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Hochtemperatur-Heizpatrone von Hotset

Anwendungen bis an die 1000-°C-Grenze
Hochtemperatur-Heizpatrone von Hotset

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Unter dem Dach seiner Produktlinie Hotrod bietet der Thermodynamikspezialist Hotset GmbH eine wachsende Auswahl starrer und biegsamer Heizpatronen für den Einsatz im Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau an. Nachdem das Unternehmen Mitte letzten Jahres mit der Hotrod HHP 1/8“ die derzeit wohl kleinste verfügbare elektrische Heizpatrone vorstellte, präsentiert es nun die nächste Innovation auf diesem Gebiet: eine Hochtemperatur-Heizpatrone für thermodynamische Anwendungen bis an die 1000-°C-Grenze.

Michael Stöcker, freier Fachjournalist, Darmstadt, i. A. der Hotset GmbH, Lüdenscheid

Inhaltsverzeichnis

1. Erfolgsfaktor Mantel-Werkstoff
2. Thermoelement aus bewährtem Material
3. Heizpatronen für alle Fälle

 

Das Erreichen einer Arbeitstemperatur von mehr als +750 °C gilt beim Einsatz stabförmiger Heizpatronen mit Gehäusedurchmessern von oft nur wenigen Millimetern als kritische Marke. Nurwenige Hersteller sind derzeit in der Lage, solche Heizpatronen zu fertigen, die aber in wachsendem Maße für Anwendungen im Brennstoffzellenbau, in der Batterietechnik, in der Luftfahrt oder auch in der Fabrikautomation und im Gießereiwesen benötigt werden.

Die Entwicklungsingenieure des Thermodynamikspezialisten Hotset haben sich daher vor einigen Monaten dieser Herausforderung angenommen und präsentieren nun die neue Heizpatrone Hotrod HHP für Anwendungstemperaturen von bis zu +1000 °C. Produktentwickler und Konstrukteure in Forschung und Industrie erhalten damit ein neues, innovatives Heizelement für Hochtemperaturanwendungen, bei denen konventionelle Heizpatronen an ihre Grenzen stoßen.

Erfolgsfaktor Mantel-Werkstoff

Bei der Realisierung von leistungsstarken Heizpatronen für moderne High-Temperature-Applikationen sind eine Reihe von Sonderfaktoren aus verschiedenen Technologiebereichen zu berücksichtigen. „Ein ganz entscheidender Qualitätsaspekt ist dabei die thermische Dauerbelastbarkeit des Mantel-Werkstoffs unserer neuen Hotrod HHP“, betont Hotset-Geschäftsführer Ralf Schwarzkopf. Dazu muss man wissen, dass die meisten Mantelrohre heutiger Standardheizpatronen, deren Arbeitstemperatur bis etwa +750 °C reicht, aus Edelstahl der Güte 1.4541 (X6CrNiTi18-10) bestehen. Diese Legierung aber erweist sich für die Gehäuserohre von Hochtemperatur-Heizpatronen als nicht ausreichend korrosionsbeständig.

Für die neue Hotrod HHP wählte das Entwicklungsteam von Hotset daher ein Hochleistungsmaterial aus der Schatzkiste der Edelstahl-Werkstoffe: „Wir entschieden uns für eine austenitische, hochwarmfeste Mischkristall-Legierung aus Incoloy, die auch in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz kommt. Deren kontrolliertes Gefüge aus Kohlenstoff, Aluminium, Titan, Silizium und Mangan gewährleistet erheblich bessere Standzeiten als alle anderen Stahlwerkstoffe. Zudem haben wir mit verschiedenen Incoloy-Legierungen gute Longlife-Erfahrungen gesammelt, da wir sie schon seit langem für unsere Schneidmesser-Heizpatronen vom Typ Hotrod LHT verwenden“, berichtet Firmenchef Schwarzkopf.

Thermoelement aus bewährtem Material

Je nach Einsatzfall kann die neue Hotrod HHP auch mit integriertem Thermoelement geliefert werden. Als hochtemperaturgeeigneter Werkstoff dafür hat sich das Material NiCr-Ni bewährt. Erhältlich ist die neue Hotrod HHP bislang in den drei Durchmessern 12,5 und 16 sowie 20 mm. Weitere Größen mit verschiedenen Manteldurchmessern sind bereits in Vorbereitung.

Mit seiner High-Temperature-Lösung erweitert der Hersteller sein Heizelementeprogramm im oberen Leistungsbereich und bietet zugleich eine innovative Lösung für thermodynamische Extremanwendungen in vielen technologischen Schlüsselbereichen wie etwa der Brennstoffzellentechnik. Bei alledem betonen die Entwicklungsingenieure des Unternehmens jedoch stets den hohen Stellenwert des Systemansatzes gerade für die Realisierung zuverlässiger Hochtemperatur-Applikationen. Eine Hightech-Lösung wie die neue Hotrod HHP ist also immer als Komponente einer Gesamtlösung inklusive der Sensor-, Regel- und Steuerungstechnik zu betrachten.

„Gerade Anwendungen in diesem Temperaturbereich sind Extremauslegungen und setzen eine spezifische und effiziente Regelstrecke voraus – u. a. auch, um hohe Standzeiten zu erreichen. Selbst wenn eine Heizpatrone ihre Eignung für Maximaltemperaturen grundsätzlich bewiesen hat, ist es ratsam, deren Tauglichkeit immer am konkreten Anwendungsfall zu validieren. Dies entspricht im Übrigen auch dem Systemansatz unserer Firmenphilosophie“, betont Schwarzkopf. bec

Kontakt
Hotset GmbH
Hueckstraße 16
58511 Lüdenscheid
Tel.: +49 2351 4302-0
E-Mail: info@hotset.com
Website: www.hotset.com
Geschäftsführender Gesellschafter: Ralf Schwarzkopf

Aktuelle Informationen aus dem Hause Hotset:

hier.pro/8jizq

Hannover Messe 2018: Halle 17, Stand F58


„Eine Hightech-Lösung wie unsere Hotrod HHP ist immer als Teil einer Gesamtlösung zu betrachten. Denn gerade Anwendungen in hohen Temperaturbereichen setzen eine spezifische und effiziente Regelstrecke voraus.“

Ralf Schwarzkopf, Geschäftsführer der Hotset GmbH
Bild: Hotset

PLUS

Heizpatronen für alle Fälle

Aktuell bietet Hersteller Hotset viele verschiedene Heizpatronen in zahlreichen Leistungsklassen, Varianten und Abmessungen mit VDE-, UL- und CSA-Zertifizierung. Dabei kommen die Heizelemente der Baureihen HHP und LHT heute sowohl in Spritzgieß-, Heißkanal- und Labortechnik zum Einsatz als auch in der Verpackungs-, Textil- und Papierindustrie. Zu den Technologie-Highlights des derzeitigen Programms gehört neben der neuen 1000-°C-Hochtemperatur-Heizpatrone Hotrod HHP auch die im vergangenen Jahr vorgestellte Hotrod HHP 1/8“ (3,1mm), die mit ihrem Durchmesser von der Größe eines Streichholzkopfes derzeit eine der kleinsten elektrischen Heizpatronen auf dem Weltmarkt sein dürfte. Sie wurde entwickelt für den Einbau in kompakten Geräten für die zielgerichtete Temperierung kleiner Klebstoff-, Schmiermittel- oder Tintenmengen.

http://hier.pro/fTCgW

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