Individuell auf die Anwendung abgestimmter Schutz

Korrosionsgeschützte Stellmuttern von Spieth

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Korrosionsgeschützte Stellmuttern sind in vielen anspruchsvollen Anwendungsbereichen, wie Food Processing, Fluidtechnik, Abfüllanlagen, Verpackungsmaschinen, Pumpen, Automation und Handling, unverzichtbar für einen dauerhaft sicheren Betrieb von Maschinen und Anlagen. Sie müssen hohe Anforderungen hinsichtlich Prozesssicherheit, Präzision, Effizienz und Wartungsfreundlichkeit erfüllen. Für diese Anwendungen bietet Spieth Stellmuttern mit individuell auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmtem (skalierbarem) Korrosionsschutz – in verschiedenen Beschichtungsarten und in Edelstahl.

Tobias Martin, Gesamtvertriebsleiter, Spieth-Maschinenelemente GmbH & Co KG, Esslingen

Inhaltsverzeichnis

1. Skalierbarer Korrosionsschutz
2. Ein Plus an Sicherheit
3. Harte Prüfungsbedingungen im Test
4. Edelstahl-Stellmuttern halten über 1000 h durch
5. Schichtdicke und Materialien optimal abgestimmt
6. Stellmuttern für vielfältige Einsatzbereiche

Die Korrosionsbeständigkeit und Funktionalität der einzelnen Ausführungen hat die Spieth-Maschinenelemente GmbH & Co. KG, Esslingen, in umfangreichen Salzsprühnebeltests nach DIN EN ISO 9227-NNS im Forschungslabor untersucht. Aufgrund der detaillierten Ergebnisse können Anwender hinsichtlich des optimalen Korrosionsschutzes für ihren jeweiligen Einsatzfall noch zielgerichteter und besser beraten werden.

Skalierbarer Korrosionsschutz

Aufgrund der ökologischen Nachteile sowie den Einschränkungen in der Kompatibilität mit der Reach-Verordnung bei Beschichtungswerkstoffen wird sowohl die Verfügbarkeit als auch die Nachfrage nach Bauteilen mit Gelbchromatierung sinken. In einigen Bereichen, z. B. im Bereich Verpackungsmaschinen für die Lebensmittelindustrie, ist diese Art der Beschichtung sogar verboten. Daher signalisieren immer mehr Anwender Bedarf an Produkten, die diese besonderen Anforderungen an den Korrosionsschutz erfüllen.

Spieth hat sein Programm nun erweitert und bietet Stellmuttern in verschiedenen Beschichtungen (Blauchromatierung, Zink-Nickel) sowie auch in Edelstahlausführung an, die in Salzsprühnebeltests eine sehr hohe Widerstandskraft aufweisen. Für Anwender gibt es ein breites Spektrum an Auswahlmöglichkeiten, inklusive kompetente individuelle Beratung. Dem Maschinen- und Anlagenbau stehen Präzisionsmuttern mit skalierbarem Korrosionsschutz zur Verfügung, exakt zugeschnitten auf anspruchsvolle Anwendungen – und besonders wirtschaftlich. Speziell bei Sonderausführungen ist der Anbieter aufgrund seiner Erfahrung ein gefragter Lösungspartner.

Ein Plus an Sicherheit

Jede korrosionsgeschützte Stellmutter basiert auf dem bewährten Spieth-Prinzip: Die Einstellmöglichkeit des Gewindeflankenspiels auf null stellt eine optimale Ausrichtung auf dem Gewinde, bestmögliche Sicherungswerte und hohe Losbrechmomente sicher. Damit einher gehen eine hohe axiale Steifigkeit, hervorragende Rundlaufeigenschaften und mehr Funktionssicherheit, auch bei großen Lasten und hoher Dynamik. Die Stellmuttern eignen sich für hohe Drehzahlen, bieten hohe Planlaufgenauigkeit, weniger Verschleiß und sind schnell und präzise zu montieren.

Harte Prüfungsbedingungen im Test

In einer umfangreichen Salzsprühnebel-Testreihe gemäß DIN EN ISO 9227-NSS hat der Hersteller Stellmuttern in verschiedenen Beschichtungsvarianten bis hin zu Edelstahl-Stellmuttern jeweils mit und ohne Spannschrauben auf Korrosion und Funktionsfähigkeit untersucht. Für insgesamt 8 × 20 Muttern wurde eine extrem korrosive Umgebung quasi im Zeitraffer simuliert. Die Prüfdauer betrug maximal 1000 h. Es erfolgten Zwischenprüfungen in sieben Zeitintervallen, nach denen Muttern entnommen wurden: nach 96, 192, 336, 432, 504, 672 und 1000 h.

Die Korrosionsprüfung im Zeitraffer kann natürlich nicht eine 1:1-Abbildung der jeweiligen Einbausituation in korrosiver Umgebung der zukünftigen Anwendung sein, gibt jedoch eine detaillierte Aussagekraft, wie sich das Produkt in den jeweiligen Beschichtungsvarianten über einen definierten Zeitraum verhalten würde. So lässt sich besser abschätzen, welches Produkt in welcher Ausführung für die Einbausituation geeignet ist.

