Spannen in Bohrungen, Hohlräumen und Rohren ohne Tiefenbegrenzung

Fester Halt

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Die Innenspannung ist zur Zeit die „Ultima ratio“ der barrierefreien Rundumbearbeitung. Jetzt können tiefe Bohrungen, symmetrische Hohlkörper und Rohre bespannt werden. Mit dem vorgestellten Zentrierspanner lassen sich Löcher und Bohrungen ohne Durchmesser- oder Tiefenbegrenzung autozentrierend positionieren.

Der Beitrag stammt von WPR System, Oberursel

Basierend auf dem Standard des patentierten WPR-Zentrierspanners, mit dem in beliebigen Löchern und Bohrungen ab 12 mm Durchmesser durch eine Spannebene autozentrierend positioniert und gespannt wird, kann gleiches für tiefe Bohrungen über eine frei schwimmende Mehr-Ebene-Spannung erfolgen. Hierbei sind nach oben hin, Durchmesser und Tiefe betreffend keine Grenzen gesetzt. Bereits in der Ein-Ebenen-Standardausführung unterscheidet sich der Zentrierspanner von herkömmlichen Spannwerkzeugen. Mit seinem Spannprinzip ist er Basis für viele Sonderkonstruktionen. Die individuelle Anpassung an den jeweiligen Arbeits- und Fertigungsprozess des Anwenders bei Verwendung von Standardteilen macht ihn sehr wirtschaftlich. Seine hohe Genauigkeit stellt sich automatisch ein: Beim Spannen des Werkstückes ergibt sich durch die gleichmäßige Expansion der Kugeln oder Segmente autozentrisch die Position im Nullpunkt, denn das Werkstück wird von ihnen konstruktionsbedingt in den Nullpunkt gezogen. Die Wiederholgenauigkeit im Wechsel der Werkstücke beträgt ±0,025.
Sonderkonstruktion
Das Autozentrierprinzip erlaubt Erweiterungen für nahezu alle Einsatzfälle in der Industrie: zum Bespannen in Rohren und symmetrischen Hohlkörpern unterschiedlicher Länge, Breite und Geometrie, sogar in Hohlkörpern, die über Absätze unterschiedliche Innendurchmesser ausweisen. Autokarosserien und Motorenblöcke können von innen gehalten werden, aber auch filigrane Bauteile und Werkstücke mit kleinen Bohrungen.
Wird der Zentrierspanner um zwei oder auch mehrere Ebenen erweitert, entsteht eine hohe innere Stabilität. Der Körper oder auch ein Rohr müssen nicht zusätzlich von außen gespannt oder gestützt werden. Die vibrationsfreie Rundumbearbeitung ist gegeben. Auch die Toleranzen gegossener Teile werden über die schwimmende Lagerung der Ebenen ausgeglichen. In seiner 6-Kugel-Ausführung mit unabhängiger Zwei-Ebenen-Spannung ermöglicht der Zentrierspanner dank schwimmender Lagerung das präzise Spannen konischer Rohre und Hohlkörper. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Konizität fertigungs- oder konstruktionsbedingt ist. Die schwimmende Lagerung verhindert die Verspannung beziehungsweise den Zwangszustand des Werkstücks. Die autozentrierende Innenspannung in Löchern und Bohrungen auch über mehrere Ebenen verkürzt die Zeit für das Positionieren und führt zu hoher Genauigkeit. Unabhängig davon, ob Bohrungen bearbeitet oder unbearbeitet, konisch oder zylindrisch sind. Auch die alte Problematik des Spannens von Werkstücken in Schweißvorrichtungen wurde gelöst. Der von anderen Spannsystemen unerreicht große Expansionsbereich gleicht den hitzebedingten Verzug der Werkstücke aus, ermöglicht die ungehinderte Entnahme der Schweißteile und die Wiederverwendung für andere Werk- stücke.
Alle Formen, alle Wege
So unterschiedlich der Kontaktweg zum Werkstück ist, so vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten. Zum Spannen werden bei diesem Zentrierspanner je nach Einsatzgebiet Kugeln, Spannsegmente, elastische Ringe, Spiralfedern und Lamellenpakete verwendet. Die Kraftschlüsse entstehen über Punkt-, Linien-, Flächen- und Vielfach-Punkt-Berührungen – um zu spannen, klemmen, positionieren, heben oder transportieren. Und das an Werkstücken aus allen denkbaren Materialien unterschiedlicher Stärke, mit hoher Verbindungskraft, Präzision, manuell und sowohl hydraulisch als auch pneumatisch automatisierbar.
Es besteht eine große Nachfrage nach Sonderkonstruktionen des WPR-Zentrierspanners, mit denen sich bestehende Verarbeitungs-, Fertigungs- und Montageprozesse mit geringem Aufwand vereinfacht und wirtschaftlicher gestalten lassen. WPR System hat mit dem Zentrierspanner das geeignete Verbindungsteil zu den immer schnelleren und leistungsfähigeren Maschinen in der fertigenden und bearbeitenden Industrie geschaffen.
Effizienz mit einem Werkzeug
Zeiteinsparungen entstehen mit dem WPR-Zentrierspanner beim Positionieren und Einspannen, Bearbeiten und Entnehmen eines Werkstückes, da außer manuell auch automatisiert sehr schnell und präzise zugeführt und entnommen wird – und das jeweils nur einmal pro Werkstück, da in einem einzigen Arbeitsgang die gesamte Außenseite bearbeitet werden kann. Für die Industrie hat hiermit eine neue Zeitrechnung begonnen.
Weitere spezielle Spannelemente runden das WPR-Programm ab.
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