Selbsttragende Schutzabdeckung für moderne Bearbeitungszentren Kettenhemd gegen Spänebeschuss - KEM

Selbsttragende Schutzabdeckung für moderne Bearbeitungszentren

Kettenhemd gegen Spänebeschuss

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Wer als Unternehmer sein Geld in Bearbeitungszentren anlegt, der erwartet unterm Strich eine gute Rendite. Dabei wird nur verdient, wenn Späne fliegen. Damit das möglichst ausdauernd gelingt, müssen die Entwickler und Konstrukteure der Werkzeugmaschinen- (WZM) Hersteller Dynamik, Schnelligkeit, Präzision, Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Kosten zu einem Optimum verbinden. Hieraus ergeben sich ganz besondere Herausforderungen an die Konstruktion der Arbeitsraumschutzverkleidungen.

Flexible Schutzsysteme für moderne Bearbeitungszentren und andere WZM müssen nicht nur bei Achsbeschleunigungen von 1 bis 2 g und Vorschüben von weit über 100 m/min dauerhaft mithalten, sondern auch noch einige andere kundenspezifische Kriterien erfüllen. So sollten sie Abdeckungen, Späne, Flüssigkeiten, Stäube und Dämpfe zuverlässig im Arbeitsraum bändigen. Neben chemischer Beständigkeit sind oftmals Durchstoßsicherheit und Schwerentflammbarkeit gefragt. Zudem müssen sich Abdeckungen in ihrer Formgebung den konstruktiven Vorstellungen einer perfekten Arbeitsraumgestaltung anpassen und auch noch das Gesamterscheinungsbild der Maschine aufwerten. Eine möglichst geringe Geräuschentwicklung versteht sich fast von selbst. Außerdem erwarten die WZM-Hersteller, dass die Abdeckungen montagefreundlich sind und sich das System für ein möglichst weit gestecktes Maschinenspektrum eignet. Last but not least fordern Endanwender – möglichst wartungsfrei – lange Standzeiten sowie im Falle eines möglichen Systemversagens die schnelle und kostengünstige Reparatur.

Hindernisfreie Schutzabdeckung
Natürlich müssen die Schutzabdeckungen präzise geführt werden. Diese Führungen bilden „Störkonturen“, mit denen sich die Maschinenhersteller mit hohem konstruktiven Aufwand arrangieren müssen. Aufgrund der ständigen Diskussion zwischen den Maschinenherstellern und den Schutzabdeckungslieferanten über die Positionierung von Führungsbahnen und der damit verbundenen Probleme wie fehlender Bauraum und Störkonturen sowie insbesondere der Wunsch nach einer für Kranbeladung quasi oben offenen, hindernisfreien Schutzabdeckung wurde Arno Arnold entwickelnd tätig.
Entwicklung, Konstruktion, Test und Fertigung von Schutz- und Abdecksystemen für Werkzeugmaschinen sind längst zu einer Herausforderung für Spezialisten avanciert. Die Arno Arnold GmbH, Obertshausen, gehört seit vielen Jahren zu den Innovatoren in diesem Segment. Nachdem die Hessen bereits mit vielen richtungsweisenden Neuentwicklungen, wie „Wings“, „Curvelet“ und „Dynapan“ bei vielen WZM-Herstellern ins Schwarze trafen, geht nun eine weitere, innovative Entwicklung an den Start. „Catena“ ist ein selbsttragendes Teleskopabdeckungssystem für die obere Abdichtung von Maschinenarbeitsräumen in der X-Achse. Durch ein integriertes Kettenelement kann auf die sonst übliche vordere Führungsschiene verzichtet werden. Catena minimiert somit nicht nur den Montageaufwand beim Hersteller. Der Wegfall der vorderen Führungsschiene vereinfacht Anwendern die Beladung der Maschine mittels Kran. Grundlage zur Entwicklung dieses Systems war das Arnold eigene Know-How im Bereich Energieführungsketten; entsprechend flossen die bereits vorhandenen Merkmale dieser Ketten wie Wartungsfreiheit und Long-Life-Eigenschaften in das Gesamtsystem ein.
Flexibles Führungssystem
Da Ketten allein keine Trägereigenschaften besitzen, brauchte es für den Einsatz als „Balgführungskette“ einen innovativen Zusatz. Die Lösung fand man in einem flexiblen Führungssystem, wobei allein schon die Begrifflichkeit die innovative Überwindung eines technischen Widerspruchs beinhaltet. Catena überzeugt einerseits in Belastungsrichtung mit einer hohe Eigensteifigkeit, ist andererseits aber trotzdem so flexibel, das es „um die Ecke“ beispielsweise in die Kabinenwand umgeleitet werden kann. So sind bei der Führungsbahn quasi beide Enden in Bewegung.
Wesentliche Vorteile von Catena sind allgemein:
  • wartungsfreies System
  • Führung ist in der Schutzabdeckung integriert
  • beliebige Positionierung innerhalb der Abdeckung
  • unterschiedliche Positionierung der Balgführung auf der rechten und linken Seite des Fahrständers
  • optimale Abstimmung zwischen den Gleitpartnern, weil es ein aufeinander abgestimmtes System ist.
Je nach Einsatz der Abdeckung bietet Catena unterschiedliche Vorteile. Bei einer rein vertikal stehenden Abdeckung sind das:
  • beliebige Positionierung hinten oben, da Wegfall der Führung
  • hohe Quersteifigkeit auch ohne Führung.
Die integrierte Dachabdeckung ermöglicht:
  • für einige Maschinenkonstruktionen überhaupt erstmals einen solchen Einsatz sowie
  • die barrierefreie Kranbeladung, da die vordere Führungsbahn entfällt.
Arno Arnold hat Catena im eigenen Testlabor unter Realbedingungen auf Herz und Nieren getestet und mit einem führenden deutschen Werkzeugmaschinenhersteller bereits den ersten renommierten Anwender für die Neuentwicklung gefunden.
Schutzabdeckungssysteme KEM 493
Komplettabdeckungen KEM 494
Kundenspezifische Faltenbälge KEM 495
Catena KEM 496
Maschinenschutz KEM 497
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