um die sichere Mensch-Roboter-Kollaboration.

Anordnung bildet Trends des Marktes ab

Die zur Motek 2017 begonnene Strukturierung des Ausstellungsangebots in den Hallen der Landesmesse Stuttgart führt Messeveranstalter P. E. Schall 2018 fort. Schlüsselfertige Montageanlagen und die Prozesstechnologien zur Schraubtechnik, zum Einpressen und Nieten sowie Dosieren wurden in 2017 bereits modular sortiert. Zur Session 2018 werden folgerichtig weitere Themen-Segmente neu sortiert: Grundmaschinen und Verkettungssysteme, Halbzeuge (Profilsysteme etc.), Sicherheitstechnik (Schutzzäune etc.) und manuelle Montagesysteme, Intralogistik und Betriebseinrichtungen. Auch werden Industrieroboter und Manipulatoren sowie die Prozesstechnologie teilweise ins neue System eingegliedert. In den kommenden Jahren ist eine thematische Strukturierung weiterer Hallen geplant, damit die Anordnung die Trends des Marktes abbilden kann. eve

www.motek-messe.de

Das Messeprogramm der Motek: hier.pro/0amWN

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