Die Auswertung findet nach genau definierten Bewertungskriterien entsprechend DIN EN ISO 10289 (Schutzgrad Rp und Aussehen RA) auf hohem Kompetenzniveau statt. Nach sieben Zeitintervallen wird die prozentuale Fehlerfläche (nach Schutzgrad Rp und Aussehen RA) unterschieden und der Grad der Verschlechterung detailliert beurteilt. Hierzu untersucht man im Labor den Zustand der Stirnflächen, Bohrungen und der Schrauben. Stellmuttern, die eine Grundmetallkorrosion oder Fehlerfläche von 50 % aufweisen, bestehen diesen Test nicht – sie entsprechen nicht den hohen Maßstäben, die Spieth ansetzt. Denn ein wesentlicher Aspekt der Auswertung ist, dass bei den verschiedenen getesteten Kombinationen – Stellmuttern mit und ohne Spannschrauben – die Quelle der Korrosionsbildung (Stirnfläche, Bohrungen, Spannschrauben) exakt lokalisiert und analysiert wurde, um entsprechende Optimierungen, z. B. den Einsatz anderer Schrauben, vorzunehmen.

Anhand der Testreihe mit mehr als 150 geprüften Bauteilen können nun detaillierte Aussagen zum Korrosionsverhalten der einzelnen Beschichtungsarten und Ausführungen getroffen werden.

Edelstahl-Stellmuttern halten über 1000 h durch

Das Top-Produkt von Spieth ist die Stellmutter aus Edelstahl. Sie zeigte im Salzsprühnebeltest selbst nach 1000 h unter harten Umgebungsbedingungen noch keine Grundmetallkorrosion und keine signifikanten Fehlerflächen – sowohl die Spannschrauben, die Axial- und Radialbohrung sowie die Stirnfläche und die Funktionalität der Stellmutter waren in Ordnung. Bei extrem korrosiven Umgebungen oder im Lebensmittelbereich sind Edelstahl-Stellmuttern unverzichtbar.

Oft genügen aber auch entsprechend beschichtete Stellmuttern, die dann die wirtschaftlichere Lösung sind. Die Ergebnisse für blauchromatierte Stellmuttern mit blauchromatierten Schrauben lagen bei 192 h. Stellmuttern aus Zink-Nickel mit blauchromatierten Schrauben hielten bis zu 432 h durch. Alle Beschichtungen bieten mindestens den Korrosionsschutz, den Nutzer von Spieth-Produkten mit Gelbchromatierung kennen. Der Hersteller ist damit in der Lage, Anwender präzise zu beraten, welche Beschichtungsarten und Ausführungen optimale Leistungswerte hinsichtlich des geforderten Korrosionsschutzes und der Wirtschaftlichkeit bieten.

Schichtdicke und Materialien optimal abgestimmt

Jede Beschichtung ändert die Toleranz der Stellmutter durch die entsprechende Schichtdicke. Im Fertigungsprozess wird deshalb die genau definierte Dicke der späteren Beschichtung bereits berücksichtigt. Beschichtung und Materialien der Stellmutter sind exakt auf die Anforderungen abgestimmt, so entstehen Präzisionsprodukte mit nur geringen Fertigungstoleranzen und bester Maßhaltigkeit. „Durch Optimierung unserer Prozesse weisen die Ergebnisse nur eine sehr geringe Streuung auf. Die Schichtdicken und die verwendeten Materialien sind genau definiert.“, erklärt Dr.-Ing. Heiko Alxneit, Leiter Produktmanagement bei Spieth.

Stellmuttern für vielfältige Einsatzbereiche

Edelstahl-Stellmuttern sind ein großes Thema in sensiblen Bereichen wie in der lebensmittelverarbeitenden Industrie. Hier führt an Edelstahl kein Weg vorbei. Im Bereich Food Processing kommen die Edelstahl-Stellmuttern z. B. in Abfüllanlagen, Verpackungsmaschinen oder in Wurstschneidemaschinen zum Einsatz. Ein großer Bereich ist auch die Fluidtechnik, beispielsweise Pumpen zur Förderung flüssiger Lebensmittel. Für all diese Einsatzbereiche hat Spieth eine große Beratungs- und Lösungskompetenz für korrosionsgeschützte Maschinenbauteile aufgebaut. So kann der Hersteller Anwender detailliert dahingehend beraten, welches Produkt in welcher Ausführung sich für den gewünschten Einsatzzweck optimal eignet – auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Hinzu kommen als weitere Vorteile die Prozesssicherheit, Präzision und Wartungsfreundlichkeit der Produkte. bec

Detaillierte Informationen zu den Stellmuttern mit Gewindesicherung:
hier.pro/VCgMq

Kontakt:
Spieth-Maschinenelemente GmbH & Co. KG
Alleenstraße 41
73730 Esslingen
Tel.: 0711 930730–0
Fax: 0711 930730–7
info@spieth-me.de
www.spieth-me.de
Geschäftsführer: Alexander Hund

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