Einsatz in der Oberflächentechnik

Technische Bürsten von Kullen-Koti

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Bürsten können mehr als nur bürsten. Sie entgraten, finishen, reinigen, transportieren, führen, bremsen, stützen, tragen, entstauben und dichten ab. Für industrielle Anwendungen in vielen Branchen bietet der Spezialist Kullen-Koti genau die jeweils richtige technische Bürste – bis hin zu individuellen Sonderlösungen.

Tanja Kanzy, Marketingleitung, Kullen-Koti GmbH, Reutlingen

Inhaltsverzeichnis

1. Bürsten zum Bearbeiten von Oberflächen
2. Bürsten, der flexible Partner für Oberflächen
3. Für Bohrmaschinen, Schleifböcke, Winkelschleifer

Oberflächlich gesehen könnte man zu dem Irrglauben gelangen, Bürsten seien einfache Produkte, die die Bezeichnung Werkzeug kaum verdienen. Betrachtet man jedoch Bürsten – speziell technische Bürsten – näher, so ergibt sich ein völlig neues Bild, nämlich das eines High-Tech-Werkzeugs. Für jede Anwendung die richtige Bürste bereitstellen zu können, ist das Fachgebiet der Reutlinger Kullen-Koti GmbH.

Der Bürstenspezialist bietet viele verschiedene Bauformen, wie z. B. Rund- und Walzenbürsten, Tellerbürsten, Lattenbürsten, Streifen- und Abdichtbürsten oder Riemenbürsten. Auch Sonderformen werden nach Anwenderzeichnung angefertigt. Speziell für den Einsatz in Elektrowerkzeugen bietet Kullen-Koti ein komplettes Sortiment an Werkzeugbürsten mit Schaftaufnahme, Gewinde oder Bohrung.

Bürsten zum Bearbeiten von Oberflächen

Die Anpassung der Oberflächenstruktur ist heutzutage ein besonders wichtiges Thema. Aufrauen, Mattieren, Polieren oder Glätten sind hier nur einige Beispiele. Wenn es darum geht, Oberflächen ein spezielles Finish zu geben, wählen Techniker gerne Bürsten mit Anderlon als Besatzmaterial. Anderlon, das speziell für Schleifaufgaben abgestimmte Polyamidfilament, ist mit Aluminiumoxid, Siliziumcarbid oder Diamantkorn durchsetzt, dadurch gelingt sekundärgratfreies Entgraten. Die Körnung variiert je nach Bedarf zwischen K46 und K1000. Gerade bei vielkantigen Oberflächen wie Ventildeckeln, Zylinderköpfen oder Schaltschiebergehäusen eignen sich anderlonbesetzte Tellerbürsten hervorragend. Eingesetzt in einem Planetenantrieb, erreichen sie zuverlässig jede Kante. Für Aufgaben wie Reinigen, Stützen, Führen und Dichten wird je nach Temperatur, eingesetzter Flüssigkeiten oder chemischer Belastung das richtige Besatzmaterial aus Pflanzenfasern, Tierhaaren oder -borsten oder verschiedenen synthetischen Fasern ausgewählt.

Bürsten, der flexible Partner für Oberflächen

Oberflächenhandling ist ein heikles Thema. Kratzer, Druckstellen und Abschürfungen sind unangenehme Folgen von unsachgemäßem Transport. Hier sind Bürstenplatten als Auflage für empfindliche Güter oder Lattenbürsten als seitliche Führung bei Transportgestellen bzw. Bandförderern und dergleichen die Lösung. Bürsten können aber auch als eigenständiges Transportmittel genutzt werden. Hier bieten sich vor allem Riemenbürsten an. Werden diese als Zahnriemen gebaut, kann die Fördereinheit taktgenau in den Maschinentransportweg integriert werden.

Je nach gewähltem Besatzmaterial transportieren Bürsten empfindliche Gegenstände schonend, entstauben Oberflächen vor dem Lackieren, leiten elektrostatische Ladungen gezielt ab oder wirken abrasiv. Ganz egal, ob großflächig gereinigt werden muss, oder ob es darum geht, Oberflächen zu entgraten, Bauteile zu entrosten oder zu entlacken, Oberflächen einzuölen, und, und, und …: Kullen-Koti hat für die Anwendung die passende Bürste.

Bei allen Bürstenanwendungen ist es erforderlich exakte Informationen über den Einsatz zu haben, da für die Bürstenauswahl viele Faktoren wie z. B. Gewicht, Oberflächenform, Temperatur, eventuell anhaftende Flüssigkeiten und vieles mehr eine wichtige Rolle spielen.

Oft ist es erwünscht, einen intensiven Bürsteffekt zu erhalten. Hier bieten sich besonders Walzenbürsten an. Die Anwendungsgebiete sind fast unendlich, einige Beispiele sollen dies belegen. Bei warmgewalzten Edelstahlbändern dienen sie vor und zwischen den Beizbehältern zur Unterstützung der Entzunderung, sie reduzieren die Rauhtiefe und helfen den Silberbronzeeffekt zu vermeiden. Bei elektrolytischen Veredlungslinien kommen sie am Anlagenende als Polisher zum Einsatz. Ebenfalls am Anlagenende werden sie eingebaut bei Fräsmaschinen zur Schwermetallbearbeitung. Hier beseitigen sie Flitter und tragen Aufwerfungen ab. Wird nach dem Beizen von Schwermetallbändern ein Oberflächenfinish oder eine definierte Bandrauhigkeit benötigt: kein Problem für Kullen-Koti-Schleifwalzen.

Für Bohrmaschinen, Schleifböcke, Winkelschleifer

An vorderster Front kann man hier die Topfbürsten nennen. Sie sind kleine Allrounder auf Winkelschleifern und in Bearbeitungszentren. Sie verwandeln oxidierte oder beschichtete Metalloberflächen in metallisch glänzende Oberflächen – ideal für Farbgrundierungen oder andere Beschichtungen. Ebenso können mühelos Betonreste mit ihnen entfernt werden. In Ecken und Kanten spielen die Kegelscheibenbürsten ihre Stärke voll aus. Sie sind eine gelungene Komposition aus Topf- und Rundbürste. Letztere eignen sich besonders für die Schweißnahtbearbeitung, Entfernen von Härtezunder und Lack, Entgraten sowie Verputzen von Gussteilen und Gummi-Metallverbindungen.

Für schmale oder profilierte Werkstücke werden oft Einzelscheibenbürsten eingesetzt. Diese sind extra schmale Rundbürsten, die ihre gesamte Energie auf wenige Millimeter konzentrieren. Für Innenbearbeitungen an Rohren, Zylindern oder Ventilbohrungen umfasst das Angebot verschiedene Innenbürsten. Diese werden sowohl im Nass- als auch im Trockenbetrieb eingesetzt. Durch oszillierende Bewegungsabläufe erreicht der Anwender eine spürbare Oberflächenverbesserung. Mit Alpha-Honbürsten von können sogar Querbohrungen rundum entgratet werden. bec

www.kullen.de
www.koti-eu.com

Videos auf dem Youtube-Kanal bieten detaillierte Informationen zu den technischen Bürsten:
hier.pro/aRIam



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